
The Day of the Jackal
Frederick Forsyth
Übersicht
Am 22. August 1962 überlebte der französische Präsident Charles de Gaulle nur knapp ein Attentat der Organisation de l'Armée Secrète (OAS), einer rechtsextremen paramilitärischen Gruppe, die über die algerische Unabhängigkeit wütend war. Die OAS-Führung unter Oberst Marc Rodin erkennt, dass ihre eigenen Leute inkompetent sind, und beschließt, einen Außenstehenden anzuheuern, einen kalten, professionellen Killer ohne politische Bindungen. Sie kontaktieren einen Kriminellen in London, der sie mit einem Mann verbindet, der nur als der Schakal bekannt ist.
Der Schakal ist ein englischer Auftragsmörder unbekannter Herkunft, akribisch und völlig emotionslos. Er verlangt eine halbe Million Dollar und macht sich mit erschreckender Präzision an die Arbeit. Er erschafft mehrere falsche Identitäten – einen dänischen Studenten, einen amerikanischen Touristen, einen kanadischen Kriegsveteranen – und lässt ein maßgeschneidertes Scharfschützengewehr anfertigen, das zerlegt und versteckt werden kann. Sein Plan ist kühn: de Gaulle am Befreiungstag, dem 25. August 1963, während einer öffentlichen Zeremonie in Paris zu erschießen. Währenddessen fängt der französische Geheimdienst Fragmente des Komplotts ab, weiß aber fast nichts – nur einen Codenamen, den Schakal, und einen vagen Zeitrahmen. Der stellvertretende Kommissar Claude Lebel von der Police Judiciaire erhält die unmögliche Aufgabe, einen Mann in einem Land von Millionen zu finden, ohne Foto, ohne Namen und ohne bekannte Aliasse.
Forsyth wechselt zwischen dem methodischen Fortschritt des Schakals durch Europa – Autokauf in Italien, Gewehrprobe in einem belgischen Wald, Verführung einer Frau in einem Pariser Hotel – und Lebels hartnäckigen Ermittlungen, die nach und nach Hinweise aus gefälschten Pässen, Hotelregistrierungen und einem ermordeten Waffenhändler zusammensetzen. Die Spannung ist außergewöhnlich, weil der Leser das historische Ergebnis kennt: de Gaulle überlebte. Doch Forsyth lässt jeden Schritt unsicher erscheinen, jede Beinahe-Kollision herzzerreißend. Der Höhepunkt, in einem ruhigen Pariser Platz an einem sonnigen Augustnachmittag, ist ein Meisterkurs in Spannung, der von einer Sekundenentscheidung und einer einzigen Kugel abhängt.
Der Roman basiert auf Forsyths eigener Erfahrung als Journalist. Er hatte die OAS und den Algerienkrieg für Reuters und die BBC abgedeckt und stützte sich auf echte Dokumente, Interviews und Schauplätze. Das Ergebnis ist ein Thriller, der wie eine Dokumentation liest – kalt, sachlich und absolut fesselnd. Er gewann 1972 den Edgar Allan Poe Award für den besten Roman und hat sich weltweit über 20 Millionen Mal verkauft.
Auszeichnungen
Edgar Allan Poe Award for Best Novel: Bester Roman: (1972)
Schlagwörter
Buchinfo
- Autor
- Frederick Forsyth
- Herausgeber
- Hutchinson, Viking Press
- Veröffentlicht
- +1971-06-07
- Seiten
- 358
- ISBN
- 9780670258109
- Sprache
- English
- Autor
- Frederick Forsyth
- Veröffentlicht
- +1971-06-07
- Herausgeber
- Hutchinson, Viking Press
- Sprache
- English
- Seiten
- 358
- Genre
- Political thriller
- Awards
- Edgar Allan Poe Award for Best Novel (1972)
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