Don't Worry Darling ist ein psychologischer Thriller, der in der scheinbar perfekten geplanten Gemeinde Victory, Kalifornien, in den 1950er Jahren spielt. Alice Chambers (Florence Pugh) lebt in dieser Wüsten-Utopie ein Leben mit Pastellkleidern und Cocktailpartys mit ihrem hingebungsvollen Ehemann Jack (Harry Styles). Doch als sie beginnt, gewaltsame Halluzinationen zu erleben und die anderen Ehefrauen verschwinden, erkennt Alice, dass die charmante Fassade der Gemeinde etwas zutiefst Unheimliches verbirgt.
Der von Olivia Wilde inszenierte Film erzeugte vor seiner Veröffentlichung enormen Wirbel, dank einer hochkarätigen Besetzung und einer Produktion, die von Klatsch und Tratsch geprägt war. Von der Kontroverse um die Besetzung von Shia LaBeouf bis zum berüchtigten Venice Film Festival Spit-gate überschatteten die Schlagzeilen oft den Film selbst. Doch im Kern ist Don't Worry Darling eine elegante, stilvolle Meditation über Geschlechterrollen und die Illusion des amerikanischen Traums, getragen von einer furiosen Hauptdarstellung von Florence Pugh.
Das Produktionsdesign des Films ist herausragend, wobei Kameramann Matthew Libatique Vintage-Objektive verwendete, um eine sonnengebleichte Ästhetik der Mitte des Jahrhunderts zu schaffen, die sich sowohl nostalgisch als auch zutiefst beunruhigend anfühlt. Die Musik von Komponist John Powell wechselt von warmen orchestralen Passagen zu glitchigen, elektronischen Dissonanzen, als Alices Realität zu zerbrechen beginnt. Obwohl die Kritiken gemischt waren, wurde der Film zu einem kulturellen Gesprächsthema und spielte weltweit 86 Millionen Dollar bei einem Budget von 35 Millionen Dollar ein.
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PlotSpoilerfrei
Alice Chambers lebt in Victory, einer makellosen Firmenstadt aus den 1950er Jahren in der kalifornischen Wüste. Jeden Morgen fahren ihr Ehemann Jack und die anderen Männer mit ihren glänzenden Oldtimern zum geheimnisvollen Hauptquartier des Victory Project, während die Frauen zu Hause bleiben, um makellose Häuser zu pflegen, am Ballettunterricht teilzunehmen und perfekt choreografierte Cocktailpartys zu veranstalten. Alices beste Freundin Bunny (Olivia Wilde) und die anderen Frauen, Margaret (KiKi Layne), Shelley (Gemma Chan), Violet (Sydney Chandler) und Peg (Kate Berlant), scheinen ihre Rollen mit echter Begeisterung anzunehmen. Die Gemeinde wird von strengen Regeln regiert: Niemand darf Victory verlassen, die Arbeit der Männer wird nie diskutiert, und jeder Anflug von Rebellion wird vom charismatischen Frank (Chris Pine), dem visionären Leiter des Projekts, schnell unterdrückt.
Alice fühlt sich zunächst in ihrer häuslichen Blase zufrieden. Doch die Dinge beginnen zu bröckeln, als sie beunruhigende Halluzinationen erlebt, Visionen einer Frau, die in einer verzerrten Leere tanzt, blutende Wände und zerspringende Eier auf eine Weise, die der Physik trotzt. Diese Episoden fallen mit Margarets zunehmend unberechenbarem Verhalten zusammen; Margaret behauptet, sie habe etwas Schreckliches in der Wüste gesehen, und kurz darauf verschwindet sie. Der Gemeindearzt (Timothy Simons) tut Alices Bedenken als Stress ab, aber sie wird misstrauisch und beginnt zu ermitteln.
Alics Suche nach Antworten führt sie zu einer Reihe beunruhigender Entdeckungen. Sie erfährt, dass andere Frauen ähnliche Visionen hatten, aber zum Schweigen gebracht oder sediert wurden. Als sie versucht, aus Victory herauszufahren, baut sie einen Autounfall und wacht in ihrem Bett auf, wobei Jack darauf besteht, dass sie Victory nie verlassen hat. Bei einer Gemeindeversammlung konfrontiert Alice Frank, der eine beunruhigende Rede über die Opfer hält, die für Glück erforderlich sind. Jack wird zunehmend kontrollierend, überwacht jede ihrer Bewegungen und manipuliert sie, wenn sie die Realität in Frage stellt. Die Spannung steigt, als Alice entscheiden muss, ob sie ihr bequemes Gefängnis akzeptiert oder alles riskiert, um die Wahrheit hinter dem Victory Project aufzudecken.
Don't Worry Darling ist ein visuell beeindruckender psychologischer Thriller, der mit einer engagierten Leistung von Florence Pugh aufwartet, aber seine abgeleiteten Handlung, verworrenen Themen und die Kontroversen hinter den Kulissen überschatten seine Ambitionen, was zu einem Film führt, der besser aussieht, als er ist.