“Ralph Fiennes liefert eine Darbietung von überragender, fast opernhafter Bosheit ab und macht Chefkoch Slowik zu einer Figur von erschreckender Erhabenheit, die auf ihre Weise auch ein tragischer Künstler ist.”
Owen Gleiberman
Variety

United States"Eine Dinner-Reservierung, die man nicht stornieren kann."
Ralph Fiennes spielt Chefkoch Slowik, den strengen Meister von Hawthorne, einem exklusiven Restaurant auf einer Privatinsel, die nur mit der Fähre erreichbar ist. Zu den Gästen des Abends gehören eine abgebrühte Restaurantkritikerin (Janet McTeer), ein abgehalfterter Filmstar (John Leguizamo), ein Trio arroganter Tech-Unternehmer und Tyler (Nicholas Hoult), ein prätentiöser Food-Enthusiast, der Margot (Anya Taylor-Joy) als seine Begleitung mitgebracht hat. Margot, pragmatisch und unbeeindruckt, spürt von Anfang an, dass etwas nicht stimmt.
Regie führt Mark Mylod, bekannt vor allem für Episoden von Succession und Game of Thrones. Gedreht wurde der Film in Savannah, Georgia, wobei das Restaurant-Set auf einer Tonbühne errichtet wurde. Das Drehbuch von Seth Reiss und Will Tracy (einem Succession- und The Onion-Veteranen) wurde bei Hyperobject Industries, Adam McKays Produktionsfirma, entwickelt. Colin Stetsons Filmmusik, reich an Saxophon und Bassklarinette, erzeugt eine Atmosphäre wachsender Beklemmung. Der Film kostete 35 Millionen Dollar und spielte weltweit knapp 80 Millionen Dollar ein.
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Eine Fähre bringt ein Dutzend Passagiere auf eine abgelegene Insel, wo das Restaurant Hawthorne auf sie wartet. Darunter sind Tyler, ein Food-Fanatiker, der Slowiks Speisekarten auswendig aufsagen kann, und Margot, seine Begleitung, die als Sexarbeiterin arbeitet und noch nie an einem solchen Ort war. Die anderen Gäste sind Lillian, eine Kritikerin, die sich einen Namen gemacht hat, indem sie Köche verriss; Ted, ihr Verleger; ein Filmstar jenseits seines Zenits und seine Assistentin; drei junge Tech-Investoren; und ein älteres Paar, Richard und Anne, die schon oft bei Hawthorne gegessen haben.
Chefkoch Slowik begrüßt sie persönlich. Sein Personal bewegt sich mit militärischer Präzision. Der erste Gang wird mit einer Geste präsentiert: ein Amuse-Bouche, das eine Muschel und einen Schaum beinhaltet. Doch die Stimmung kippt, als Slowik ein Gedicht über das Meer rezitiert und dann enthüllt, dass das Brot zum zweiten Gang aus dem Mehl der Hände der Gäste selbst gebacken wurde – eine wörtliche und metaphorische Aussage über Kontrolle.
Mit jedem Gang steigt die Spannung. Der dritte Gang, eine Tortilla, wird mit einem Video der Mutter des Kochs serviert, die ihn verließ. Der vierte Gang, eine Jakobsmuschel, wird von einer Geschichte über einen Fischer begleitet, der seine Finger verlor. Jedes Gericht scheint darauf ausgelegt, die Sünden der Gäste zu entlarven. Lillian wird gezwungen, sich ihrer Grausamkeit zu stellen, die Tech-Investoren werden wegen ihres Reichtums verspottet, und dem Filmstar wird ein Film seiner schlechtesten Leistung gezeigt. Tyler jedoch bleibt ekstatisch und betrachtet das gesamte Erlebnis als Kunst.
Margot weigert sich, mitzuspielen. Sie bittet um ein Glas Wein und schickt es dann zurück. Sie stellt die Autorität des Kochs in Frage. Slowik, fasziniert, beginnt sich auf sie zu konzentrieren. Er enthüllt, dass er weiß, dass Tyler kein Restaurantkritiker ist, wie Tyler behauptet hatte, sondern ein Fan, der sich die Reservierung auf dem Schwarzmarkt besorgt hat. Er weiß auch, dass Margot nicht Tylers Freundin ist.
Der sechste Gang ist ein S'more, wird aber nicht serviert. Stattdessen verkündet Slowik, dass der letzte Gang ein gemeinsames Erlebnis sein wird: Die Gäste werden getötet, und ihre Körper werden für das Dessert verwendet. Das Personal, so erklärt er, ist ein williger Teilnehmer dieses Massensuizids. Die Gäste geraten in Panik, aber sie sitzen in der Falle. Die Insel ist abgeschieden, die Telefonleitungen sind gekappt, und die Fähre ist abgefahren.
Margot jedoch bleibt ruhig. Sie verhandelt mit Slowik und bittet ihn, ihr einen Cheeseburger zu machen. Er ist von ihrer Bitte fasziniert und geht in die Küche, um ihn zuzubereiten. Sie folgt ihm, und sie teilen einen Moment des Verständnisses. Dann flieht sie aus dem Restaurant mit dem Burger und lässt Slowik und die anderen zurück. Als sie geht, explodiert das Restaurant und tötet alle darin. Die letzte Einstellung zeigt Margot, die am Dock sitzt und den Cheeseburger isst.
Official Trailer
Official Teaser Trailer
Kritischer Konsens
„The Menu“ ist ein scharfer, düster-komischer Thriller, der mit Präzision kulinarische Anmaßung und Klassengegensätze aufspießt, verankert durch Ralph Fiennes' erschütternde Darbietung und Anya Taylor-Joys magnetische Präsenz. Auch wenn seine Satire manchmal etwas dick aufträgt, sorgen das straffe Tempo und die einfallsreichen Szenen für eine unterhaltsame, wenn auch beunruhigende Mahlzeit.
“Ralph Fiennes liefert eine Darbietung von überragender, fast opernhafter Bosheit ab und macht Chefkoch Slowik zu einer Figur von erschreckender Erhabenheit, die auf ihre Weise auch ein tragischer Künstler ist.”
Owen Gleiberman
Variety
“„The Menu“ serviert eine köstlich boshafte Satire auf Foodie-Kultur und Klassenressentiments, mit einem Drehbuch, das einen im Ungewissen lässt, und einer Besetzung, die jede saftige Zeile verschlingt.”
David Rooney
The Hollywood Reporter
“Mark Mylods Film ist eine elegante, schonungslose Horror-Komödie, die genau weiß, was sie tut, auch wenn ihre Ziele manchmal zu einfach zu treffen sind.”
Peter Bradshaw
The Guardian
“„The Menu“ ist ein Film, der die Macht der Performance versteht, sowohl in der Küche als auch auf der Leinwand, und er nutzt dieses Verständnis, um ein wirklich beunruhigendes Erlebnis zu schaffen.”
Brian Tallerico
RogerEbert.com
“Anya Taylor-Joy und Ralph Fiennes liefern sich einen Machtkampf, der vor Spannung knistert, selbst wenn der soziale Kommentar des Films etwas zu plakativ wirkt.”
David Ehrlich
IndieWire
Director
Mark Mylod
Writers
Seth Reiss, Will Tracy
Composer
Colin Stetson
Cinematographer
Peter Deming
Producers
Betsy Koch, Adam McKay, DanTram Nguyen, Zahra Phillips, Katie Goodson
Golden Globe Awards (2023)
Bester Hauptdarsteller – Musical oder Komödie: Nominated
Critics' Choice Awards (2023)
Beste Komödie: Nominated
Critics' Choice Awards (2023)
Bester Schauspieler in einer Komödie: Nominated
Satellite Awards (2023)
Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical: Nominated
Hollywood Critics Association Awards (2023)
Bester Horrorfilm: Nominated
Hollywood Critics Association Awards (2023)
Bester Darsteller: Nominated
Saturn Awards (2023)
Bester Horrorfilm: Nominated
Saturn Awards (2023)
Bester Darsteller: Nominated
Saturn Awards (2023)
Beste Nebendarstellerin: Nominated
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