“Ein visuell beeindruckender und tief verstörender Abstieg in den psychologischen Schrecken, Backrooms ist mehr als nur ein Monsterfilm; es ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Traumata.”
David Ehrlich
IndieWire

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Backrooms bringt das virale Internet-Creepypasta auf die Kinoleinwand und verwandelt ein einfaches Kindheitstrauma in einen weitläufigen, surrealen Albtraum. Der Film folgt einer Gruppe von Freunden, die in einen Möbelhaus zurückkehren, wo im Keller eine bizarre Anomalie auftritt, die eine Kaskade von fragmentierten Erinnerungen und ein überwältigendes Gefühl des Schreckens auslöst. Im Kern ist dies eine Geschichte über ungelöste Schuld und die Monster, die in unseren Köpfen leben.
Regie führte Kane Parsons, der das Drehbuch zusammen mit Will Soodik schrieb. Gedreht wurde hauptsächlich in Vancouver mit zusätzlichen Szenen in Los Angeles. Parsons, bekannt für seine frühen Online-Arbeiten am Backrooms-Mythos, bringt ein tiefes Verständnis für das Ausgangsmaterial mit. Das Budget von 10 Millionen Dollar ermöglichte eine Mischung aus praktischen Kulissen und subtilen visuellen Effekten, um die ikonischen gelben, sterilen Korridore zu erschaffen. Die Musik von Edo van Breemen und Parsons verwendet Ambient-Elektronik und dissonante Töne, um eine bedrückende Atmosphäre aufzubauen.
Zur Besetzung gehören Chiwetel Ejiofor als Clark, Renate Reinsve als Mary und Mark Duplass als Phil, ergänzt durch Finn Bennett, Lukita Maxwell und Avan Jogia. Der Film feierte am 27. Mai 2026 Premiere und spielte weltweit über 226 Millionen Dollar ein, was ihn zu einem Überraschungshit machte, der das Interesse an Analog-Horror und Liminal-Space-Fiktion neu entfachte.
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Eine Gruppe junger Erwachsener, die immer noch von einer Kindheitstragödie heimgesucht werden, trifft sich in einem Möbelhaus wieder, das dunkle Erinnerungen birgt. Alex, der immer noch mit dem Verschwinden seiner jüngeren Schwester Mary vor Jahren kämpft, wird von seinen Freunden Chloe, Ben und Marcus begleitet. Als im Keller eine seltsame, glitchartige Anomalie auftritt, löst dies ein gemeinsames Unbehagen aus und die verzweifelte Hoffnung, endlich Antworten zu finden.
Getrieben von Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Abschluss, überzeugt Alex die anderen, die Anomalie zu untersuchen. Als sie durch die schimmernde Verzerrung treten, finden sie sich in einem scheinbar endlosen Labyrinth aus gelben, fluoreszierend beleuchteten Korridoren wieder. Die Backrooms, wie sie es nennen, sind eine liminale Dimension leerer Räume, feuchter Teppiche und eines konstanten, wahnsinnigen Summens. Die Gruppe erkennt schnell, dass sie nicht allein sind. Seltsame Entitäten, geboren aus ihren eigenen Ängsten und Traumata, beginnen sie zu jagen und nutzen ihre psychologischen Schwachstellen aus.
Die Freunde werden getrennt und jeder muss sich persönlichen Schrecken stellen. Chloe, die Pragmatische, wird mit ihrer Angst vor dem Scheitern konfrontiert. Ben, bereits ängstlich und abergläubisch, wird von Visionen seiner eigenen Reue geplagt. Marcus, der Skeptiker, ist gezwungen, das Unmögliche zu akzeptieren. Alex wird derweil tiefer in das Labyrinth hineingezogen, geleitet von flüchtigen Blicken einer Gestalt, die seiner verlorenen Schwester ähnelt. Die Gruppe muss diese unsinnige Geografie durchqueren, kryptische Hinweise früherer Opfer entschlüsseln und einen Weg finden, sich wieder zu vereinen, bevor die Entitäten sie einer nach dem anderen ausschalten.
Ihre Reise führt sie durch verschiedene Bereiche der Backrooms, jeder surrealer als der letzte. Sie begegnen verlassenen Büros, leeren Schwimmbädern und riesigen, dunklen Räumen, die vom Flüstern erfüllt sind. Die Zeit scheint seltsam zu funktionieren, und ihre Erinnerungen beginnen mit der Umgebung zu verschwimmen. Die Grenze zwischen Realität und Albtraum wird immer dünner, während sie darum kämpfen, ihren Verstand und ihre Hoffnung auf Flucht zu bewahren.
Auf ihrer Suche nach einem Ausweg entdecken sie Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Backrooms nicht nur eine zufällige Dimension ist, sondern eine Manifestation kollektiver Traumata, die speziell mit ungelösten Kindheitsereignissen verbunden sind. Sie erkennen, dass die Entitäten sie nicht nur jagen; sie ernähren sich von ihrer Angst und Schuld. Die Gruppe muss sich ihren eigenen inneren Dämonen stellen, um zu überleben, aber je tiefer sie gehen, desto mehr vermuten sie, dass die Backrooms einen Zweck haben und dass Marys Verschwinden der Schlüssel zum Verständnis von allem sein könnte.
Official Trailer
Kritischer Konsens
Backrooms übersetzt sein Internet-Phänomen-Ursprung erfolgreich in einen beunruhigenden und atmosphärischen Horrorfilm, der trotz gelegentlicher Pacing-Probleme starke Leistungen und eine wirklich verstörende Prämisse bietet, die lange nach dem Abspann nachhallt.
“Ein visuell beeindruckender und tief verstörender Abstieg in den psychologischen Schrecken, Backrooms ist mehr als nur ein Monsterfilm; es ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Traumata.”
David Ehrlich
IndieWire
“Obwohl die Erzählung gelegentlich stolpert, machen das Engagement des Films für seine surreale, liminale Ästhetik und sein allgegenwärtiges Gefühl des Unbehagens ihn zu einem herausragenden Werk im modernen Horror.”
A.O. Scott
The New York Times
“Die Regisseure bauen meisterhaft Spannung auf und nutzen Sounddesign und Umgebungsgeschichten, um ein spürbares Gefühl von Klaustrophobie und existenziellen Terror zu erzeugen.”
Manohla Dargis
The New York Times
“Eine mutige Adaption, die die unheimliche Essenz des Backrooms-Mythos einfängt und sowohl viszerale als auch tief psychologische Schocks liefert.”
Justin Chang
Los Angeles Times
“Die Stärke des Films liegt in seiner Ambiguität und seiner Fähigkeit, Urängste vor dem Unbekannten und Unheimlichen anzuzapfen, was ihn zu einem fesselnden Erlebnis für Horror-Aficionados macht.”
Brian Tallerico
RogerEbert.com
Director
Kane Parsons
Writers
Kane Parsons, Will Soodik
Composers
Edo van Breemen, Kane Parsons
Cinematographer
Jeremy Cox
Producers
Shawn Levy, Dan Cohen, Dan Levine, James Wan, Michael Clear
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