“Ein tiefgründiger und bewegender Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht.”
Ann Hornaday
The Washington Post

United States"Dies ist die Geschichte eines Lebens"
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Barry Jenkins' Moonlight ist ein bahnbrechendes Coming-of-Age-Drama, das das Leben von Chiron nachzeichnet, einem jungen schwarzen Mann, der im rauen Viertel Liberty City in Miami aufwächst. Der Film entfaltet sich in drei Kapiteln, die jeweils eine entscheidende Phase seiner Reise einfangen: Kindheit, Jugend und Erwachsensein. Mit einem Budget von nur 4 Millionen Dollar wurde er zu einem der umsatzschwächsten Best-Picture-Gewinner der Oscar-Geschichte, dennoch hinterließ sein intimes Geschichtenerzählen und sein atemberaubender visueller Stil einen unauslöschlichen Eindruck im Kino.
Basierend auf Tarell Alvin McCraneys unveröffentlichtem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue schöpft der Film tief aus dem Leben von Jenkins und McCraney, die in denselben Sozialsiedlungen aufwuchsen. Der Titel bezieht sich auf eine ergreifende Zeile, in der eine Figur sagt, dass schwarze Jungen im Mondlicht blau erscheinen – eine Metapher für Verletzlichkeit und verborgene Schönheit. Moonlight erhielt acht Oscar-Nominierungen und gewann drei, darunter den Oscar für den besten Film in einer historischen und kontroversen Zeremonie.
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Das erste Kapitel, Little, stellt Chiron als schüchternen neunjährigen Jungen vor, der wegen seiner geringen Größe so genannt wird. Er lebt mit seiner Mutter Paula, einer Crack-Abhängigen, die oft vernachlässigend und aufbrausend ist. Von anderen Kindern unerbittlich gemobbt, wird Chiron von Juan, einem warmherzigen lokalen Drogendealer, und seiner Freundin Teresa gerettet. Sie werden zu einer Ersatzfamilie, die ihm Mahlzeiten, einen Platz zum Schlafen und Lebenslektionen bietet. Juan bringt Chiron das Schwimmen bei und sagt ihm, dass schwarze Jungen im Mondlicht blau aussehen – ein Satz, der den Jungen verfolgt. Aber Chiron erfährt bald, dass Juan Drogen an seine Mutter verkauft, was ihre Bindung verkompliziert.
Das zweite Kapitel, Chiron, springt zur Highschool. Als Teenager bleibt Chiron ruhig und introvertiert, immer noch ein Ziel für Mobber. Die Sucht seiner Mutter hat sich verschlimmert, und Juan ist gestorben. Der einzige Lichtblick ist Kevin, ein Kindheitsfreund, der ihm Freundlichkeit zeigt. Eines Nachts am Strand teilen Kevin und Chiron einen zärtlichen, intimen Moment – Chirons erste sexuelle Erfahrung. Aber am nächsten Tag schlägt Kevin, von Gleichaltrigen unter Druck gesetzt, Chiron brutal im Rahmen eines Initiationsrituals. Chiron wehrt sich, wird verhaftet und lässt später seine Wut an seiner Mutter aus. Er beschließt, sich zu verhärten, und beginnt eine Verwandlung.
Das letzte Kapitel, Black, findet Chiron Mitte zwanzig. Er ist nach Atlanta gezogen und hat eine neue Identität angenommen: ein muskulöser Drogendealer mit Goldzahn, gebaut wie eine Festung. Seit jener Nacht mit Kevin war er mit niemandem mehr zusammen. Aus heiterem Himmel ruft Kevin ihn an und lädt ihn zu einem Besuch ein. Chiron fährt nach Miami, mietet ein Auto und trägt seine Rüstung – im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Sinne. Sie treffen sich in dem Diner, in dem Kevin als Koch arbeitet. Das Gespräch ist zunächst hölzern, dann öffnet es sich langsam. Kevin gibt zu, dass er sich damals geschämt und unter Druck gesetzt fühlte. Chiron offenbart, dass er seitdem nie wieder von einem Mann berührt wurde. Kevin lädt ihn in seine Wohnung ein, wo sie einen ruhigen, intimen Abend verbringen. Der Film endet damit, dass Chiron am Strand sitzt und in die Kamera blickt – ein Moment vorläufigen Friedens und Selbstakzeptanz.
Official Trailer
Kritischer Konsens
Moonlight ist ein kraftvoll bewegender und wunderschön gestalteter Film, der eine einfühlsame Erkundung von Identität, Männlichkeit und Sexualität bietet. Sein intimes Geschichtenerzählen, die starken schauspielerischen Leistungen und die meisterhafte Regie schaffen ein tiefgreifendes Kinoerlebnis, das noch lange nach dem Abspann nachhallt.
“Ein tiefgründiger und bewegender Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht.”
Ann Hornaday
The Washington Post
“Moonlight ist ein seltener Film, der sich sowohl zutiefst persönlich als auch universell anfühlt.”
David Ehrlich
IndieWire
“Barry Jenkins hat ein Meisterwerk geschaffen, das sowohl herzzerreißend als auch hoffnungsvoll ist.”
Peter Travers
Rolling Stone
“Ein atemberaubend intimes Porträt eines jungen Mannes, der seinen Weg in der Welt findet.”
A.O. Scott
The New York Times
Director
Barry Jenkins
Writers
Barry Jenkins, Tarell Alvin McCraney
Composer
Nicholas Britell
Cinematographer
James Laxton
Producers
Adele Romanski, Dede Gardner, Jeremy Kleiner
Academy Awards (2017)
Bester Film: Won
Academy Awards (2017)
Bester Nebendarsteller: Won
Academy Awards (2017)
Bestes adaptiertes Drehbuch: Nominated
Golden Globe Awards (2017)
Bester Film – Drama: Nominated
BAFTA Awards (2017)
Bester Nebendarsteller: Won
Independent Spirit Awards (2017)
Bester Spielfilm: Won
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