“Richard Linklaters ‚Dazed and Confused‘ ist ein weitschweifiger, gutmütiger und letztlich sehr lustiger Film.”
Janet Maslin
The New York Times

United States"Es war der letzte Schultag im Jahr 1976. Eine Zeit, die sie nie vergessen würden. (Wenn sie sich nur daran erinnern könnten)"
Am 28. Mai 1976 haben die Abschlussjahrgänge der Lee High School in Austin, Texas, nur eines im Kopf: die neuen Schüler zu schikanieren. Richard Linklaters zweiter Spielfilm fängt diesen einen Tag und die darauffolgende Nacht mit einem episodenhaften, lockeren Vibe ein, der sich weniger wie eine erzählte Geschichte anfühlt, sondern eher wie ein verblassendes Polaroid. Der Film kostete nur 6,9 Millionen Dollar und spielte bei seinem ersten Start bescheidene 8,3 Millionen Dollar ein, aber sein wahres Leben fand er auf dem Heimvideomarkt und wurde zu einem Prüfstein für jeden, der je ziellos mit Freunden herumgefahren ist, Foghat laut aufgedreht hat oder sich fragte, was als Nächstes kommt.
Linklater schöpfte direkt aus seinen eigenen Highschool-Jahren in Huntsville, Texas, und besetzte größtenteils unbekannte Schauspieler, von denen viele fast so alt waren wie ihre Figuren. Matthew McConaughey, in seinem Filmdebüt, machte aus einer kleinen Rolle den diebischen Wooderson mit seiner ikonischen Zeile über das Älterwerden und das Gleichaltbleiben. Der Soundtrack des Films, der aus den 1970er-Jahre-Radiohits wie Alice Cooper und Lynyrd Skynyrd besteht, ist genauso essenziell wie jede Figur und erzeugt eine Stimmung von sonnenverbrannter Freiheit und billigem Bier.
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Die letzte Schulglocke läutet an der Lee High School, und Chaos bricht aus. Die Abschlussklassen jagen die neuen Schüler, um sie traditionell zu verprügeln, und die Gänge summen vor Plänen für die Nacht. Randall ‚Pink‘ Floyd, der Star-Quarterback, spürt die Last der Erwartungen. Sein Trainer drängt ihn, vor dem Football-Bankett eine Anti-Drogen- und Anti-Alkohol-Erklärung zu unterschreiben. Pink wehrt sich, weil er spürt, dass das Unterschreiben genau die Freiheit aufgibt, die er und seine Freunde feiern.
Pinks Kreis umfasst den ruhigen, beobachtenden Mike Newhouse, den ständig bekifften Slater und den lockeren Don. Sie cruisen in Dons Muscle-Car, rauchen Joints und diskutieren über die Bedeutung der Highschool-Hierarchien. In der Zwischenzeit taucht Wooderson, ein Mittzwanziger, der die Szene nie verlassen hat, in seinem Chevelle auf und bietet Bier und kryptische Weisheiten für jeden, der zuhören will.
Weiter unten auf der sozialen Leiter versuchen der neue Schüler Mitch Kramer und seine Freunde, den Tag zu überleben. Mitch wird vom sadistischen Abschlussschüler O'Bannion in die Enge getrieben, der ihn brutal verprügelt, sodass Mitch blutig, aber ungebrochen zurückbleibt. Später nimmt Mitchs ältere Schwester Jodi ihn und ihre Freunde unter ihre Fittiche und führt ihn in eine Partyszene ein, für die er noch zu jung ist, aber unbedingt dazugehören will.
Die Nacht entfaltet sich in einer Reihe von verbundenen Momenten. Es gibt eine Fassparty an einem Mondturm, wo die Kids trinken, tanzen und sich paaren. Pink und seine Freunde treiben von der Party zu einer Spielhalle, dann zu einem Feld, wo sie ein chaotisches Football-Spiel spielen. O'Bannion, der immer noch seinen eigenen Groll hegt, versucht, seine verlorene Autorität zurückzugewinnen, findet sich aber zunehmend isoliert.
Als Mitternacht naht, strömt die Menge zum Top Notch Drive-In, einem lokalen Treffpunkt, wo sich Autos aufreihen und soziale Kreise vermischen. Pink entscheidet sich nach einem langen Gespräch mit der nachdenklichen Cynthia, die Erklärung nicht zu unterschreiben. Er schließt sich seinen Freunden für eine letzte Runde Lasertag an, ein surrealistisches, leuchtendes Spiel, das die Grenzen zwischen Neuen und Abschlussschülern, Sportlern und Aussteigern verwischt.
Trailer
Kritischer Konsens
Ein nostalgischer, episodenhafter Ausschnitt aus dem Leben, der jugendliche Ziellosigkeit mit Authentizität einfängt. Sein Ensemble-Cast und sein lockerer Stil machen ihn zu einem quintessentiellen Coming-of-Age-Klassiker.
“Richard Linklaters ‚Dazed and Confused‘ ist ein weitschweifiger, gutmütiger und letztlich sehr lustiger Film.”
Janet Maslin
The New York Times
“Es ist ein Film, der sich weniger wie eine Erzählung anfühlt, sondern eher wie eine Erinnerung, eine Sammlung von Schnappschüssen aus einem Sommer, der nie wirklich endete.”
David Ehrlich
IndieWire
“Linklater hat eine bemerkenswerte Gabe, die Rhythmen des jugendlichen Lebens einzufangen, vom Alltäglichen bis zum Bedeutenden.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Ein liebevoll gestalteter, unendlich zitierbarer und bemerkenswert authentischer Blick auf das Ende einer Ära für eine Gruppe texanischer Teenager.”
Variety Staff
Variety
Director
Richard Linklater
Writer
Richard Linklater
Cinematographer
Lee Daniel
Producers
James Jacks, Sean Daniel, Richard Linklater
Independent Spirit Awards (1994)
Beste Regie: Nominated
Independent Spirit Awards (1994)
Bestes Drehbuch: Nominated
Seattle International Film Festival (1993)
Spezialpreis der Jury: Won
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