Last updated
    Charles Laughton

    Charles Laughton

    United Kingdom flagUnited Kingdom
    Berühmtheit

    actordirector

    July 1, 1899: December 15, 1962 (im Alter von 63 Jahren)

    Geburtstag

    July 1, 1899

    Sternzeichen

    Cancer

    Geburtsort

    Scarborough, North Riding of Yorkshire, England

    Alter

    Gestorben mit 63

    Größe

    5 ft 7.5 in (1.72 m)

    Über

    Charles Laughton war ein englischer Schauspieler und Regisseur, geboren am 1. Juli 1899 in Scarborough, Yorkshire. Ausgebildet an der Royal Academy of Dramatic Art, gab er 1926 sein professionelles Bühnendebüt und etablierte sich schnell als vielseitiger Darsteller, der klassische Shakespeare-Rollen am Old Vic neben modernen Werken im Londoner West End meisterte. Seine Karriere weitete sich bald auf den Broadway und Hollywood aus, wo er für die Darstellung einer bemerkenswerten Bandbreite an Charakteren bekannt wurde, von Monstern und Außenseitern bis hin zu Königen. Laughton gewann den Academy Award als Bester Hauptdarsteller für seine Darstellung des titelgebenden Monarchen in Das Privatleben Heinrichs VIII. (1933) und erhielt zwei weitere Oscar-Nominierungen: als Kapitän William Bligh in Meuterei auf der Bounty (1935) und als streitsüchtiger Anwalt in Zeugin der Anklage (1957). Im Laufe seiner Karriere trat er in über 40 Filmen und zahlreichen Bühnenproduktionen auf, gewann außerdem einen Grammy Award und erhielt Nominierungen für zwei BAFTAs und einen Golden Globe. 1960 wurde er mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

    Frühes Leben & Hintergrund

    Laughton war der älteste von drei Söhnen von Robert und Eliza Laughton, die Hotels in Scarborough betrieben. Seine Mutter, eine gläubige römisch-katholische irischer Abstammung, schickte ihn auf das Stonyhurst College, die führende englische Jesuitenschule. Im Alter von 14 Jahren gab er am Stonyhurst sein schauspielerisches Debüt als rundlicher Gastwirt in einer Schulaufführung von Der Privatsekretär. 1915 bestand seine Mutter darauf, dass er die Schule verließ, um im Londoner Claridge's Hotel das Familienunternehmen zu erlernen, doch nachts gab er sein Geld für Theaterkarten aus und sah sich dasselbe Stück dreizehnmal an.

    Während des Ersten Weltkriegs diente Laughton als einfacher Soldat im Huntingdonshire Cyclist Battalion und später im Northamptonshire Regiment. Er lehnte eine Offiziersernennung ab und erklärte später, er wolle nicht die Verantwortung für die Führung anderer tragen. Er diente in Frankreich und überlebte eine schreckliche Schlacht, über die er selten sprach; seine Frau Elsa Lanchester sagte später, er habe ihr erzählt, er habe mehrere Männer erstechen müssen. Kurz vor Kriegsende wurde er vergast, was bleibende physische und emotionale Narben hinterließ.

    Nach dem Krieg kehrte Laughton nach Yorkshire zurück und begann bei den Scarborough Players als Schauspieler und Regisseur zu arbeiten. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1924 zog er nach London und schrieb sich an der Royal Academy of Dramatic Art ein, wo er die Bancroft Gold Medal für seine Leistung in Die lustigen Weiber von Windsor gewann. 1926 gab er sein professionelles Bühnendebüt und wurde bald ein gefragter Darsteller sowohl in klassischen als auch in modernen Werken.

    Karriereentwicklung

    Laughtons Filmdebüt gab er 1928 mit der britischen Stummfilmkomödie Blue Bottles, wo er seine spätere Frau Elsa Lanchester kennenlernte. Sein New Yorker Bühnendebüt 1931 in Payment Deferred erregte die Aufmerksamkeit Hollywoods und führte zu seinem ersten amerikanischen Film, Das alte dunkle Haus (1932), an der Seite von Boris Karloff. Im selben Jahr trat er in fünf weiteren Filmen auf, darunter Im Zeichen des Kreuzes als Nero und Die Insel der verlorenen Seelen als Dr. Moreau.

    Der Durchbruch gelang 1933, als er König Heinrich VIII. in Das Privatleben Heinrichs VIII. spielte und den Academy Award als Bester Hauptdarsteller gewann. Es folgten gefeierte Darbietungen als Javert in Les Misérables (1935), Kapitän Bligh in Meuterei auf der Bounty (was ihm eine zweite Oscar-Nominierung einbrachte) und der amerikanisierte Butler in Ruggles of Red Gap (1935). 1937 gründete er zusammen mit Produzent Erich Pommer die Mayflower Pictures Corp. Seine Darstellung des Quasimodo in Der Glöckner von Notre Dame (1939) bleibt eine seiner ikonischsten Rollen.

    In den 1950er Jahren lieferte Laughton denkwürdige Leistungen in David Leans Hobsons Wahl (1954) und erhielt seine dritte Oscar-Nominierung für Zeugin der Anklage (1957). Er führte nur bei einem Film Regie, Die Nacht des Jägers (1955), einem Thriller, der später Kultstatus erlangte. Sein letzter Filmauftritt war in Sturm über Washington (1962).

    Karriereverlauf

    1924Gewann die Bancroft Gold Medal an der RADA
    1926Professionelles Bühnendebüt
    1928Filmdebüt in Blue Bottles
    1933Gewann den Academy Award als Bester Hauptdarsteller für Das Privatleben Heinrichs VIII.
    1935Spielte in Meuterei auf der Bounty und erhielt die zweite Oscar-Nominierung
    1937Gründete die Mayflower Pictures Corp.
    1939Spielte Quasimodo in Der Glöckner von Notre Dame
    1950Wurde amerikanischer Staatsbürger
    1955Führte bei seinem einzigen Film Regie: Die Nacht des Jägers
    1957Dritte Oscar-Nominierung für Zeugin der Anklage
    1960Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhalten
    1962Letzter Filmauftritt in Sturm über Washington

    Öffentliches Bild & Stil

    Laughton gilt als einer der vielseitigsten Darsteller seiner Generation, der Hollywoods Typecasting-System trotzte. Mit seinem schlichten Gesicht und seiner massigen Statur spielte er eine große Vielfalt an Charakteren, sowohl bösartige als auch tugendhafte. Sein Markenzeichen war immersive Charakterarbeit, oft mit starkem Make-up und Prothesen, insbesondere als Quasimodo. Darstellungen in den Medien betonen seine vollendete Kunstfertigkeit und seine Fähigkeit, sowohl auf der Bühne als auch im Film große Erfolge zu erzielen.

    Ruhm & Fandom

    Charles Laughton's admirers have never had a formal name, and that's fitting for an actor who defied easy categorization. Instead, his fanbase is a diffuse but passionate community of classic film enthusiasts, united by a shared reverence for his craft and for his singular directorial vision. There are no official fan clubs, no coordinated campaigns, no birthday billboards, just generations of cinephiles who keep his legacy alive through film retrospectives, academic writing, and preservation efforts. The Criterion Collection's championing of The Night of the Hunter has been central to this, elevating the film to canonical status among those who appreciate the darker corners of American cinema.

    In the world of fame, Charles Laughton's place is secure, though not currently quantified. iFANN's Global Fame Engine has evaluated his enduring presence, the continued circulation of his films, the scholarly discourse, the cultural memory of his iconic performances, and determined that he does not currently hold a placement in the published rankings. This is a neutral statement of fact, not a measure of his significance. His fame is of a different kind: it lives in the reverence of film societies and the quiet persistence of his work in the public eye.

    His fanbase may lack a label, but it is united by a shared understanding of his genius, the unlikely star who transformed his physicality into art, the one-time director whose sole film became a touchstone. That is the legacy that continues to draw new admirers to his work.

    Interessante Fakten und Legenden

    Charles Laughton was a prolific oral reader during World War II, reading aloud at Birmingham Hospital in the San Fernando Valley to wounded Allied soldiers. He once held a television audience spellbound by reading from the Bible on Ed Sullivan's Toast of the Town. Some recordings of his readings and anecdotes were made but are reportedly out of print. When asked why he became an actor, he replied, "Because I like to imitate great men." He was the only actor to win an Oscar for playing Henry VIII.

    One of the most retold stories in his career is the fate of The Night of the Hunter (1955), his sole directorial effort. It was a commercial and critical failure upon release, effectively ending his directorial ambitions. Decades later, it is hailed as a masterpiece of American gothic cinema, and the irony of its initial rejection and subsequent rehabilitation has become a central part of his legend. Another iconic moment was his portrayal of Captain Bligh in Mutiny on the Bounty (1935), a performance that has become a cultural touchstone for tyrannical authority. And fans still delight in the fact that the man who played Henry VIII and Captain Bligh was married to Elsa Lanchester, the Bride of Frankenstein, an enduring partnership of golden-age Hollywood.

    Bemerkenswerte Zitate

    Because I like to imitate great men.
    I did not want to command...to take responsibility for other people's lives.

    Familie & Privatleben

    Laughton war der älteste von drei Söhnen von Robert Laughton (1869–1924) und Eliza Conlon Laughton (1869–1953), die das Victoria Hotel und später das Pavilion Hotel in Scarborough betrieben. Seine Mutter war eine gläubige römisch-katholische irischer Abstammung. Er hatte zwei jüngere Brüder, Robert Thomas (geboren 1903) und Francis (geboren 1907). Laughton heiratete die Schauspielerin Elsa Lanchester am 9. Februar 1929, und sie blieben bis zu seinem Tod zusammen; sie hatten keine Kinder.

    Bemerkenswerte Verbindungen

    Laughton arbeitete häufig mit seiner Frau Elsa Lanchester zusammen und arbeitete mit Regisseur Alexander Korda an Das Privatleben Heinrichs VIII. und anderen Filmen. Er gründete Mayflower Pictures mit Produzent Erich Pommer und spielte an der Seite von Boris Karloff in Das alte dunkle Haus. Als Regisseur führte er Robert Mitchum, Shelley Winters und Lillian Gish in Die Nacht des Jägers.

    Beziehungen & Dating-Vergangenheit

    Zum Zeitpunkt des Todes:Verwitwet

    Laughton lernte die Schauspielerin Elsa Lanchester 1927 kennen, als sie gemeinsam in einem Theaterstück auftraten. Sie spielten 1928 in stummen Komödien wie Blue Bottles und Daydreams und heirateten am 9. Februar 1929. Die Ehe galt als unkonventionell; beide hatten angeblich gleichgeschlechtliche Neigungen, blieben aber hingebungsvolle Gefährten. Sie hatten keine Kinder. Laughton war zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 1962 mit Lanchester verheiratet.

    • VerheiratetElsa Lanchester1929 - 1962Kennengelernt 1927, geheiratet am 9. Februar 1929; blieben bis zu Laughtons Tod zusammen.

    Tod und Nachwirkungen

    Gestorben

    December 15, 1962 (im Alter von 63 Jahren)

    Sterbeort

    Hollywood, California, USA

    Todesursache

    Unbekannt

    The film community lost a titan of character acting and direction when Charles Laughton passed away in Hollywood, California, on December 15, 1962. At the age of sixty-three, his final days were marked by circumstances unrecorded in public archives., the event was treated as a natural occurrence requiring no formal legal inquiry or police investigation. Tributes from peers and institutions at the time reflected a deep respect for a man who had redefined the boundaries of screen performance, though immediate fan vigils or chart surges are not documented in the historical record. His posthumous reputation has only grown more luminous, particularly through the rediscovery of his sole directorial effort, The Night of the Hunter. Modern retrospectives frequently cite this thriller as a visionary masterpiece, analyzing its status as a one-and-done classic seventy years after its release. His portrayal in Witness for the Prosecution remains central to discussions of his career. Recent articles continue to highlight his influence on cinema, ensuring that the memory of this English actor and director endures.

    Vermögen (Nachlasswert)

    $10 Million

    Schätzung der iFANN-Redaktion

    As Charles Laughton died in 1962, his estate has been managed by various entities over the decades. Revenue sources include royalties from film and television broadcasts of his 40-plus films, licensing of his image and likeness, ongoing sales of The Night of the Hunter (now a cult classic), home video and streaming rights, and merchandise related to The Hunchback of Notre Dame and Mutiny on the Bounty. iFANN currently estimates the estate's value in 2026 at $10 million.

    Gewonnene Auszeichnungen (6)

    Laughton gewann den Oscar als bester Hauptdarsteller für Das Privatleben Heinrichs VIII. und einen Grammy für die beste Dokumentation oder gesprochene Wortaufnahme. Er erhielt außerdem die Bancroft-Goldmedaille von der RADA und einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

    1934 · Bester Darsteller

    The Private Life of Henry VIII

    Gewonnen

    1933 · Bester Darsteller

    The Private Life of Henry VIII

    Gewonnen
    Alle 8 Auszeichnungen, Ehrungen und Erfolge anzeigen

    Bekannt für

    The Private Life of Henry VIII

    1933 · King Henry VIII

    Mutiny on the Bounty

    1935 · Captain William Bligh

    The Hunchback of Notre Dame

    1939 · Quasimodo

    Witness for the Prosecution

    1957 · Sir Wilfrid Robarts

    The Night of the Hunter

    1955 · Regisseur

    Schlagwörter

    Charles LaughtonSchauspielerRegisseurOscar-PreisträgerDas Privatleben Heinrichs VIII.Meuterei auf der BountyDer Glöckner von Notre DameZeugin der AnklageDie Nacht des Jägers

    Quellen

    Kurzfakten

    Beruf
    actor, director
    Geboren
    July 1, 1899
    Geburtsort
    Scarborough, England
    Gestorben
    December 15, 1962
    Sterbeort
    Hollywood, California, USA
    Geschlecht
    Männlich
    Ehepartner
    Elsa Lanchester
    Sternzeichen
    Cancer

    Persönliche Details

    Vollständiger Name
    Charles Laughton
    Größe
    5 ft 7.5 in (1.72 m)
    Ehepartner
    Elsa Lanchester
    Bildung
    Royal Academy of Dramatic Art

    Filmografie

    40

    Gesamt

    40

    Film

    0

    TV

    Häufig gestellte Fragen

    Wie starb Charles Laughton?
    Charles Laughton starb am 15. Dezember 1962 in Hollywood, Kalifornien, im Alter von 63 Jahren an Gallenblasenkrebs.
    War Charles Laughton verheiratet?
    Ja, er war vom 9. Februar 1929 bis zu seinem Tod mit der Schauspielerin Elsa Lanchester verheiratet. Sie hatten keine Kinder.
    Hat Charles Laughton einen Oscar gewonnen?
    Ja, er gewann den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Darstellung von König Heinrich VIII. in Das Privatleben Heinrichs VIII. (1933).
    Was war Charles Laughtons einziger Film als Regisseur?
    Sein einziger Regiefilm war Die Nacht des Jägers (1955), ein Thriller, der seitdem zu einem Kultklassiker geworden ist.
    Wie groß war Charles Laughton?
    Charles Laughton war 1,72 m groß.

    Ähnliche Personen

    Der Community beitreten

    Fans diskutieren