“Ein wunderbarer, zarter, bittersüßer Film … eine Komödie der Entwurzelung, die auch eine subtile, herzliche Romanze ist.”
A.O. Scott
The New York Times

United States"Jeder möchte gefunden werden."
Eine junge Frau, die in einer fremden Stadt treibt. Ein alternder Filmstar, der seine Entscheidungen hinterfragt. In Lost in Translation erschafft Sofia Coppola eine stille, leuchtende Geschichte über zwei Amerikaner, die sich im neondurchfluteten Dunst von Tokio finden. Charlotte (Scarlett Johansson) ist eine frischgebackene College-Absolventin, die ihren Fotografen-Ehemann (Giovanni Ribisi) begleitet, der mehr an seiner Arbeit als an ihr interessiert ist. Bob Harris (Bill Murray) ist ein erfahrener Schauspieler, der in der Stadt ist, um einen Whisky-Werbespot zu drehen, und mit einer Midlife-Crisis und einer entfernten Ehe kämpft. Ihre zufällige Begegnung in der Bar des Park Hyatt Tokio entfacht eine zärtliche, platonische Verbindung, die keiner erwartet hatte. Mit einem bescheidenen Budget von 4 Millionen Dollar produziert, spielte der Film weltweit über 119 Millionen Dollar ein und wurde zu einem kulturellen Prüfstein für seine nuancierte Darstellung von Einsamkeit und Intimität. Coppola gewann den Oscar für das beste Originaldrehbuch, und der Film bleibt ein prägendes Werk des Independent-Kinos der frühen 2000er.
Streamen
Paramount+ with Showtime
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Charlotte, eine frischgebackene Yale-Philosophie-Absolventin, sitzt allein in einem Hotelzimmer in Tokio und starrt auf die weitläufigen Lichter der Stadt. Sie hat ihren Ehemann John begleitet, einen Promi-Fotografen, dessen Aufmerksamkeit zwischen seiner Arbeit und einer flirtenden amerikanischen Schauspielerin namens Kelly geteilt ist. Auf sich allein gestellt, um die Stadt zu erkunden, schlendert Charlotte durch die Shibuya-Kreuzung, besucht Tempel und sitzt in stillen Cafés, während sie sich zunehmend von ihrer Ehe und ihrer eigenen Identität entfremdet fühlt.
Im selben Hotel befindet sich Bob Harris, ein einst berühmter amerikanischer Schauspieler, der in Tokio ist, um einen Whisky-Werbespot zu drehen. Er ist müde, gelangweilt und hat Heimweh, obwohl sein Zuhause wenig Trost bietet. Seine Frau ruft an, um Neuigkeiten über den Garten und die Kinder zu berichten, aber ihre Gespräche wirken hohl. Bob verbringt seine Nächte in der Hotelbar, nippt an einem Drink und einem Gefühl der Reue. In einer schlaflosen Nacht treffen sich ihre Blicke über den schwach beleuchteten Raum hinweg. Ein zaghaftes Gespräch offenbart ihre gemeinsame Entfremdung und den Jetlag, und eine Freundschaft beginnt.
Ihre Bindung vertieft sich, während sie gemeinsam Tokio erkunden. Sie besuchen eine laute Party mit Johns Freunden, auf der Bob eine Karaoke-Version von Roxy Musics More Than This singt, die Charlotte sichtlich bewegt. Sie besuchen ein Krankenhaus für einen nächtlichen Snack, teilen Shabu-Shabu und entfliehen zu einem Sumo-Ringkampf. Durch diese kleinen Abenteuer finden sie ein gegenseitiges Verständnis, das keiner zuvor erlebt hat. Aber Bobs Abreise steht bevor, und die unausgesprochene Spannung zwischen ihnen wächst. Charlottes Ehe bröckelt weiter, und Bob sieht sich der Absurdität seines Werbedrehs und einer bizarren Pressekonferenz gegenüber. Ihre Verbindung schwebt am Rande einer körperlichen Affäre, aber es ist die emotionale Intimität, die am meisten zählt. Die Geschichte entwickelt sich auf Bobs letzten Tag zu, der beide zwingt, sich dem zu stellen, was diese flüchtige Begegnung bedeutet.
Lost in Translation - Trailer
Kritischer Konsens
Eine ergreifende und wunderschön gespielte Meditation über Einsamkeit und Verbindung – Lost in Translation zeigt Regisseurin Sofia Coppola in ihrer subtilsten und emotional berührendsten Form.
“Ein wunderbarer, zarter, bittersüßer Film … eine Komödie der Entwurzelung, die auch eine subtile, herzliche Romanze ist.”
A.O. Scott
The New York Times
“Es ist ein Film über das Verlorensein und darüber, für eine Weile einen Seelenverwandten zu finden. Er ist süß und traurig und lustig und herzlich.”
Roger Ebert
RogerEbert.com
“Sofia Coppola macht mit dieser berauschenden Komödie über den Kulturschock, die auch eine zarte Liebesgeschichte ist, einen Quantensprung.”
Peter Travers
Rolling Stone
“Eine sanft amüsante, wehmütige Meditation über Entwurzelung und Einsamkeit, die weitaus gekonnter und befriedigender ist als ihr Debüt.”
Todd McCarthy
Variety
“Ein Film von ungewöhnlicher Sensibilität und Anmut, eine Liebesgeschichte für Menschen, die dem Genre gegenüber skeptisch sind.”
Kenneth Turan
Los Angeles Times
Director
Sofia Coppola
Writers
Sofia Coppola, T. Rafael Cimino
Composer
Kevin Shields
Cinematographer
Lance Acord
Producers
Sofia Coppola, Ross Katz
Academy Award (2004)
Bestes Originaldrehbuch: Won
Academy Award (2004)
Bester Film: Nominated
Academy Award (2004)
Beste Regie: Nominated
Academy Award (2004)
Bester Darsteller: Nominated
Golden Globe Award (2004)
Bester Film – Musical oder Komödie: Won
Golden Globe Award (2004)
Bester Hauptdarsteller – Filmkomödie oder Musical: Won
Golden Globe Award (2004)
Bestes Drehbuch: Won
BAFTA Award (2004)
Bester Hauptdarsteller: Won
BAFTA Award (2004)
Bester Schnitt: Won
BAFTA Award (2004)
Beste Hauptdarstellerin: Won
Cannes Film Festival (2003)
Beste Regie: Won
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