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    J.B.S. Haldane

    J.B.S. Haldane

    Auszeichnungen & Ehrungen

    3

    Gewonnene Auszeichnungen

    6

    Ehrungen

    3

    Ranglisten

    2

    Cover

    5

    Rekorde

    Haldane wird als einer der Architekten der modernen Evolutionsbiologie gefeiert. Sein mathematischer Ansatz zur Genetik legte das Fundament für die neo-darwinistische Synthese. Er formulierte die Haldane-Regel, ein dauerhaftes Prinzip der Artbildungsgenetik. Seine Ursuppen-Theorie bleibt ein Eckpfeiler der Forschung zur Entstehung des Lebens. Mit 39 Jahren wurde er zum Fellow der Royal Society gewählt. In Indien ist er für den Aufbau der genetischen Forschungskapazitäten des Landes bekannt. Der Haldane-Krater auf dem Mond trägt seinen Namen.

    J.B.S. Haldane receiving an award

    Auszeichnungen

    Ehren & Auszeichnungen

    Fellow der Royal Society

    Royal Society·1932

    Gewählt für Beiträge zur Physiologie und Genetik.

    Ausländisches Mitglied der National Academy of Sciences

    National Academy of Sciences (USA)·1964

    Geehrt für internationale Beiträge zur Wissenschaft.

    Ehrendoktorwürde

    University of Oxford·1956

    Ausgezeichnet für seine wissenschaftlichen Leistungen.

    Ehrendoktorwürde

    University of Calcutta·1960

    Anerkannt für seine Arbeit in Indien.

    Ehrendoktorwürde

    University of Delhi·1962

    Geehrt für seine Beiträge zur Genetik.

    Haldane-Krater

    International Astronomical Union·1970

    Ein Mondkrater auf der Rückseite des Mondes, der nach ihm benannt ist.

    Ranglisten & Listen

    #Listed among top evolutionary biologists

    100 größte Wissenschaftler aller Zeiten

    The Guardian·2010
    #Recognized alongside Ronald Fisher and Sewall Wright

    Begründer der modernen Evolutionären Synthese

    Multiple historical rankings·2000
    #Top 20

    Einflussreichste britische Wissenschaftler

    The Times·2000

    Magazin-Cover

    Nature

    1964-12-05

    Nachruf: J.B.S. Haldane

    New Scientist

    1963-01-01

    Der Universalgelehrte der Genetik

    Rekorde & Leistungen

    Erster, der die Mendelsche Genetik mathematisch mit der Darwinschen natürlichen Selektion in Einklang brachte

    Karriere-Meilenstein·1924

    Haldanes Arbeit von 1924 verwendete statistische Methoden, um zu zeigen, dass die Mendelsche Vererbung kontinuierliche Variation und natürliche Selektion erklären kann – ein grundlegender Schritt in der Modernen Synthese.

    Formulierte Haldanes Regel zur Hybridsterilität

    Wissenschaftliche Entdeckung·1932

    1932 stellte Haldane die Hypothese auf, dass bei hybriden Nachkommen das heterogametische Geschlecht mit größerer Wahrscheinlichkeit steril oder nicht lebensfähig ist – ein Prinzip, das in der Evolutionsbiologie noch heute verwendet wird.

    Erster, der die Ursuppentheorie für den Ursprung des Lebens vorschlug

    Historischer erster·1929

    In seinem Essay ›The Origin of Life‹ von 1929 schlug Haldane vor, dass Leben aus einer chemischen Mischung entstand, die durch ultraviolettes Licht angeregt wurde – ein Konzept, das spätere experimentelle Arbeiten beeinflusste.

    Erster, der vorschlug, dass die Sichelzellenkrankheit Malariaresistenz verleiht

    Wissenschaftliche Entdeckung·1949

    1949 stellte Haldane die korrekte Hypothese auf, dass das Sichelzellenmerkmal in Populationen bestehen blieb, weil es Schutz vor Malaria bot – ein klassisches Beispiel für balancierende Selektion.

    Prägte den Begriff 'Klon' für genetische Kopien

    Karriere-Meilenstein·1963

    Haldane führte das Wort ›Klon‹ in einer Rede von 1963 ein, abgeleitet vom griechischen Wort für ›Zweig‹, und es wurde zum Standardbegriff in der Biologie.