“Der Film ist eine Freude, ein leichtes und luftiges Soufflé, das nie richtig zusammenfällt. Es ist die Art von Film, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times

United States"Die Liebesgeschichte zu groß für den Broadway."
1967 brachte Regisseur Gene Saks Neil Simons Broadway-Erfolg mit Barfuß im Park auf die Leinwand. Der Film zeigt Jane Fonda als Corie Bratter, eine spontane Romantikerin, und Robert Redford als Paul Bratter, ihren konservativen Anwalt-Ehemann. Sie ziehen in eine winzige Wohnung im fünften Stock ohne Aufzug in Greenwich Village, ein Raum mit undichtem Oberlicht, keiner Badewanne und klappernden Heizkörpern. Charles Boyer spielt ihren exzentrischen Nachbarn Victor Velasco, und Mildred Natwick ist Cories verwitwete Mutter Ethel. Der Film kostete 2 Millionen Dollar und spielte 30 Millionen Dollar an den Kinokassen ein – ein großer Erfolg seiner Zeit.
Simons Drehbuch knistert vor Spannung zwischen Cories unbeschwertem Idealismus und Pauls vorsichtigem Pragmatismus. Die Wohnung selbst wird zu einer Figur, deren Eigenheiten jede Meinungsverschiedenheit verstärken. Fonda und Redford, beide aufstrebende Stars, brachten eine spürbare Chemie mit, die sich später in Filmen wie Der Clou vertiefen sollte. Neal Hefti komponierte die jazzige Filmmusik, und Joseph LaShelle war für die Kameraarbeit verantwortlich. Der Film erhielt eine Oscar-Nominierung für Natwick und vier Golden-Globe-Nominierungen, darunter Bester Film in der Kategorie Musical/Komödie.
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Corie und Paul Bratter sind gerade von ihrer sechstägigen Hochzeitsreise zurückgekehrt. Sie ziehen in ihr erstes gemeinsames Zuhause: eine beengte, heruntergekommene Wohnung im fünften Stock ohne Aufzug in New Yorks Greenwich Village. Die Wohnung hat einen defekten Heizkörper, ein undichtes Oberlicht und keine Badewanne. Corie sieht es als charmantes Abenteuer; Paul sieht es als eine Katastrophe, die nur darauf wartet, zu passieren. Ihre Persönlichkeiten prallen von Anfang an aufeinander. Corie ist impulsiv, romantisch und begierig darauf, das bohème Leben um sie herum zu genießen. Paul ist methodisch, risikoscheu und auf Praktikabilität bedacht.
Um etwas Schwung in die Sache zu bringen, arrangiert Corie ein Doppeldate zwischen ihrer verwitweten Mutter Ethel und ihrem Nachbarn von oben, Victor Velasco, einem extravaganten älteren Mann, der in einer ähnlich chaotischen Wohnung lebt. Victor nimmt sie mit in ein albanisches Restaurant auf Staten Island. Sie essen seltsames Essen, fahren bei kaltem Regen mit der Fähre, und Paul erkältet sich schwer. Corie findet den Abend wild romantisch; Paul findet ihn eine miserable Tortur. Dies vertieft den Riss zwischen ihnen.
Corie wirft Paul vor, zu starr zu sein, um das Leben zu genießen. Paul hält dagegen, dass Corie verantwortungslos sei. Ihre Streitereien eskalieren. In einem Moment der Frustration fordert Corie Paul heraus, etwas völlig Spontanes zu tun: barfuß im schneebedeckten Park gegenüber zu laufen. Paul lehnt ab und nennt es töricht. Corie beginnt zu fragen, ob sie den falschen Mann geheiratet hat. Ethel hingegen fühlt sich von Victor angezogen, was eine Nebenhandlung über die Liebe im Alter hinzufügt. Die Geschichte steuert auf einen Wendepunkt zu, der die Frage aufwirft, ob die Liebe so grundlegende Unterschiede überleben kann.
Barefoot In The Park ≣ 1967 ≣ Trailer
Kritischer Konsens
Barfuß im Park ist eine charmante, wenn auch leicht veraltete Adaption von Neil Simons Stück. Die Chemie zwischen Redford und Fonda ist elektrisierend, und das Drehbuch ist voller witziger Pointen. Während die Handlung dünn ist und die Konflikte klein erscheinen, machen der lockere Ton und die starken schauspielerischen Leistungen den Film zu einer unterhaltsamen, unbeschwerten romantischen Komödie.
“Der Film ist eine Freude, ein leichtes und luftiges Soufflé, das nie richtig zusammenfällt. Es ist die Art von Film, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Mr. Simons Dialoge sind knackig und witzig, und die Leistungen von Miss Fonda und Mr. Redford sind fesselnd genug, um das Ganze etwas substanzieller erscheinen zu lassen, als es ist.”
Bosley Crowther
The New York Times
“Jane Fonda ist eine Freude als Braut, und Robert Redford ist angemessen gutaussehend und steif als Bräutigam. Charles Boyer stiehlt seine Szenen als exzentrischer Nachbar.”
Variety Staff
Variety
“Gene Saks hat mit sicherer Hand Regie geführt, hält die Handlung in Bewegung und die Lacher kommen. Es ist eine polierte, professionelle Produktion, die das Publikum erfreuen sollte.”
The Hollywood Reporter
The Hollywood Reporter
“Eine sehr lustige, sehr glatte Adaption von Neil Simons Broadway-Hit, mit einer wunderbaren Leistung von Charles Boyer.”
Tom Milne
Time Out
Director
Gene Saks
Writers
Neil Simon, Johnny Mercer
Composer
Neal Hefti
Cinematographer
Joseph LaShelle
Producer
Hal B. Wallis
Academy Awards (1968)
Beste Nebendarstellerin: Nominated
Golden Globe Awards (1968)
Bester Film – Musical/Komödie: Nominated
Golden Globe Awards (1968)
Beste Hauptdarstellerin in einem Kinofilm – Musical/Comedy: Nominated
Golden Globe Awards (1968)
Bester Nebendarsteller – Film: Nominated
Golden Globe Awards (1968)
Beste Nebendarstellerin – Spielfilm: Nominated
Writers Guild of America (1968)
Beste geschriebene amerikanische Komödie: Nominated
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