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    "Sei der Erste, sei einzigartig, sei anders"

    Founded 1980 Nyon, Switzerland CEO: Julien Tornare
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    Über

    Hublot ist ein Schweizer Luxusuhrenhersteller, der 1980 von dem Italiener Carlo Crocco gegründet wurde, der sich von der Binda-Gruppe seiner Familie löste, um sein eigenes Unternehmen zu gründen. Der Name, der auf Französisch „Bullauge“ bedeutet, wurde von Schiffsfenstern inspiriert. Croccos erster Durchbruch war die erste Luxusuhr mit einem Naturkautschukarmband, eine gewagte Kombination aus Gold und Kautschuk, die den Uhrmacherkonventionen der Zeit trotzte. Im Jahr 2004 übernahm Jean-Claude Biver als CEO das Ruder und belebte die Marke mit der Einführung der Big Bang Kollektion im Jahr 2005 neu, die die Verkäufe innerhalb eines Jahres verdreifachte. LVMH übernahm Hublot 2008 für schätzungsweise 500 Millionen CHF (etwa 475 Millionen US-Dollar), und die Marke operiert nun unter der Sparte LVMH Watches & Jewelry.

    Hublots Designphilosophie, die als „Art of Fusion“ bezeichnet wird, verbindet traditionelle Schweizer Uhrmacherei mit unkonventionellen Materialien wie Magic Gold (einem kratzfesten 18-Karat-Gold), King Gold (einer proprietären Roségoldlegierung), Carbonfaser, Keramik und Saphirglas. Zu den Kernkollektionen der Marke gehören die Flaggschiff-Big Bang, die schlankere Classic Fusion, die tonneauförmige Spirit of Big Bang und die hochkomplizierte MP-Linie (Masterpiece). Eigene Uhrwerke wie das Unico-Chronograph (Kaliber HUB1240, eingeführt 2010) und das Meca-10 mit einer Gangreserve von 10 Tagen unterstreichen Hublots technische Fähigkeiten. Die Marke hat auch limitierte Editionen in Zusammenarbeit mit Ferrari, Shepard Fairey und Takashi Murakami produziert.

    Hublot besetzt das obere Luxussegment, mit Einstiegspreisen um 6.000–8.000 US-Dollar und hochkomplizierten Stücken, die über 500.000 US-Dollar kosten. Es konkurriert mit Audemars Piguet, Richard Mille und Roger Dubuis und zielt auf eine jüngere, modebewusste Kundschaft ab. Die Marke fungiert seit 2010 als offizieller Zeitnehmer der FIFA-Weltmeisterschaft und der UEFA Champions League und zählt Kylian Mbappé, Usain Bolt und Novak Djokovic zu ihren Botschaftern. Trotz Kritik an Auffälligkeit und gelegentlichen Qualitätsbedenken bei frühen Modellen ist Hublot stetig gewachsen, mit einem geschätzten Jahresumsatz von 500–700 Millionen CHF Stand 2023–2024. Die Marke betreibt weltweit über 100 Boutiquen, mit Fertigung in Nyon, Schweiz.

    Produkte & Submarken

    Big BangClassic FusionSpirit of Big BangMP (Masterpiece) CollectionUnico movementMeca-10 movementMagic GoldKing Gold

    Häufig gestellte Fragen

    Wem gehört Hublot?
    Hublot gehört LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton), dem weltweit größten Luxusgüterkonzern. LVMH übernahm die Marke 2008 für etwa 500 Millionen CHF, und Hublot operiert als hundertprozentige Tochtergesellschaft unter der Sparte LVMH Watches & Jewelry.
    Wer ist der CEO von Hublot?
    Der derzeitige CEO von Hublot ist Julien Tornare, ernannt im Jahr 2022. Er folgte auf Ricardo Guadalupe, der die Marke ein Jahrzehnt lang führte. Tornare hatte zuvor Führungspositionen bei Vacheron Constantin und Zenith inne und bringt umfangreiche Erfahrung im Management von Luxusuhren mit.
    Wie viel ist Hublot wert?
    Die genaue Bewertung von Hublot wird nicht öffentlich bekannt gegeben, aber Branchenschätzungen zufolge liegt der Jahresumsatz bei 500–700 Millionen CHF und der Markenwert bei 800 Millionen–1,2 Milliarden US-Dollar. Die Marke ist seit der Übernahme durch LVMH im Jahr 2008 erheblich gewachsen, mit durchweg zweistelligen Wachstumsraten in den 2010er Jahren.
    Hublot vs. Rolex: Welche ist besser?
    Hublot und Rolex zielen auf unterschiedliche Käufer ab. Hublot bietet kräftigere, avantgardistischere Designs mit innovativen Materialien wie Magic Gold und Saphir, während Rolex auf Tradition, Wiederverkaufswert und zeitlose Ästhetik setzt. Hublot ist im Einstiegsbereich allgemein teurer (ab 8.000 US-Dollar), aber Rolex behält auf dem Sekundärmarkt besser seinen Wert.
    Ist Hublot noch im Geschäft?
    Ja, Hublot ist sehr wohl im Geschäft und floriert. Als Tochtergesellschaft von LVMH bringt die Marke weiterhin neue Kollektionen heraus, eröffnet weltweit Boutiquen und pflegt hochkarätige Partnerschaften mit FIFA, UEFA und Prominenten. Hublots Umsatz ist stetig gewachsen, mit starker Nachfrage insbesondere in Asien und im Nahen Osten.

    Schlagwörter

    HublotSchweizer UhrLuxusuhrBig BangKautschukarmbandLVMHJean-Claude BiverUnico-UhrwerkMagic GoldFIFA-WeltmeisterschaftFerrari

    Unternehmensinfo

    Gegründet
    1980
    Gründer
    Carlo Crocco
    CEO
    Julien Tornare
    Hauptsitz
    Nyon, Switzerland
    Branche
    clock
    Muttergesellschaft
    LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton
    Einnahmen
    CHF 500–700 million (estimated)
    Gegründet
    1980
    Gründer
    Carlo Crocco
    Hauptsitz
    Nyon, Switzerland
    Parent Company
    LVMH
    Branche
    Clock
    Revenue (estimated)
    CHF 500–700 million
    Number of Boutiques
    Over 100
    Key Innovation
    First luxury watch with natural rubber strap

    Offizielle Webseite

    www.hublot.com

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