“Ein lebhafter, leicht gruseliger Cartoon, der ebenso sehr von den Ängsten des Erwachsenwerdens handelt wie von einem bösartigen Wohnhaus.”
Jeannette Catsoulis
The New York Times
Monster House ist ein computeranimierter Horror-Comedy-Film aus dem Jahr 2006, der das Genre des Spukhauses durch die Augen von drei findigen Kindern neu interpretiert. Unter der Regie von Gil Kenan in seinem Spielfilmdebüt nutzt der Film Performance-Capture-Technologie, um einen Albtraum aus der Vorstadt zum Leben zu erwecken. Die Handlung spielt an einem einzigen Halloween-Tag und folgt dem zwölfjährigen D.J. Walters und seinen Freunden, die entdecken, dass das unheimliche Haus gegenüber nicht nur verlassen ist – es lebt, hat Hunger und ist entschlossen, jeden zu verschlingen, der seinen Rasen betritt.
Der Film wurde von Robert Zemeckis' ImageMovers und Steven Spielbergs Amblin Entertainment produziert und hatte ein Budget von 75 Millionen Dollar. Er spielte weltweit über 140 Millionen Dollar ein und erhielt eine Oscar-Nominierung als Bester Animationsfilm. Zur Sprecherbesetzung gehören Mitchel Musso, Sam Lerner, Spencer Locke und Steve Buscemi als mysteriöser Mr. Nebbercracker. Mit seiner Mischung aus echten Schrecken und emotionaler Tiefe ist Monster House zu einem Kultklassiker unter Familien-Horror-Fans geworden.
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D.J. Walters ist ein vorsichtiger Zwölfjähriger, der gegenüber einem heruntergekommenen Haus wohnt, das dem zurückgezogen lebenden Mr. Nebbercracker gehört. Der alte Mann terrorisiert jedes Kind, das es wagt, sich seinem Grundstück zu nähern, und D.J. hat gelernt, Abstand zu halten. Doch am Halloween-Morgen, als das Dreirad eines kleinen Mädchens auf den Rasen rollt, versuchen D.J. und sein bester Freund Chowder, es zu holen. Nebbercracker bricht aus, jagt sie davon, bricht dann zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Die Jungen gehen davon aus, dass er tot ist und das Haus nun unbewacht ist.
In dieser Nacht sieht D.J. das Licht der Veranda flackern und ein Pizzabote namens Skull verschwindet, nachdem er an die Tür geklopft hat. Das Haus verschluckt auch einen Basketball, einen Rasenmäher und zwei Polizisten. D.J. und Chowder erkennen, dass das Haus ein lebendes Monster ist, das alles frisst, was in seine Nähe kommt. Sie versuchen, die Erwachsenen zu warnen – D.J.s abgelenkte Eltern und die Teenager-Babysitterin Zee – aber niemand glaubt ihnen. Sie tun sich mit Jenny zusammen, einem klugen Mädchen, das für eine Spendenaktion Süßigkeiten verkauft, und die schnell die Gefahr erkennt.
Das Trio ermittelt und findet einen versteckten Keller mit alten Fotos und einem seltsamen Ofen. Sie stellen die Theorie auf, dass das Haus ein Golem ist, der an sein Fundament gebunden ist, und dass die Zerstörung seines Herzens – des Ofens – es stoppen wird. Sie entdecken auch eine tragische Hintergrundgeschichte mit Mr. Nebbercracker und einer Frau namens Constance. Als die Halloween-Nacht näher rückt, stehen Hunderte von Süßigkeiten-sammelnden Kindern kurz davor, in die Falle des Hauses zu tappen. Die Kinder entwickeln einen Plan, um das Haus von seinem Fundament wegzulocken, aber das Haus erwacht vollständig, reißt sich aus dem Boden und jagt sie durch die Nachbarschaft.
Monster House (2006) Original Trailer [FHD]
Kritischer Konsens
Monster House ist ein fesselnder und visuell einfallsreicher Familien-Horrorfilm, der gekonnt echte Spannung mit einer herzlichen Geschichte verbindet, auch wenn seine düsteren Themen für sehr kleine Kinder zu intensiv sein könnten.
“Ein lebhafter, leicht gruseliger Cartoon, der ebenso sehr von den Ängsten des Erwachsenwerdens handelt wie von einem bösartigen Wohnhaus.”
Jeannette Catsoulis
The New York Times
“Eine clevere und überraschend berührende Geistergeschichte, die sich wie eine Mischung aus 'The 'Burbs' und 'Poltergeist' für die Tweens anfühlt.”
Justin Chang
Variety
“Der Film ist gut gemacht und hat seine Momente, aber er ist zwischen einem Kinderfilm und einem Gruselfilm hin- und hergerissen, ohne das eine oder andere Publikum vollständig zufriedenzustellen.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Ein visuell beeindruckender, wirklich gruseliger Animationsfilm, der ältere Kinder und Erwachsene mit seiner cleveren Mischung aus Humor und Horror begeistern sollte.”
Michael Rechtshaffen
The Hollywood Reporter
“Ein unterhaltsamer, gruseliger Ritt mit einem überraschend reichen emotionalen Kern, getragen von einer fantastischen Sprecherbesetzung und beeindruckender Motion-Capture-Animation.”
Peter Bradshaw
The Guardian
Director
Gil Kenan
Writers
Dan Harmon, Rob Schrab, Pamela Pettler
Composer
Douglas Pipes
Cinematographer
Xavier Grobet
Producers
Jack Rapke, Steve Starkey
Academy Award for Best Animated Feature (2007)
Bester Animationsfilm: Nominated
Annie Award for Best Animated Feature (2007)
Bester Animationsfilm: Nominated
Saturn Award for Best Animated Film (2007)
Bester Animationsfilm: Nominated
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