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    Candyman
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    Candyman

    United States flagUnited States

    "Was passiert, wenn ein Mythos real wird?"

    1992 1h 40m English
    67%

    Benutzerbewertung

    182,000 votes

    Community

    Teil einer Sammlung

    Candyman Collection

    Übersicht

    Bernard Roses Horrorfilm Candyman aus dem Jahr 1992 kam mit einer Hakenhand und einem Bienenschwarm daher, aber er trug etwas mit sich, das seltener war als Blut: eine Idee. Basierend auf Clive Barkers Kurzgeschichte The Forbidden verlegt der Film die Handlung von Liverpool in die Wohnprojekte von Cabrini-Green in Chicago. Virginia Madsen spielt Helen Lyle, eine Doktorandin, deren akademische Untersuchung von urbanen Legenden tödlich wird, als sie einen übernatürlichen Mörder heraufbeschwört, indem sie seinen Namen fünfmal in einen Spiegel sagt. Tony Todds überragende, tragische Darstellung des Candyman macht aus einem B-Movie-Konzept etwas Opernhaftes.

    Der Film wurde an Originalschauplätzen in den tatsächlichen Projekten gedreht, kostete 6 Millionen Dollar und spielte weltweit über 25 Millionen Dollar ein. Philip Glass komponierte die Filmmusik, dessen minimalistische Klavier- und Streicherklänge dem Horror eine melancholische, fast klassische Schwere verleihen. Der Film erhielt bei seiner Veröffentlichung gemischte Kritiken, wurde aber seitdem als Meilenstein des Horrorfilms der 1990er Jahre wiederentdeckt und für seine Bereitschaft gelobt, sich direkt mit Rassismus, Klasse und den Mechanismen der Mythenbildung auseinanderzusetzen.

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    PlotSpoilerfrei

    Helen Lyle ist Doktorandin an der University of Illinois at Chicago und erforscht zusammen mit ihrer Freundin und Kollegin Bernadette Walsh urbane Legenden. Ihre Arbeit führt sie zu einer Geschichte, die in den nahegelegenen Wohnprojekten von Cabrini-Green kursiert: Sage den Namen Candyman fünfmal in einen Spiegel, und ein Geist mit Hakenhand wird erscheinen und dich töten. Helens Ehemann Trevor, ein erfolgreicher Arzt, tut ihre Forschung als trivial ab, aber Helen wird tiefer in die Legende hineingezogen.

    Sie befragt Bewohner, darunter Anne-Marie McCoy, die behauptet, der Candyman habe ihren kleinen Sohn angegriffen. Helen findet die Geschichte überzeugend, bleibt aber skeptisch. Sie besucht das berüchtigte Badezimmer von Cabrini-Green, in dem angeblich ein Mord geschah, und spricht den Namen auf eine Herausforderung hin fünfmal aus. Zuerst passiert nichts, aber bald beginnt der Candyman, sie heimzusuchen. Er ist eine große, imposante Gestalt mit einem Haken als Hand, gekleidet in einen zerlumpten Mantel, und von einer Wolke aus Bienen umgeben. Er spricht mit einer tiefen, verführerischen Stimme und scheint ihre Geheimnisse zu kennen.

    Der Candyman legt Helen eine Reihe brutaler Morde zur Last. Bernadette wird getötet, und Helen wird verhaftet und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sie flieht, entschlossen zu beweisen, dass der Candyman real ist, und seinen Amoklauf zu stoppen. Ihre Untersuchung führt sie zurück nach Cabrini-Green, wo sie mehr über die Ursprünge des Candyman erfährt: Er war einst Daniel Robitaille, der Sohn eines reichen Sklavenhalters, der sich in eine weiße Frau verliebte. Ein Lynchmob schnitt ihm mit einer rostigen Säge die Hand ab und bestrich ihn mit Honig, sodass er von Bienen zu Tode gestochen wurde. Sein Geist ernährt sich nun von Angst und Erinnerung.

    Helens akademische Distanz bröckelt, als sie der Realität des Candyman gegenübersteht. Sie erkennt, dass der Glaube selbst ihm Macht verleiht. Die Geschichte baut sich zu einer finalen Konfrontation in den Projekten auf, in der Helen entscheiden muss, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihn zu stoppen. Der Film verwebt Themen des städtischen Verfalls, der rassistischen Gewalt und der Art und Weise, wie Geschichten unsere Welt formen, und lässt die Frage, was real ist und was Legende, in der Luft hängen.

    Ending ExplainedSpoiler

    Trailer

    Official Trailer

    Kritikerrezeption

    Kritischer Konsens

    Candyman übertrifft typische Slasher-Kost mit seinem intelligenten Drehbuch, seiner atmosphärischen Regie und Tony Todds ikonischer Darstellung. Während einige Kritiker seinen sozialen Kommentar als übertrieben empfanden, hat die Mischung aus gotischem Horror und urbanem Realismus dem Film einen bleibenden Ruf als nachdenklicher, wirklich erschreckender Horror-Klassiker eingebracht.

    Top-Besetzung

    Virginia Madsen

    Virginia Madsen

    Helen Lyle

    Tony Todd

    Tony Todd

    Candyman

    Xander Berkeley

    Xander Berkeley

    Trevor Lyle

    Kasi Lemmons

    Kasi Lemmons

    Bernadette Walsh

    Vanessa Williams

    Vanessa Williams

    Anne-Marie McCoy

    DeJuan Guy

    DeJuan Guy

    Jake

    Michael Culkin

    Michael Culkin

    Professor Purcell

    Stanley DeSantis

    Stanley DeSantis

    Dr. Burke

    Gilbert Lewis

    Gilbert Lewis

    Detective Frank Valento

    Marianna Elliott

    Marianna Elliott

    Clara

    Ted Raimi

    Ted Raimi

    Billy

    Ria Pavia

    Ria Pavia

    Monica

    Top-Charaktere

    Crew

    Director

    Bernard Rose

    Writers

    Clive Barker, Bernard Rose

    Composer

    Philip Glass

    Cinematographer

    Anthony B. Richmond

    Producers

    Steve Golin, Alan Poul, Sigurjón Sighvatsson

    Auszeichnungen

    Fangoria Chainsaw Awards (1993)

    Bester Darsteller: Won

    Saturn Awards (1993)

    Bester Horrorfilm: Nominated

    Saturn Awards (1993)

    Beste Schauspielerin: Nominated

    Saturn Awards (1993)

    Bestes Make-up: Nominated

    MTV Movie Awards (1993)

    Bester Bösewicht: Nominated

    Schlagwörter

    basierend auf Roman oder BuchErmittlungMelancholieurbane LegendeurbanUniversitätBöseCandymanHaken als HandWohnprojektstädtischer VerfallUrban Gothicantagonistisch

    Fakten

    Status
    Released
    Originalsprache
    EN
    Budget
    $6,000,000
    Einnahmen
    $25,792,310
    Regisseur
    Bernard Rose
    Produktion
    Propaganda Films, PolyGram Filmed Entertainment, Candyman Films

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