“Eine Meisterklasse darin, Spannung durch Isolation und Urangst aufzubauen. Der Bärenangriff ist einer der erschreckendsten der letzten Zeit.”
Liam Lacey
The Globe and Mail
Adam MacDonalds Survival-Thriller Backcountry aus dem Jahr 2015 stürzt die Zuschauer in die unerbittliche Wildnis Ontarios. Die Geschichte dreht sich um Jenn (Missy Peregrym), eine Grafikdesignerin mit wenig Outdoor-Erfahrung, und ihren Freund Alex (Jeff Roop), einen begeisterten Outdoor-Fan, der einen abgelegenen Campingausflug plant, um ihren Jahrestag zu feiern. Alex verspricht einen abgeschiedenen Ort, den er als Kind besucht hat und der nur mit dem Kanu erreichbar ist, aber seine vagen Anweisungen und die wachsende Unruhe des Paares bereiten den Boden für eine Katastrophe.
Gedreht in den Provinzparks Algonquin und Killarney, nutzt der Film echte Wälder, um eine intime, klaustrophobische Atmosphäre zu schaffen. Mit nur vier Hauptdarstellern, darunter Eric Balfour als territorialer Camper und Nicholas Campbell als Parkranger, baut MacDonald Spannung durch Isolation und die ständige Bedrohung durch Wildtiere auf. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte eines Paares, das von einem Schwarzbären angegriffen wurde, und erzielte auf Rotten Tomatoes eine Tomatometer-Bewertung von 92 %, wobei Kritiker seine rohe, unerschrockene Darstellung der Gefahren der Natur lobten.
Mieten
Kaufen
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Jenn und Alex fahren nördlich von Toronto und lassen Handyempfang und Zivilisation hinter sich. Alex hat eine Überraschungsreise zu einem abgelegenen Campingplatz namens Blackfoot Lake geplant, an den er sich angeblich aus seiner Kindheit erinnert. Jenn zögert, vertraut aber seinem Selbstvertrauen. Sie mieten ein Kanu und paddeln über eine Reihe von Seen, wobei sie ihre Ausrüstung über Portagen tragen. Die erste Nacht ist idyllisch, sie schwimmen, lieben sich und schlafen unter den Sternen. Aber am nächsten Morgen bemerkt Jenn seltsame Spuren in der Nähe ihres Zeltes. Alex tut sie als Waschbärenspuren ab.
Ihre Ruhe wird zerstört, als sie Brad (Eric Balfour) treffen, einen mürrischen, unrasierten Camper, der aus dem Nichts auftaucht. Brad ist territorial und beunruhigend und macht passiv-aggressive Bemerkungen über ihren Campingplatz. Er warnt sie vor einem Bären, der in der Gegend aktiv ist. Alex wischt ihn beiseite, aber Jenn wird ängstlicher. Nachdem Brad gegangen ist, entdecken sie, dass ihr Lebensmittelbeutel aufgerissen wurde und ihr Kanupaddel fehlt. Alex besteht darauf, dass es ein Unfall ist, aber Jenn vermutet, dass Brad sie sabotiert hat.
Entschlossen, sich zu beweisen, führt Alex sie tiefer in den Wald, um einen neuen Platz zu finden. Sie verlaufen sich. Sein Selbstvertrauen schwindet, als die Orientierungspunkte, an die er sich erinnert, nicht auftauchen. Ihnen gehen Essen und Wasser aus. Jenn übernimmt die Führung, benutzt den Kompass ihres Handys und markiert Bäume, um nicht im Kreis zu laufen. Der Wald wird unheimlich still. Sie hören nachts schweres Atmen und knackende Äste. Der Bär verfolgt sie.
Verzweifelt versuchen sie, zurück zum Hauptweg zu wandern, finden ihren Weg jedoch durch eine steile Klippe blockiert. Alex versucht, sie zu erklimmen, stürzt und verletzt sich am Bein. Jenn improvisiert eine Schiene und schleift ihn durch das Gebüsch. Der Bär greift in der Dämmerung an, zerfleischt Alex, während Jenn ihn mit einem Stein abwehrt. Sie schafft es, das Tier zu vertreiben, aber Alex ist schwer verletzt. Sie findet eine flache Höhle und zieht ihn hinein, wo sie die Nacht über seine Wunden versorgt. Der Film endet mit Jenn, die allein in der Höhle ist, das Knurren des Bären hallt draußen wider, als sie erkennt, dass Alex an seinen Verletzungen gestorben ist. Keine Rettung kommt. Die letzte Einstellung ist eine weite Luftaufnahme des riesigen, gleichgültigen Waldes.
Official Trailer
Kritischer Konsens
Ein spannender und effektiver Survival-Thriller, Backcountry profitiert von starken Leistungen und einer rohen, unerschrockenen Darstellung der Gefahren der Natur. Seine langsam aufbauende Spannung zahlt sich in einem qualvollen Höhepunkt aus, der im Gedächtnis bleibt.
“Eine Meisterklasse darin, Spannung durch Isolation und Urangst aufzubauen. Der Bärenangriff ist einer der erschreckendsten der letzten Zeit.”
Liam Lacey
The Globe and Mail
“Peregyrms Leistung verankert den Film und vermittelt echte Angst und Widerstandskraft. Man spürt jeden Moment ihrer Tortur.”
Geoff Olsen
Calgary Herald
“MacDonald inszeniert eine packende und erschreckende Tortur, die sich allzu real anfühlt. Das Fehlen eines Happy Ends ist eine mutige, ehrliche Entscheidung.”
John DeFore
The Hollywood Reporter
“Eine schlanke, knackige Überlebensgeschichte, die die Intelligenz des Publikums respektiert. Der Bär ist eine Naturgewalt, kein Monster.”
Katie Walsh
Los Angeles Times
Director
Adam MacDonald
Writer
Adam MacDonald
Composer
Frères Lumières
Cinematographer
Christian Bielz
Producer
Thomas Michael
Der Community beitreten
Fans diskutieren