Jodie Foster führt Regie und spielt die Hauptrolle in Little Man Tate, einem Drama aus dem Jahr 1991, das einfühlsam die Erfahrung der Erziehung eines Wunderkindes untersucht. Die Handlung des Films folgt Fred Tate, einem siebenjährigen Jungen mit einem Intellekt, der weit über seine Jahre hinausgeht. Seine hingebungsvolle alleinerziehende Mutter Dede, gespielt von Foster, arbeitet als Kellnerin und führt ein bescheidenes Leben, während sie danach strebt, die Unschuld und die einzigartigen Gaben ihres Sohnes vor einer Welt zu schützen, die sie vielleicht nicht versteht.
Die Geschichte gewinnt an Fahrt, als Freds außergewöhnliche Fähigkeiten die Aufmerksamkeit von Jane Grierson erregen, einer Kinderpsychologin und Pädagogin, dargestellt von Dianne Wiest. Grierson glaubt, dass Fred eine Umgebung braucht, die seinen Intellekt vollständig herausfordern und fördern kann, und schlägt vor, dass er eine spezielle Schule für hochbegabte Kinder besucht. Dieser Vorschlag erzeugt eine zentrale Spannung, da Dede befürchtet, sich von ihrem Sohn zu trennen, und Angst hat, dass die spezialisierte Schule zu wettbewerbsorientiert und emotional weniger unterstützend sein könnte als das Zuhause, das sie bietet.
Während Fred mit anderen hochbegabten Menschen interagiert und an akademischen Wettbewerben teilnimmt, erforscht der Film das empfindliche Gleichgewicht zwischen der Förderung außergewöhnlicher Talente und der Sicherstellung des emotionalen Wohlbefindens eines Kindes. Die Erzählung baut auf einen bedeutenden akademischen Wettbewerb hin, der entscheidende Entscheidungen über Freds Zukunft und die sich entwickelnden Beziehungen zwischen Dede, Fred und Jane erforderlich macht. Der Film, produziert von Peggy Rajski und Scott Rudin, wurde mit einem Budget von etwa 10 Millionen Dollar gedreht und spielte über 25 Millionen Dollar ein.
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PlotSpoilerfrei
Die Erzählung von Little Man Tate konzentriert sich auf Fred Tate, einen siebenjährigen Jungen, dessen kognitive Fähigkeiten denen seiner Altersgenossen weit voraus sind. Seine Mutter Dede, eine fürsorgliche Kellnerin, hat sich der Erziehung Freds und der Sicherstellung seines Glücks verschrieben und schirmt ihn oft vor den weiteren Auswirkungen seines Genies ab. Während sie ihre enge Bindung und Freds einzigartige Perspektive schätzt, erkennt sie auch die potenzielle Isolation, die seine Intelligenz mit sich bringen könnte.
Dedes Sorge veranlasst sie, Rat bei Jane Grierson zu suchen, einer angesehenen Kinderpsychologin und Pädagogin. Grierson ist sofort von Freds außergewöhnlichem Intellekt beeindruckt und schlägt vor, dass er von einer spezialisierten Schule für hochbegabte Kinder profitieren würde. Dieser Vorschlag löst einen bedeutenden Konflikt für Dede aus, die befürchtet, dass eine solche Umgebung Fred von ihr, der Hauptquelle seiner emotionalen Sicherheit, entfremden und ihn einer anspruchsvolleren, wettbewerbsorientierteren Atmosphäre aussetzen könnte.
Fred, trotz seiner fortgeschrittenen Denkfähigkeiten, kämpft mit den sozialen und emotionalen Komplexitäten der Kindheit. Er sehnt sich nach Verbindung und Verständnis und findet Momente gemeinsamer Erfahrung mit seiner Mutter. Die Aussicht auf eine intellektuell stimulierendere Umgebung, die Grierson bietet, gibt ihm jedoch die Chance, mit anderen zu interagieren, die seine Gaben teilen. Dazu gehört die Teilnahme an einem prestigeträchtigen akademischen Wettbewerb, der als Schwerpunkt für die Erkundung von Freds sich entwickelnder Identität im Film dient.
Während Fred diese neuen Möglichkeiten navigiert, porträtiert der Film seinen inneren Kampf. Er erfährt die Bestätigung intellektueller Leistungen, aber auch die Sehnsucht nach einfachen kindlichen Freuden und der Sicherheit der Liebe seiner Mutter. Dede beobachtet diese Entwicklungen mit einer Mischung aus Stolz und Besorgnis und wägt ständig die Vorteile von Freds intellektuellem Fortschritt gegen die potenziellen Kosten für seine emotionale Stabilität und ihre Beziehung ab. Die Geschichte baut auf Freds Teilnahme am Wettbewerb hin, eine Situation, die die Grenzen seines Intellekts und seiner emotionalen Belastbarkeit testen wird und ihn und seine Mutter zwingt, schwierige Entscheidungen über seinen zukünftigen Weg zu treffen.
Ending ExplainedSpoiler
Trailer
Little Man Tate (1991) ORIGINAL TRAILER [HD 1080p]
Ein charmantes und nachdenkliches Drama, das durch Jodie Fosters souveräne Regie und eine einfühlsame Leistung von Adam Hann-Byrd aufgewertet wird. Der Film bietet eine herzliche Erkundung kindlicher Genialität und mütterlicher Liebe und findet ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Intellekt und Emotion.
“Der Film navigiert erfolgreich durch das potenziell kitschige Terrain des Wunderkindes mit echter Wärme und Intelligenz. Dianne Wiest leistet als Psychologin hervorragende Unterstützung.”