
Nobuhiko Obayashi
Auszeichnungen & Ehrungen
7
Gewonnene Auszeichnungen
2
Ehrungen
3
Rekorde
Obayashis Errungenschaften spiegeln eine Karriere von bemerkenswerter Breite und Originalität wider. Er war einer der wenigen japanischen Regisseure, die sowohl einen bedeutenden nationalen Filmpreis als auch einen internationalen Kritikerpreis gewannen, mit dem Mainichi-Filmpreis für die beste Regie 1988 und dem FIPRESCI-Preis in Berlin 1992. Sein Film House aus dem Jahr 1977 bleibt einer der unverwechselbarsten Kultfilme aller Zeiten und beeinflusste Generationen von Filmemachern mit seiner furchtlosen visuellen Experimentierfreude. In Japan wurde er 2004 mit der Ehrenmedaille am Purpurband und 2009 mit dem Orden der Aufgehenden Sonne ausgezeichnet, zwei der höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes. Sein letzter Film, Labyrinth of Cinema, den er während seiner unheilbaren Krankheit fertigstellte, ist ein Zeugnis seiner unerschütterlichen Hingabe an sein Handwerk.

Auszeichnungen
Ehren & Auszeichnungen
Orden der Aufgehenden Sonne, Gold- und Silberstrahlen
Eine der höchsten nationalen Auszeichnungen Japans, verliehen für Beiträge zu Kunst und Kultur.
Medaille mit Purpurband
Verliehen für Beiträge zu Kunst und Wissenschaft.
Rekorde & Leistungen
Erster japanischer Regisseur, der den FIPRESCI-Preis in Berlin gewann
Obayashi gewann 1992 den FIPRESCI-Preis bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin für SADA, eine damals seltene Ehre für einen japanischen Filmemacher.
Regie bei über 2.000 Fernsehwerbespots
Obayashi inszenierte schätzungsweise 2.000 bis 3.000 TV-Werbespots, ein außergewöhnliches Volumen für einen Filmregisseur, mit internationalen Stars wie Charles Bronson und Catherine Deneuve.
Drehte seinen ersten Film im Alter von 6 Jahren
Obayashi drehte 1944 im Alter von sechs Jahren seinen ersten 8-mm-Animationskurzfilm Popeye's Treasure Island, was ihn zu einem der jüngsten bekannten Filmemacher macht.