“Es ist ein lautes, chaotisches und oft verwirrend albernes Spektakel, das sowohl aufregend als auch anstrengend ist.”
David Ehrlich
IndieWire
Part of the Marvel Cinematic Universe Phase Four series
Series community
United States"Der Eine ist nicht der Einzige."
Teil einer Sammlung
Thor Collection
Vier Jahre nach Avengers: Endgame treibt Thor Odinson orientierungslos umher. Er ist mit den Guardians of the Galaxy unterwegs, um sich selbst zu finden, aber der Donnergott ist ruhelos. Dann reißt ihn ein Notsignal zurück ins Geschehen. Ein Wesen namens Gorr der Göttermetzler metzelt Gottheiten im ganzen Kosmos nieder, mit einem verfluchten Schwert, das Unsterbliche töten kann. Thor erfährt, dass Gorr nach der Ewigkeit sucht, einer kosmischen Entität, die Wünsche erfüllt, um alle Götter auszulöschen. Um ihn aufzuhalten, muss Thor sich mit alten Verbündeten und einer unerwarteten zusammentun: seiner Ex-Freundin Jane Foster, die jetzt seinen zertrümmerten Hammer Mjölnir schwingt und sich die Mächtige Thor nennt.
Regisseur Taika Waititi kehrt nach Thor: Ragnarok zurück und setzt noch stärker auf den lebendigen, respektlosen Ton, der das Franchise wiederbelebt hat. Gedreht wurde größtenteils in New South Wales, Australien; der Film hatte ein berichtetes Budget von 250 Millionen Dollar und spielte weltweit über 760 Millionen Dollar ein. Christian Bale verleiht Gorr eine gequälte Intensität, einen Bösewicht, der mehr von Trauer als von Eroberung getrieben wird. Russell Crowe tritt als ein eitler, selbstverliebter Zeus auf und fügt eine weitere komödiantische Ebene hinzu. Der Soundtrack setzt stark auf Guns N' Roses, wobei Sweet Child o' Mine in einen emotionalen Schlüsselmoment eingewoben ist.
Der Film markiert Natalie Portmans Rückkehr, nachdem sie bei Ragnarok ausgesetzt hatte, und ihre Verwandlung in die Mächtige Thor wurde zu einem großen Gesprächsthema. Waititi erklärte, er habe Glauben, Verlust und die Bedeutung des Göttlichen erkunden wollen, während er gleichzeitig die kosmische Albernheit liefert, die Fans erwarten. Das Ergebnis ist ein Film, der wild zwischen Slapstick und Tragödie schwankt, beides nie ganz trifft, aber dennoch einen Eindruck hinterlässt.
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Thor hat Jahre nach dem Snap versucht, Frieden zu finden. Er schließt sich den Guardians of the Galaxy auf ihren Abenteuern an, aber sein Herz hängt nicht daran. Er vermisst eine Bestimmung. Als ein Notsignal von einem Planeten kommt, der von einer Gestalt angegriffen wird, die behauptet, Götter zu töten, verlässt Thor die Guardians, um nachzuforschen. Er findet einen Tempel, der mit toten Gottheiten übersät ist. Der Angreifer ist Gorr, ein Wesen, das einst zu einem Gott betete, um Hilfe für seine sterbende Tochter zu bitten, nur um ignoriert zu werden. Jetzt führt er das Necroschwert, eine Waffe, die ihn gegen göttliche Kräfte immun macht, und er jagt jeden Gott im Universum.
Thor folgt Gorr nach Neu-Asgard, der Touristenfalle auf der Erde, wo Walküre jetzt als Königin regiert. Dort trifft er wieder auf Jane Foster, bei der Krebs im Stadium IV diagnostiziert wurde. Um zu überleben, hat sie Hilfe bei den Fragmenten von Mjölnir gesucht, und der Hammer hat geantwortet, ihr Thors Kräfte verliehen, aber ihre Krankheit beschleunigt. Sie ist jetzt die Mächtige Thor. Gemeinsam mit Jane, Walküre, Korg und einer sprechenden Ziege namens Zahnknirscher verfolgen sie Gorr durch den Kosmos.
Ihre Reise führt sie in die Stadt der Allmacht, das Reich der Götter, wo Zeus über ein dekadentes, gleichgültiges Pantheon herrscht. Zeus weigert sich zu helfen, da er glaubt, Gorr sei keine echte Bedrohung. Thor stiehlt Zeus' Donnerkeil, um gegen Gorr zu kämpfen, und tötet dabei versehentlich den Gott. Die Gruppe erfährt, dass Gorr eine Gruppe asgardischer Kinder entführt und in das Schattenreich gebracht hat, eine dunkle Dimension, aus der das Necroschwert seine Kraft bezieht. Dort plant Gorr, das Tor zur Ewigkeit zu öffnen und seinen Wunsch zu erfüllen.
Thor und seine Verbündeten stürmen das Schattenreich. Jane kämpft mit dem Donnerkeil gegen Gorr, während Thor die Kinder rettet. Aber Gorr entkommt zum Tor der Ewigkeit. Die Kinder, jetzt mit Thors Kraft erfüllt, helfen, Schattenmonster zu bekämpfen. Die Bühne ist bereit für eine letzte Konfrontation im Herzen des Kosmos, wo Gorr bereitsteht, um alle Götter zu beenden.
Official Trailer
Kritischer Konsens
Thor: Love and Thunder bietet jede Menge bunte, alberne Unterhaltung, wird aber von einer Geschichte belastet, die weniger fokussiert wirkt als ihr Vorgänger. Während die Besetzung engagiert ist und Taika Waititis unverkennbarer Humor bleibt, tut sich der Film schwer, seine Tonwechsel auszubalancieren und einen konsistenten emotionalen Kern zu finden.
“Es ist ein lautes, chaotisches und oft verwirrend albernes Spektakel, das sowohl aufregend als auch anstrengend ist.”
David Ehrlich
IndieWire
“Waititi hat einen Weg gefunden, Thor wieder frisch wirken zu lassen, und obwohl 'Love and Thunder' nicht ganz so stimmig ist wie 'Ragnarok', macht es immer noch einen Heidenspaß.”
Brian Tallerico
RogerEbert.com
“Der Film strotzt vor Farbe und visueller Erfindungsgabe, wirkt aber seltsam hohl im Kern und entbehrt der emotionalen Resonanz seines Vorgängers.”
Lovia Gyarkye
The Hollywood Reporter
“Chris Hemsworth ist immer noch eine charismatische Präsenz, aber selbst sein Charme kann diese ungleichmäßige Fortsetzung nicht ganz retten.”
Siddhant Adlakha
Variety
Director
Taika Waititi
Writers
Taika Waititi, Jennifer Kaytin Robinson, Bill Mantlo, Keith Giffen, Jim Starlin
Composers
Nami Melumad, Michael Giacchino
Cinematographer
Barry Idoine
Producers
Brad Winderbaum, Kevin Feige
People's Choice Awards (2023)
Lieblings-Science-Fiction/Fantasy-Film: Nominated
MTV Movie & TV Awards (2023)
Bester Held: Nominated
Saturn Awards (2022)
Bester Superheldenfilm: Nominated
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