“Kevin – Allein in New York ist ein Film, der nie hätte gemacht werden dürfen. Es ist eine zynische Übung im Recycling, eine praktisch Neuverfilmung des Originals.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
Part of the Home Alone series
Series community
United States"Größere Stadt, größere Fallen, größere Lacher."
Teil einer Sammlung
Home Alone Collection
Macaulay Culkin kehrt als Kevin McCallister zurück, der findige Junge, der versehentlich wieder von seiner Familie getrennt wird. Diesmal landet Kevin statt in Florida in New York City, nachdem er ins falsche Flugzeug gestiegen ist. Bewaffnet mit der Kreditkarte seines Vaters und einem Talent für kreative Problemlösungen checkt er im Plaza Hotel ein, sehr zum Ärger eines misstrauischen Angestellten und eines neugierigen Pagen. Der eigentliche Ärger beginnt jedoch, als Kevin auf Harry und Marv (Joe Pesci und Daniel Stern), die feuchten Banditen, trifft, die planen, an Heiligabend ein Spielzeuggeschäft auszurauben. Unter der Regie von Chris Columbus und geschrieben von John Hughes erhöht diese Fortsetzung des Hits von 1990 den Einsatz mit größeren Slapstick-Gags, aufwändigeren Fallen und einem größeren Budget von 18 Millionen Dollar. Sie spielte weltweit über 358 Millionen Dollar ein und wurde einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1992. Der Film führt auch die Taubendame (Brenda Fricker) ein, eine einsame Frau, die Kevin eine Lektion in Freundlichkeit erteilt. John Williams kehrt mit einer verspielten Filmmusik zurück, und das New Yorker Setting verleiht dem Film eine festliche, überlebensgroße Atmosphäre.
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Ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Films bereitet sich die Familie McCallister auf die Weihnachtsferien vor, diesmal geht es nach Miami. Kevin, jetzt ein Jahr älter, aber immer noch der schelmische Jüngste der Familie, findet sich erneut im Abseits wieder. Sein älterer Bruder Buzz hat sein Zimmer übernommen, hortet seine Sachen, und Onkel Frank ist geiziger denn je. Kate ist gestresst, Peter versucht, den Überblick zu behalten, und der Haushalt versinkt im Chaos, während alle hektisch packen und zum Flughafen eilen.
Am Flughafen wird Kevin in der Menschenmenge von seiner Familie getrennt und steigt versehentlich in ein Flugzeug nach New York City statt nach Miami. Als er im Plaza Hotel in Manhattan ankommt, bucht Kevin mit der Kreditkarte seines Vaters eine luxuriöse Suite. Er bezaubert das Personal, erregt aber den Verdacht des Concierges, Mr. Hector (Tim Curry), und eines neugierigen Pagen namens Cedric (Rob Schneider). Währenddessen bemerken die McCallisters bei der Landung in Miami, dass Kevin fehlt, und Kate beginnt verzweifelt nach ihm zu suchen, fliegt schließlich nach New York.
Kevin passt sich schnell seinem Solo-Abenteuer im Big Apple an. Er erkundet die Stadt, besucht berühmte Wahrzeichen wie das Rockefeller Center und den Central Park und genießt die Freiheit, allein zu sein. Seine Weihnachtsstimmung wird bedroht, als er auf Harry und Marv, die feuchten Banditen, trifft, die aus dem Gefängnis ausgebrochen sind und nun planen, Duncan's Toy Chest auszurauben, ein riesiges Spielzeuggeschäft, das einem gutherzigen Philanthropen (Eddie Bracken) gehört. Der Besitzer des Ladens plant, die Einnahmen an ein Kinderkrankenhaus zu spenden, was den Raub besonders verwerflich macht.
Kevin trifft auch eine mysteriöse Frau, die als Taubendame (Brenda Fricker) bekannt ist, die im Central Park lebt und Tauben füttert. Sie ist zunächst misstrauisch gegenüber Kevin, taut aber schließlich auf und erzählt ihm ihre Geschichte von Einsamkeit und Bedauern. Kevin wiederum versucht, ihr zu helfen, während der Weihnachtszeit Anschluss zu finden. Der zentrale Konflikt baut sich auf, als Kevin von Harrys und Marvs Plan erfährt und beschließt, sie mit seinem charakteristischen Einfallsreichtum und einer Reihe ausgeklügelter Fallen aufzuhalten, die er im renovierten Stadthaus seines Onkels aufbaut, das sich derzeit im Bau befindet.
Home Alone 2: Lost In New York - Trailer
Kritischer Konsens
Während die Fortsetzung mehr von demselben Slapstick-Chaos liefert, das den Originalfilm zum Hit machte, fanden Kritiker sie größtenteils eine formelhafte Wiederholung, der der Charme und die Überraschung ihres Vorgängers fehlen. Das größere Budget und das New Yorker Setting bieten Spektakel, aber der Humor wirkt recycelt und die emotionalen Momente weniger authentisch.
“Kevin – Allein in New York ist ein Film, der nie hätte gemacht werden dürfen. Es ist eine zynische Übung im Recycling, eine praktisch Neuverfilmung des Originals.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Die Fortsetzung ist größer, lauter und teurer, aber sie ist auch mehr vom Gleichen, ohne die Frische oder Überraschung des Originals.”
Janet Maslin
The New York Times
“Kevin – Allein in New York ist ein Paradebeispiel für eine Fortsetzung, die die Leinwand vergrößert, ohne das Bild zu verbessern, und bietet aufwändigere Stunts, aber weniger Herz.”
Brian Lowry
Variety
“Der Film ist eine schamlose Kopie des Originals, aber die physische Komödie ist so gut umgesetzt, dass man sich ihr kaum entziehen kann, selbst wenn man weiß, dass man es sollte.”
Peter Travers
Rolling Stone
“Die Fortsetzung ist ein Weihnachtsleckerbissen für diejenigen, die mehr vom Gleichen wollen, aber ein Stück Kohle für alle, die etwas Neues erhoffen.”
Richard Corliss
Time Magazine
Director
Chris Columbus
Writer
John Hughes
Composer
John Williams
Cinematographers
Julio Macat, Douglas F. O'Neons
Producer
John Hughes
BMI Film Music Award (1993)
Beste Filmmusik: Won
Kids' Choice Awards (1993)
Lieblingsfilm: Won
Young Artist Awards (1993)
Bester Jungschauspieler unter 10 Jahren in einem Spielfilm: Nominated
Golden Raspberry Awards (1993)
Schlechtester Nebendarsteller: Nominated
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