
Über
Jeunesse Esch, offiziell Association Sportive la Jeunesse d'Esch/Alzette, ist ein professioneller Fußballverein mit Sitz in Esch-sur-Alzette im Südwesten Luxemburgs. Der am 13. August 1907 gegründete Verein spielt in der Nationaldivision, der höchsten Spielklasse des luxemburgischen Fußballs. Jeunesse Esch hält den Rekord für die meisten Meistertitel in Luxemburg mit 28 Meisterschaften, die zwischen 1921 und 2010 gewonnen wurden. Die dominierendste Periode war die Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Verein von 1950 bis 1970 zwölf Titel holte. Der Verein hat außerdem 13 Mal den Luxemburg-Pokal gewonnen, zuletzt in der Saison 2012/13, und achtmal das nationale Double vollendet, womit er zusammen mit F91 Düdelingen die meisten Doubles im Land vorweisen kann.
Die Heimspiele werden im Stade de la Frontière ausgetragen, einer Spielstätte mit 4.000 Plätzen in Esch-sur-Alzette. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß, was dem Verein den Spitznamen „Déiffer“ (die Teufel auf Luxemburgisch) einbrachte. Obwohl der Verein seit 2009/10 keinen Meistertitel mehr gewonnen hat, belegt er in der Nationaldivision konstant einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Auf europäischer Ebene erreichte Jeunesse Esch 1959 bekanntermaßen die zweite Runde des Europapokals der Landesmeister, eine bemerkenswerte Leistung für einen luxemburgischen Verein.
Der Verein verfügt über eine reiche Archivgeschichte; ein Projekt namens „Jeunesse - Historesch Gesinn“ unter der Leitung des ehemaligen Spielers und Historikers Denis Scuto sammelt Fotografien und Dokumente über das Vermächtnis des Vereins, einschließlich seiner Aktivitäten während des Zweiten Weltkriegs.
Geschichte
Jeunesse Esch wurde am 13. August 1907 von einer Gruppe lokaler Sportbegeisterter gegründet. Der Verein etablierte sich schnell als Macht im luxemburgischen Fußball und gewann seinen ersten Meistertitel in der Saison 1920/21. Die 1930er Jahre brachten weitere Erfolge, darunter zwei Luxemburg-Pokal-Siege 1934/35 und 1936/37, letzterer als Teil eines Doubles aus Meisterschaft und Pokal. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die goldene Ära des Vereins: Von 1950 bis 1970 gewann Jeunesse Esch zwölf Meistertitel, darunter drei in Folge von 1957 bis 1960. Die Saison 1958/59 war besonders historisch, da der Verein die zweite Runde des Europapokals der Landesmeister erreichte, nachdem er Boldklubben 1909 ausgeschaltet hatte, bevor er gegen Stade de Reims verlor.
Die 1970er und 1980er Jahre waren von anhaltender Dominanz geprägt, mit fünf Meistertiteln in den 1970ern und drei in den 1980ern. Die 1990er Jahre waren vielleicht das produktivste Jahrzehnt des Vereins, mit fünf aufeinanderfolgenden Titeln von 1994/95 bis 1998/99 und einem sechsten in der Saison 1999/2000 als Teil eines Pokal-Doubles. Der letzte Meistertitel kam in der Saison 2009/10, danach entwickelte sich F91 Düdelingen zur dominierenden Kraft. Die letzte große Trophäe von Jeunesse Esch war der Luxemburg-Pokal 2012/13, der 13. Pokalsieg des Vereins.
In den letzten Jahren belegte der Verein einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, konnte aber nicht um den Titel mitspielen. In der Saison 2025/26 belegte er den 6. Platz von 16 Mannschaften. Zum Trainerstab gehörten namhafte Persönlichkeiten wie Marc Thomé, Jeff Strasser und Henri Bossi; derzeit steht Reinhold Breu an der Spitze.
Bemerkenswerte Spieler
Denis Scuto
Midfielder · 1980s-1990s
Theis
1950s
May
1950s
Meurisse
1950s
Giuliani
1950s
Langer
1950s
Di Genova
1950s
Hoffmann
1950s
Zwally
1950s
Mond
1950s
Morocutti
1950s
Meisterschaften
Schlagwörter
Quellen
Teaminfo
- Sport
- association football
- Liga
- Luxembourg National Division
- Gegründet
- August 13, 1907
- Stadt
- Esch-sur-Alzette
- Stadion
- Stade de la Frontière
- Kapazität
- 4000
- Trainer
- Reinhold Breu
- Spitzname
- Déiffer
- Liga
- Luxembourg National Division
- Gegründet
- August 13, 1907
- Trainer
- Reinhold Breu
- Veranstaltungsort
- Stade de la Frontière
- Capacity
- 4,000
- Record League Titles
- 28
- Luxembourg Cup Titles
- 13
- Domestic Doubles
- 8
Offizielle Webseite
www.jeunesse-esch.lu/
Der Community beitreten
Fans diskutieren
Luxembourg