Gru hat seine Schurkenlaufbahn gegen einen Schreibtischjob bei der Anti-Bösewicht-Liga eingetauscht, aber das Familienleben mit Ehefrau Lucy und den Mädchen hält ihn auf Trab. Dann taucht eine neue Bedrohung auf: Balthazar Bratt, ein ehemaliger Kinderstar der 1980er Jahre, der nun die Gadgets seiner alten Show nutzt, um aufwändige Raubzüge durchzuführen. Regisseur Kyle Balda kehrt für diesen dritten Teil der Ich – Einfach unverbesserlich-Reihe zurück, wobei Steve Carell sowohl Gru als auch seinen lange verschollenen Zwillingsbruder Dru spricht. Kristen Wiig wiederholt ihre Rolle als Lucy, während Trey Parker Bratt mit wahnsinniger Energie verkörpert. Der Film setzt stark auf 80er-Jahre-Nostalgie, von Bratts kaugummibetriebenen Waffen bis zu seiner Besessenheit von der Popkultur dieser Ära. Mit einem Budget von 80 Millionen Dollar produziert, spielte er weltweit über eine Milliarde Dollar ein und bewies damit die anhaltende Zugkraft der Serie. Kritiker lobten das schnelle Tempo und die visuellen Gags, obwohl einige den Nebenplot um den Zwillingsbruder als unterentwickelt empfanden. Dennoch liefert er den Slapstick-Humor und das Herz, wofür die Reihe bekannt ist.
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PlotSpoilerfrei
Gru und Lucy Wilde sind auf einer Mission, um den Dumont-Diamanten von Balthazar Bratt zurückzuholen, einem ehemaligen Kinderstar der 1980er Jahre, der nun Retro-Gadgets aus seiner Fernsehshow für Verbrechen einsetzt. Nach einer chaotischen Verfolgungsjagd entkommt Bratt mit dem Diamanten, und die neue Direktorin der Anti-Bösewicht-Liga, Valerie Da Vinci, feuert sowohl Gru als auch Lucy wegen ihres Versagens.
Am Boden zerstört kehrt Gru zu seinen adoptierten Töchtern Margo, Edith und Agnes zurück und versucht, sich an ein Leben ohne Job anzupassen. Lucy kämpft darum, sich als fähige Stiefmutter zu beweisen, besonders während eines katastrophalen Campingausflugs mit den Mädchen. In der meantime meutern die Minions, frustriert über Grus Aufgabe des Bösewicht-Daseins, und landen nach einem fehlgeschlagenen Versuch, eine riesige Banane zu stehlen, im Gefängnis.
Gerade als Gru seinen Tiefpunkt erreicht, trifft ein Anwalt namens Fritz mit der Nachricht ein, dass Gru einen lange verschollenen Zwillingsbruder namens Dru hat, der im fiktiven europäischen Land Freedonia lebt. Dru ist reich, extravagant und hält noch immer am Superbösewicht-Erbe der Familie fest. Er bittet Gru inständig, ihm das Familiengeschäft beizubringen. Gru lehnt zunächst ab, aber Drus Beharrlichkeit und Grus eigene Frustration führen zu einer widerwilligen Partnerschaft.
Die Brüder trainieren gemeinsam in Drus hochtechnologischem Versteck, wobei Dru sich als tollpatschig, aber begeistert erweist. Ihre Dynamik bildet den emotionalen Kern des Films, während Gru sich seiner Vergangenheit stellt und Dru nach Bestätigung sucht. In der meantime setzt Bratt seinen Amoklauf fort und nutzt seine 80er-Jahre-Gadgets, um den Diamanten für seinen ultimativen Plan zu stehlen: Hollywood als Rache für seine abgesetzte Show zu zerstören.
Agnes, immer noch besessen davon, ein echtes Einhorn zu finden, glaubt, dass Drus magischer Garten eines beherbergen könnte. Die Familie reist schließlich nach Hollywood, um Bratt aufzuhalten, was zu einer Konfrontation führt, die Grus Engagement für seine Familie und seine neu gefundene Heldenidentität auf die Probe stellt.
Ich – Einfach unverbesserlich 3 liefert den typischen Slapstick-Humor und die herzerwärmenden Familiendynamiken der Reihe, aber der Nebenplot um den Zwillingsbruder wirkt unterentwickelt und die Erzählung wird überladen. Während jüngere Zuschauer die Possen der Minions und Bratts 80er-Jahre-Bösewicht-Auftritte genießen, könnten ältere Zuschauer das Tempo als ungleichmäßig und die emotionalen Momente als weniger wirkungsvoll als im Original empfinden.