
Über
Hoka wurde 2009 in den französischen Alpen geboren, der Geistesblitz zweier Trailrunning-Enthusiasten, Nicolas Mermoud und Jean-Luc Diard, die einen Schuh bauen wollten, mit dem man Berge hinunterrasen kann, ohne die Beine zu ruinieren. Sie arbeiteten damals bei Salomon, und ihr erster Prototyp, der Mafate, sah aus wie ein Marshmallow auf einer Sohle – eine massive, überdimensionierte Mittelsohle, die alle in der Branche für einen Witz hielten. Diese klobige Silhouette wurde zum Markenzeichen der „maximalistischen“ Bewegung, ein direkter Mittelfinger an den minimalistischen Barfuß-Trend, der damals in Mode war. Läufer entdeckten schnell, dass all diese Dämpfung tatsächlich funktionierte: Sie absorbierte Stöße, glättete unwegsames Gelände und ermöglichte es, weiter zu laufen mit weniger Ermüdung. Bis 2012 kaufte Deckers Brands, die Muttergesellschaft von UGG, Hoka für etwas über eine Million Dollar – im Nachhinein ein Schnäppchen. Unter Deckers verlagerte Hoka seinen operativen Sitz nach Goleta, Kalifornien, behielt aber sein Design-Soul in Annecy, Frankreich.
Jahrelang war Hoka eine Kultmarke, geliebt von Ultramarathonläufern und Trailrunnern, die das absurd weiche Fahrgefühl zu schätzen wussten. Dann, um 2018 herum, klickte etwas. Die unverwechselbare, bauchige Silhouette tauchte plötzlich auf Stadtstraßen, auf College-Campi und in Modeeditorials auf. Auf einmal wurde derselbe Schuh, der Courtney Dauwalter half, 100-Meilen-Rennen zu gewinnen, zum Lifestyle-Basic. Hoka nutzte diesen Crossover mit Lifestyle-Modellen wie dem Transport und dem Ora Recovery Slide, während es weiterhin im Performance-Bereich mit den Linien Clifton, Bondi und Speedgoat innovierte. Die Markenzeichen-Technologien der Marke – Meta-Rocker-Geometrie für einen sanften Übergang von der Ferse zur Zehe, Profly-Schaum für reaktionsfreudige Dämpfung und Vibram Megagrip-Außensohlen bei Trail-Schuhen – wurden zu Markenzeichen des Hoka-Erlebnisses. Bekleidung folgte 2022, und 2024 brachte Hoka seinen ersten Golfschuh auf den Markt, was beweist, dass die Designphilosophie der Marke über das Laufen hinaus funktioniert.
Heute ist Hoka die am schnellsten wachsende große Athletik-Schuhmarke und erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar, ein Sprung von 34 % gegenüber dem Vorjahr. Das macht fast die Hälfte des Gesamtumsatzes von Deckers aus. Die Marke erzielt den höchsten durchschnittlichen Verkaufspreis unter Laufschuhmarken, rund 145 Dollar pro Paar, und hält einen dominanten Marktanteil von 65 % im maximalistischen Segment. Mit einer globalen Präsenz in 60 Ländern, 3.500 Einzelhandelsgeschäften und einem boomenden Direct-to-Consumer-Geschäft, das 35 % des Umsatzes ausmacht, hat sich Hoka von einem Nischen-Alpine-Startup zu einem Kraftpaket entwickelt, das mit Nike und Brooks konkurriert. Und alles begann mit zwei Männern in Frankreich, die fanden, dass Laufschuhe mehr Spaß machen sollten.
Produkte & Submarken
Häufig gestellte Fragen
Wem gehört Hoka?
Wer ist der CEO von Hoka?
Wie viel ist Hoka wert?
Hoka vs. On Running – was ist besser?
Gibt es Hoka noch?
Schlagwörter
Unternehmensinfo
- Gegründet
- 2009
- Gründer
- Nicolas Mermoud and Jean-Luc Diard
- CEO
- Wendy Yang
- Hauptsitz
- Goleta, California, USA
- Branche
- footwear industry
- Muttergesellschaft
- Deckers Brands
- Einnahmen
- 1800000000
- Gegründet
- 2009
- Hauptsitz
- Goleta, California, USA
- Branche
- footwear industry
Offizielle Webseite
www.hoka.com/
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