Guy Ritchie kehrt mit In the Grey zurück, einem slickem Action-Thriller, der seine charakteristischen verbalen Schlagabtausche mit einer Wendung des Heist-Genres verbindet. Der Film folgt Rachel Wild, einer skrupellosen Anwältin gespielt von Eiza González, die sich auf das Eintreiben von Schulden für die Superreichen spezialisiert hat. Als ein mächtiger Kunde sich weigert, einen Milliardenkredit zurückzuzahlen, setzt Rachel zwei verdeckte Operative ein, Sid (Henry Cavill) und Bronco (Jake Gyllenhaal), um das Geld mit allen notwendigen Mitteln zurückzuholen.
Ritchie, der den Film auch schrieb und produzierte, hält die Geschichte mit 97 Minuten schlank. Die Action ist dosiert und konzentriert sich mehr auf Strategie und juristische Manöver als auf Schießereien. Zur Besetzung gehören Rosamund Pike als doppelzüngige Unternehmensmanagerin und Carlos Bardem als der skrupellose Milliardär Manny Salazar. Obwohl das Budget satte 70 Millionen Dollar betrug, spielte der Film weltweit knapp unter 16 Millionen Dollar ein, was ihn zu einem kommerziellen Misserfolg machte.
Kritiker lobten den scharfen Dialog und die neue Perspektive auf das Heist-Formel, aber einige fanden die umfangreichen Erklärungen und das ungleichmäßige Tempo problematisch. Die Filmmusik von Christopher Benstead ergänzt die Spannung, und die Kinematographie von Ed Wild fängt die sonnenverwöhnte spanische Inselkulisse mit Härte ein.
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Im Kino
Theatrical
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PlotSpoilerfrei
Rachel Wild arbeitet als Anwältin für Spencer Goldstein, eine Vermögensverwaltungsfirma, die enormen Summen an mächtige Kunden verleiht. Ihr Job ist es, Schulden mit allen notwendigen Mitteln einzutreiben, was oft die Beauftragung der inoffiziellen Operative Sid und Bronco beinhaltet. Das Duo agiert in einer moralischen Grauzone, bereit, Gesetze zu brechen und die Ethik zu biegen, um Ergebnisse zu erzielen.
Als Milliardär Manny Salazar sich weigert, einen Kredit von 1 Milliarde Dollar zurückzuzahlen, wird Rachels Mentor Braxton auf eine von Salazar kontrollierte spanische Insel geschickt, um zu verhandeln. Salazar lässt Braxton töten, eine klare Botschaft. Rachel verhandelt direkt mit Spencer-Goldstein-Managerin Bobby Sheen, um die Rückhol-Mission zu übernehmen. Sie engagiert Sid und Bronco, um Salazars Operationen zu sabotieren, mittels Bestechung, Infiltration und rechtlichem Druck.
Der Plan des Teams beinhaltet das Einfrieren von Salazars Vermögenswerten durch Gerichtsbeschlüsse, die Wende seiner Mitarbeiter gegen ihn und die physische Infiltration seines Anwesens. Sid und Bronco führen eine Reihe von verdeckten Operationen durch, wobei jeder Schritt die Gefahr erhöht. Salazars Sicherheitschef Olsson erweist sich als formidables Hindernis. Währenddessen nutzt Rachel ihr juristisches Fachwissen, um Hebelwirkung zu erzeugen, indem sie Anträge stellt und Salazars kriminelle Verbindungen offenlegt.
Die Handlung entfaltet sich auf der Insel, wobei das Team gegen eine knappe Frist arbeitet. Sids und Broncos Geplänkel und ihre kontrastierenden Stile sorgen für heitere Momente. Der Film baut auf einen koordinierten Raubüberfall hin, bei dem das Team die Milliarde Dollar aus Salazars Konten überweisen will, bevor er sie woanders hin verschieben kann.
In the Grey bietet eine frische Perspektive auf das Heist-Genre mit cleveren juristischen Wendungen und scharfem Dialog, aber seine umfangreichen Erklärungen und das ungleichmäßige Tempo halten ihn zurück. Fans von Guy Ritchies Stil werden viel zu genießen finden, obwohl der Film Schwierigkeiten hat, seinen intellektuellen Ansatz mit zufriedenstellender Action zu balancieren.