
Otto Stern
Auszeichnungen & Ehrungen
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Gewonnene Auszeichnungen
10
Ehrungen
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Ranglisten
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Rekorde
Otto Sterns größte Auszeichnung ist der Nobelpreis für Physik, den er 1943 für seine Molekularstrahlmethode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons erhielt. Sein wahres Vermächtnis wird jedoch an den 82 Nobelpreisnominierungen gemessen, die er zwischen 1925 und 1945 erhielt – ein Rekord, der nur von Arnold Sommerfeld übertroffen wird. Der Stern-Gerlach-Versuch bleibt ein Eckpfeiler der Quantenmechanik-Lehre, und seine Molekularstrahltechniken ebneten den Weg für Technologien wie die Magnetresonanztomographie. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht jährlich die Stern-Gerlach-Medaille, und Gebäude sowie Forschungszentren tragen seinen Namen an der Carnegie Mellon University und der Universität Frankfurt.

Auszeichnungen
Ehren & Auszeichnungen
Nobelpreis für Physik
Für seinen Beitrag zur Entwicklung der Molekularstrahlmethode und seine Entdeckung des magnetischen Moments des Protons.
Mitglied der National Academy of Sciences
Gewählt in Anerkennung seiner Beiträge zur Physik.
Ausländisches Mitglied der Royal Society
Als ausländisches Mitglied gewählt.
Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
Zum Mitglied gewählt.
Ehrendoktorwürde
Ehrendoktorwürde verliehen.
Ehrendoktorwürde
Ehrendoktorwürde verliehen.
Stern-Gerlach-Medaille
Medaille zu Sterns Ehren gestiftet, jährlich für experimentelle Physik verliehen.
Otto-Stern-Preis
Preis, der von der Universität Hamburg zu seinen Ehren verliehen wird.
Stern Hall
Wohnheim nach Stern benannt.
Stern-Gerlach-Zentrum
Forschungszentrum nach Stern und Gerlach benannt.
Ranglisten & Listen
Die meisten Nobelpreisnominierungen (zweiter Platz)
Top-10-Experimentalphysiker des 20. Jahrhunderts
Wegweisende Experimente in der Physik
Rekorde & Leistungen
Zweitmeiste Nobelpreisnominierungen in der Geschichte
Zwischen 1925 und 1945 wurde Stern 82 Mal für den Nobelpreis nominiert, mehr als Einstein (62), Planck (59) und Bohr (46). Nur Arnold Sommerfeld (84 Nominierungen) erhielt mehr.
Erste Messung des magnetischen Moments des Protons
1931 maßen Stern und Estermann das magnetische Moment des Protons mit 2,5 Kernmagnetonen, was der Dirac-Theorie widersprach und die innere Struktur des Protons offenbarte.
Erster direkter experimenteller Nachweis der Raumquantelung
Der Stern-Gerlach-Versuch (1922) zeigte, dass atomare magnetische Momente quantisiert sind, und lieferte den ersten direkten Beweis für den Elektronenspin.