“Anne Hathaway glänzt als die lebhafte Ella und bringt eine entzückende Mischung aus Verletzlichkeit und Trotz in die Rolle.”
Claudia Puig
USA Today

Im Jahr 2004 brachte Regisseur Tommy O'Haver Gail Carson Levins Roman Ella Enchanted auf die Leinwand und verband Fantasy mit Komödie und einer Prise familienfreundlichem Abenteuer. Der Film zeigt eine junge Anne Hathaway als Ella, eine lebhafte Teenagerin, die mit einem Gehorsamsfluch belegt ist, und Hugh Dancy als Prinz Char, den charmanten Königlichen, der ihr ins Auge fällt. Cary Elwes spielt den bösen Onkel Edgar, während Joanna Lumley und Lucy Punch als böse Stiefmutter und Stiefschwester komische Bedrohung hinzufügen. Gedreht in Irland und Großbritannien, hatte der Film ein Budget von 31 Millionen Dollar, spielte aber nur 27,4 Millionen Dollar an den Kinokassen ein, was ihn zu einem bescheidenen Erfolg macht.
Dennoch bescherten ihm sein skurriler Ton und Hathaways lebhafte Darbietung eine treue Fangemeinde, was sich in seiner Bewertung von 6,5/10 bei fast 2.000 Stimmen widerspiegelt. Der Film steht allein, ist nicht Teil eines Franchise, teilt aber DNA mit anderen Märchenadaptionen der frühen 2000er wie A Cinderella Story. Das Drehbuch, das fünf Autoren zugeschrieben wird, darunter Karen McCullah und Kirsten Smith (die Co-Autoren von 10 Things I Hate About You), nimmt sich Freiheiten mit der Vorlage, fügt anachronistische Popsongs und eine moderne Sensibilität hinzu, die ihn von traditioneller Fantasy-Kost unterscheidet.
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Ella von Frell wird in ein magisches Königreich hineingeboren, in dem Feen, Riesen und Oger zum Alltag gehören. Bei ihrer Taufe verleiht die zerstreute gute Fee Lucinda der kleinen Ella ein „Geschenk“: das Geschenk des Gehorsams. Dieser Fluch zwingt Ella, jedem direkten Befehl zu gehorchen, egal wie absurd oder schädlich. Ihre Mutter lässt Ella vor ihrem Tod versprechen, den Fluch nie zu verraten, ein Geheimnis, das sie eifersüchtig hütet. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratet Ellas Vater die grausame Dame Olga, die ihre Töchter Hattie und Olive mit in den Haushalt bringt. Hattie entdeckt schnell Ellas Schwäche und nutzt sie unerbittlich aus, zwingt sie zu demütigenden Aufgaben.
Ellas einzige Verbündete sind ihr treuer Elf-Freund Slannen und ihre weise Kinderfrau Mandy, die heimlich eine mächtige Zauberin ist. Entschlossen, den Fluch zu brechen, erfährt Ella, dass sie Lucinda finden und überzeugen muss, den Zauber rückgängig zu machen. Sie macht sich auf eine Reise durch gefährliche Wälder, die von Riesen und Ogern bewohnt werden. Unterwegs trifft sie Prinz Charmont, genannt Char, den charismatischen Thronfolger des Königreichs. Ihre ersten Begegnungen werden durch Ellas Fluch erschwert, der sie in seiner Gegenwart unberechenbar macht. Trotzdem entsteht eine echte Bindung zwischen ihnen.
Während Ella ihre Suche fortsetzt, muss sie sich auch mit den Machenschaften ihrer Stieffamilie auseinandersetzen, die in Char ein Mittel zum sozialen Aufstieg sieht. Die Reise stellt ihren Mut und ihren Verstand auf die Probe und zwingt sie, sich auf ihre Intelligenz statt auf Gehorsam zu verlassen. Sie besteht Prüfungen, die ihr Verständnis von Freiheit und Wahl herausfordern, während die Bedrohung durch ihren Fluch über jeder Interaktion schwebt. Die Geschichte steuert auf eine Konfrontation mit Lucinda und eine königliche Hochzeit zu, die über das Schicksal des Königreichs entscheiden wird.
Official Trailer
Ella Enchanted (2004) Official Trailer #1 - Anne Hathaway Movie HD
Kritischer Konsens
Ella Enchanted ist eine charmante, wenn auch etwas vorhersehbare moderne Interpretation des Märchens, die durch Anne Hathaways lebhafte Darbietung und ein witziges Drehbuch, das klassische Tropen aktualisiert, aufgewertet wird. Obwohl es kein Neuland betritt, machen sein verspielter Ton und die fesselnde Geschichte es zu einem unterhaltsamen Familienfilm.
“Anne Hathaway glänzt als die lebhafte Ella und bringt eine entzückende Mischung aus Verletzlichkeit und Trotz in die Rolle.”
Claudia Puig
USA Today
“Der Film ist ein unbeschwerter, gutmütiger Spaß, der auf erfinderische Weise mit Märchenkonventionen spielt.”
Frank Scheck
The Hollywood Reporter
“Es ist ein Film, der sowohl süß als auch klug ist und es schafft, wirklich lustig zu sein, ohne auf billige Gags zurückzugreifen.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Während die Handlung vertraute Pfade beschreitet, verhindern das energiegeladene Tempo des Films und Hathaways Charisma, dass er sich abgestanden anfühlt.”
Jeannette Catsoulis
The New York Times
“Eine optisch ansprechende und allgemein amüsante Märchenadaption, die ein paar Lacher und eine solide Hauptdarstellerleistung bietet.”
Joe Leydon
Variety
Director
Tommy O'Haver
Writers
Karen McCullah, Laurie Craig, Kirsten Smith, Jennifer Heath, Michele J. Wolff
Composer
Nick Glennie-Smith
Cinematographer
John de Borman
Producers
David Parfitt, Jane Startz
Saturn Awards (2005)
Bester Familien-Fantasyfilm: Nominated
Irish Film & Television Awards (2005)
Bester Film: Nominated
Irish Film & Television Awards (2005)
Beste Hauptdarstellerin in einem Film (Anne Hathaway): Nominated
Irish Film & Television Awards (2005)
Bestes Kostümdesign (Celia Buell): Nominated
Irish Film & Television Awards (2005)
Beste Originalmusik (Nick Glennie-Smith): Nominated
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