“Der Film ist eine Maschine, die darauf ausgelegt ist, dich zum Zusammenzucken zu bringen. Er funktioniert. Er ist auch eine clevere Übung in der Psychologie der Angst.”
Roger Ebert
RogerEbert.com

United States"Was passiert, wenn du schläfst?"
Teil einer Sammlung
Paranormal Activity Collection
Katie Featherston und Micah Sloat spielen fiktionalisierte Versionen von sich selbst in einem Film, der ein Budget von 15.000 US-Dollar in ein weltweites Phänomen von 193 Millionen US-Dollar verwandelte. Der Film wurde über sieben Nächte im Haus des Regisseurs Oren Peli in San Diego gedreht und folgt einem jungen Paar, das eine Kamera aufstellt, um die seltsamen Vorkommnisse einzufangen, die Katie seit ihrer Kindheit plagen. Was als subtiles Knarren und sich bewegende Türen beginnt, eskaliert zu etwas weitaus Schrecklicherem, alles aufgenommen durch eine einzige statische Linse.
Die Veröffentlichungsstrategie des Films war ebenso unkonventionell wie seine Produktion. Paramount Pictures nutzte eine „Demand It“-Kampagne, die es dem Publikum ermöglichte, Vorführungen in ihren Städten anzufordern, und so einen Guerilla-Buzz aufbaute, der zu einem kulturellen Ereignis wurde. Steven Spielberg, nachdem er eine DVD-Kopie gesehen hatte, die Berichten zufolge während seiner Vorführung fehlerhaft funktionierte, setzte sich für eine breite Kinoauswertung ein. Der Erfolg des Films startete Blumhouse Productions, das anschließend das Horror-Genre mit Filmen wie Insidious und Get Out dominieren sollte.
Peli, ein Videospielentwickler ohne vorherige Filmerfahrung, schnitt das Material auf Final Cut Pro in seinem Heimbüro. Die Schauspieler improvisierten den Großteil ihres Dialogs aus Szenenentwürfen, was dem Film sein naturalistisches, dokumentarisches Gefühl verlieh. Das Fehlen einer traditionellen Filmmusik, stattdessen verließ man sich auf Umgebungsgeräusche und Stille, wurde zu einem seiner wirksamsten Mittel, um Schrecken aufzubauen.
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Katie Featherston und Micah Sloat sind ein junges Paar, das zusammen in einem Vorstadthaus in San Diego lebt. Katie spürt seit ihrer Kindheit eine Präsenz, die ihr folgt, und die Störungen haben sich verstärkt, seit sie mit Micah zusammengezogen ist. Um diese Ereignisse zu dokumentieren, stellt Micah, ein selbstbewusster Daytrader, eine Kamera in ihrem Schlafzimmer auf und zeichnet jede Nacht ihren Schlaf auf.
Die ersten Nächte fangen nur geringfügige Anomalien ein: eine Tür knarrt, Schritte hallen über den Flur, die Schlafzimmertür bewegt sich ein paar Zentimeter. Katie wird zunehmend ängstlich, während Micah skeptisch bleibt und die Untersuchung wie ein Hobby behandelt. Er kauft teure Ausrüstung und besteht darauf, die Dinge selbst zu regeln, und ignoriert Katies Bitten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ihre Beziehung beginnt unter der Belastung zu zerbrechen.
Katie überzeugt Micah, einen Hellseher namens Dr. Johann Averies zu kontaktieren, der eine Fernberatung durchführt. Er warnt sie, dass die Entität kein Geist, sondern ein Dämon ist, der sich von negativer Energie ernährt. Er rät auch davon ab, ein Ouija-Brett zu benutzen, und enthüllt, dass Katie als Teenager damit experimentiert hat, was die Entität möglicherweise eingeladen hat. Die Warnung kommt zu spät; die Aktivität intensiviert sich.
Das Paar lädt einen Dämonologen, Dr. Fredrichs, in ihr Haus ein. Nach einer kurzen Untersuchung bestätigt er die Anwesenheit einer dämonischen Entität und drängt sie, Hilfe von einem spezialisierten Dämonologen zu suchen, bietet aber keine sofortige Lösung. Die Nächte werden schrecklicher: Katie wird von einer unsichtbaren Kraft aus dem Bett gezogen, seltsame Schatten erscheinen im Flur und die Entität hinterlässt Bissspuren auf ihrem Körper. Michas Arroganz und Weigerung, das Haus zu verlassen, werden zu einem Hauptspannungspunkt. Katies Angst vertieft sich, als sie Schlafepisodes erlebt und nachts stundenlang über Micah steht. Die Entität beginnt, ihre Umgebung aggressiver zu manipulieren, Türen zuschlagen, Objekte werfen und das Haus mit einem schwefelartigen Geruch füllen. Der Film baut auf eine unvermeidliche Konfrontation hin, als das Paar erkennt, dass sie mit einer bösartigen Macht gefangen sind, die keine Absicht hat zu gehen.
Trailer 2
Trailer
Kritischer Konsens
Paranormal Activity beweist, dass weniger im Horror mehr ist, und nutzt sein geringes Budget und das Found-Footage-Format, um echte, eskalierende Angst zu erzeugen. Der minimalistische Ansatz erzeugt mehr Spannung als viele teure Schockeffekte, obwohl sein langsames Tempo einige Zuschauer frustrieren könnte.
“Der Film ist eine Maschine, die darauf ausgelegt ist, dich zum Zusammenzucken zu bringen. Er funktioniert. Er ist auch eine clevere Übung in der Psychologie der Angst.”
Roger Ebert
RogerEbert.com
“Ein teuflisch effektiver Spukhaus-Thriller, der aus einem minimalen Setup maximale Spannung herausholt.”
Justin Chang
Variety
“Beweist, dass man nicht viel Geld braucht, um den Leuten das Fürchten zu lehren; man braucht nur eine gute Idee und den Mut, sie umzusetzen.”
Manohla Dargis
The New York Times
“Ein klassisches Beispiel für weniger ist mehr: Der Film baut seine Schrecken langsam und methodisch auf und belohnt geduldige Zuschauer.”
Michael Rechtshaffen
The Hollywood Reporter
Director
Oren Peli
Writer
Oren Peli
Cinematographer
Oren Peli
Producers
Jason Blum, Oren Peli
Scream Awards (2009)
Bester Horrorfilm: Nominated
Scream Awards (2009)
Die denkwürdigste Verstümmelung: Nominated
MTV Movie Awards (2010)
Beste verängstigte Performance: Nominated
Fright Meter Awards (2010)
Bester Horrorfilm: Won
Rondo Hatton Classic Horror Awards (2010)
Bester unabhängiger Film: Won
Teen Choice Awards (2010)
Ausgewählter Film: Horror/Thriller: Nominated
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