“Leones Filme handeln nicht vom Westen, sondern von der Filmversion des Westens. Er nutzt die Form, um eine hyperreale Welt zu schaffen, in der jede Geste übertrieben ist.”
Roger Ebert
RogerEbert.com

Italy"Eine Trilogie von Italo-Western, die das Genre neu definierte."
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Sergio Leones drei Italo-Western mit Clint Eastwood werden oft als die Dollar-Trilogie zusammengefasst, obwohl sie keine durchgehende Geschichte teilen. Die Filme sind Für eine Handvoll Dollar (1964), Für ein paar Dollar mehr (1965) und Zwei glorreiche Halunken (1966). Eastwood spielt einen mysteriösen Wanderer, der als der Mann ohne Namen bekannt ist – eine Marketing-Erfindung von United Artists, um die Trilogie zu verkaufen. In jedem Film hat seine Figur einen anderen Namen: Joe, Manco und Blondie.
Leones opernhafte Regie, Ennio Morricones ikonische Soundtracks und die düsteren Antihelden haben das Western-Genre neu definiert. Die Filme wurden in Italien und Spanien mit bescheidenen Budgets gedreht, wurden aber zu riesigen internationalen Hits. Alle drei zählen durchweg zu den größten Western aller Zeiten, wobei Zwei glorreiche Halunken oft als Meisterwerk bezeichnet wird.
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Für eine Handvoll Dollar stellt Eastwood als Joe vor, einen einsamen Revolverhelden, der in die mexikanische Grenzstadt San Miguel reitet. Die Stadt ist zwischen zwei verfeindeten Fraktionen gefangen: den brutalen Rojo-Brüdern, angeführt von Ramón Rojo, und der korrupten Baxter-Familie unter Sheriff John Baxter. Joe erkennt schnell die Gelegenheit, davon zu profitieren, indem er beide Seiten gegeneinander ausspielt. Er verkauft Informationen und Dienste an jede Bande, während er beide heimlich untergräbt. Sein Plan wird riskanter, als er ein Bündnis mit dem Gastwirt Silvanito eingeht und sich mit Marisol einlässt, einer Frau, die von den Rojos gefangen gehalten wird. Die Fehde eskaliert und zwingt Joe, sich der vollen Gewalt beider Banden zu stellen.
Für ein paar Dollar mehr verlagert sich auf eine breitere Leinwand. Eastwood spielt Manco, einen Kopfgeldjäger mit dem Ruf kalter Effizienz. Er entdeckt, dass ein anderer Kopfgeldjäger, der ältere Colonel Douglas Mortimer, dieselben Ziele verfolgt: eine Bande von Gesetzlosen unter der Führung des psychopathischen El Indio. Anfangs Rivalen, gehen Manco und Mortimer eine unruhige Partnerschaft ein, als sie erkennen, dass sie gemeinsam bessere Chancen haben. Auf El Indio ist ein Kopfgeld von 10.000 Dollar ausgesetzt. Ihre Verfolgung führt sie quer durch die Grenzregion zur Bank von El Paso, wo El Indio einen Raubüberfall plant. Der zentrale Konflikt stellt die unterschiedlichen Motivationen der beiden Jäger gegen das chaotische Böse von El Indio.
Zwei glorreiche Halunken erweitert den Rahmen auf die Zeit des Bürgerkriegs. Eastwood spielt Blondie, einen opportunistischen Revolverhelden, der sich mit dem gerissenen Tuco in einem Betrugsschema zusammentut: Blondie liefert Tuco für Kopfgeld aus, rettet ihn dann aber im letzten Moment. Ihre Partnerschaft zerbricht, als Blondie Tuco in der Wüste zurücklässt. Währenddessen erfährt der sadistische Angel Eyes von einem versteckten Goldschatz der Konföderierten, der auf einem Friedhof vergraben ist. Als Tuco entdeckt, dass Blondie den Namen auf dem Grab kennt, unter dem das Gold versteckt ist, sind die beiden gezwungen, sich wieder zu vereinen. Die Erzählung wird zu einem Dreikampf durch kriegsgebeutelte Landschaften, jeder Mann auf der Suche nach dem Schatz, während sie das Chaos des Bürgerkriegs durchqueren.
Kritischer Konsens
Die Dollar-Trilogie revolutionierte das Western-Genre mit opernhafter Gewalt, schwarzem Humor und moralisch komplexen Antihelden. Ennio Morricones ikonische Soundtracks, Leones meisterhafte Breitwandkompositionen und Eastwoods stoische Darstellung schufen einen filmischen Meilenstein. Zwei glorreiche Halunken gilt weithin als Meisterwerk.
“Leones Filme handeln nicht vom Westen, sondern von der Filmversion des Westens. Er nutzt die Form, um eine hyperreale Welt zu schaffen, in der jede Geste übertrieben ist.”
Roger Ebert
RogerEbert.com
“Sergio Leones Italo-Western ist ein Meisterwerk des Stils und Zynismus, ein Film, der den Western für eine neue Generation neu erfand.”
Peter Bradshaw
The Guardian
“Leones opernhafte Regie, kombiniert mit Ennio Morricones unvergesslicher Filmmusik, schafft einen Film von epischen Ausmaßen, der sein Genre übersteigt.”
Todd McCarthy
Variety
“Leones Genie liegt in seiner Fähigkeit, den Western in eine formalistische Übung zu verwandeln, in der die Landschaft zur Leinwand für moralische Ambiguität wird.”
Richard Brody
The New Yorker
“Die Dollar-Trilogie bleibt ein Maßstab des Genrefilms, ein Zeugnis von Leones Vision und Eastwoods magnetischer Bildschirmpräsenz.”
Glenn Kenny
The New York Times
Director
Sergio Leone
Writers
Sergio Leone, Duccio Tessari, Fernando Di Leo, Agenore Incrocci, Furio Scarpelli, Luciano Vincenzoni
Composer
Ennio Morricone
Cinematographers
Massimo Dallamano, Tonino Delli Colli
Producers
Arrigo Colombo, Giorgio Papi, Alberto Grimaldi, Fulvio Morsella
Academy Awards (1967)
Beste Originalmusik: Nominated
David di Donatello Awards (1966)
Spezialpreis David: Won
Italian Golden Globe Awards (1965)
Beste Kameraarbeit: Won
Nastro d'Argento (1966)
Beste Filmmusik: Won
National Film Registry (2009)
Kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam: Inducted
AFI's 100 Years...100 Movies (10th Anniversary Edition) (2007)
Platz #98: Listed
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