“Es ist eine meisterhaft inszenierte, erschreckend unmittelbare und oft qualvolle Darstellung von Soldaten, die in einem höllischen urbanen Feuergefecht gefangen sind.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times

Ridley Scotts Black Hawk Down stürzt die Zuschauer in das Chaos der Schlacht von Mogadischu 1993, bei der ein routinemäßiger US-Militärangriff zu einem verzweifelten 15-stündigen Feuergefecht eskaliert. Der Film folgt der Task Force Ranger, darunter SSG Matthew Eversmann (Josh Hartnett) und SFC Norm 'Hoot' Gibson (Eric Bana), die ums Überleben kämpfen, nachdem zwei Black-Hawk-Hubschrauber abgeschossen wurden. Mit einem Budget von 92 Millionen Dollar und einem Einspielergebnis von 173 Millionen Dollar verbindet der Film viszerale Action mit einem düsteren Kriegsdokudrama-Ton. Produziert von Scott und Jerry Bruckheimer, adaptiert er Mark Bowdens Buch mit einem Drehbuch von Ken Nolan und René Brar.
Hans Zimmers perkussive Filmmusik und Sławomir Idziaks entsättigte Kameraführung verstärken die unerbittliche Spannung. Der Film erhielt starke Kritikerlob für seine immersiven Kampfszenen, obwohl einige seine politische Perspektive diskutierten. Es ist kein Franchise-Eintrag, sondern eine eigenständige historische Nachstellung.
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Das Jahr ist 1993, und Somalia wird von Bürgerkrieg und Hungersnot zerrissen. Der Warlord Mohamed Farrah Aidid kontrolliert weite Teile Mogadischus, greift Friedenstruppen an und stiehlt Nahrungsmittelhilfe. Die USA entsenden die Task Force Ranger, eine Mischung aus Elite-Delta-Force-Operatoren und Army Rangers, um Aidids wichtigste Leutnants zu fangen. Die Operation soll schnell sein, ein chirurgischer Schlag, der die Männer hinein- und wieder herausbringt, bevor die Miliz reagieren kann.
Am 3. Oktober startet die Mission. Soldaten steigen in Black-Hawk-Hubschrauber und Humvees und fahren zum Olympic Hotel im Herzen von Aidids Territorium. Der Plan ist einfach: Delta-Operatoren seilen sich ab, schnappen sich die Ziele, und der Bodenkonvoi evakuiert alle. Unter den Soldaten sind junge Rangers wie Eversmann, der plötzlich das Kommando übernimmt, nachdem sein Zugführer verwundet wird, und erfahrene Delta-Veteranen wie Hoot, der eine stille, aus Erfahrung geborene Zuversicht ausstrahlt. Zurück auf der Basis überwacht Generalmajor Garrison die Operation von einem Kommandoposten aus, beobachtet die Aufnahmen und hört den Funkverkehr.
Fast sofort geht etwas schief. Somalische Milizen, bewaffnet mit RPGs und Maschinengewehren, strömen auf die Straßen. Der Bodenkonvoi verirrt sich in den engen Gassen und gerät unter schweren Beschuss. Dann wird der erste Black Hawk mit dem Rufzeichen Super 6-1 von einer RPG getroffen und stürzt ab. Die Rettungsbemühungen verlagern sich, Soldaten eilen, um die Absturzstelle zu sichern. Ein zweiter Black Hawk, Super 6-4, wird kurz darauf abgeschossen, was ein weiteres Katastrophengebiet schafft. Nun sind die Männer über Mogadischu verstreut, umzingelt, haben wenig Munition und erleiden Verluste.
Der Film folgt mehreren Gruppen, die ums Überleben kämpfen. Eversmanns Squad verschanzt sich an einem provisorischen Kontrollpunkt und wehrt Angriffswellen ab. Hoot und andere Delta-Operatoren kämpfen sich durch die Stadt, um die abgestürzten Hubschrauber zu erreichen. Der Bodenkonvoi unter der Führung von Oberstleutnant McKnight kämpft sich durch Hinterhalte, um gestrandete Soldaten aufzusammeln. Im Kommandoposten sieht Garrison der düsteren Realität ins Auge, dass die Mission zusammengebrochen ist, und muss eine verzweifelte Rettung koordinieren. Die Schlacht zieht sich bis in die Nacht hin, die Soldaten halten durch, bis eine Entsatztruppe aus UN- und malaysischen Panzerfahrzeugen sie erreichen kann.
Official Trailer: Black Hawk Down (2001)
Kritischer Konsens
Ridley Scotts Black Hawk Down ist ein viszeraler und intensiver Kriegsfilm, der das Publikum in das Chaos der Schlacht eintauchen lässt und Lob für seine realistischen Kampfszenen und kraftvollen Darbietungen erhält, obwohl einige Kritiker den begrenzten politischen Kontext bemängelten.
“Es ist eine meisterhaft inszenierte, erschreckend unmittelbare und oft qualvolle Darstellung von Soldaten, die in einem höllischen urbanen Feuergefecht gefangen sind.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Ridley Scotts viszerales Kriegsepos stürzt die Zuschauer in das Herz einer chaotischen, 15-stündigen Schlacht in Mogadischu, Somalia, und liefert eine unerbittliche und unerschütterliche Darstellung des modernen Kampfes.”
Variety Staff
Variety
“Der Film ist ein brutales Ballett aus Kugeln und Blut, ein atemberaubend inszeniertes Spektakel urbaner Kriegsführung, das selten zum Durchatmen kommt.”
Stephen Holden
The New York Times
“Scott hat einen Film geschaffen, der sowohl ein packendes Actionstück als auch eine ernüchternde Meditation über die Realitäten des Krieges ist.”
Kirk Honeycutt
The Hollywood Reporter
Director
Ridley Scott
Writers
Mark Bowden, Ken Nolan, René Brar
Composer
Hans Zimmer
Cinematographer
Sławomir Idziak
Producers
Ridley Scott, Jerry Bruckheimer
Academy Award for Best Film Editing (2002)
Bester Schnitt: Nominated
Academy Award for Best Sound (2002)
Bester Ton: Nominated
BAFTA Award for Best Sound (2002)
Bester Ton: Won
BAFTA Award for Best Film Editing (2002)
Bester Schnitt: Nominated
BAFTA Award for Best Cinematography (2002)
Beste Kameraarbeit: Nominated
Critics' Choice Movie Award for Best Picture (2002)
Bester Film: Nominated
Critics' Choice Movie Award for Best Director (2002)
Beste Regie: Nominated
Critics' Choice Movie Award for Best Cinematography (2002)
Beste Kameraarbeit: Nominated
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