
Rabah Madjer
AlgeriaGeburtstag
December 15, 1958
Sternzeichen
Sagittarius
Geburtsort
Algiers, Algeria
Alter
67 Jahre alt
Größe
5 ft 10 in (1.78 m)
Über
Rabah Madjer ist ein ehemaliger algerischer Profifußballer und Trainer, der weithin als einer der größten afrikanischen Spieler aller Zeiten gilt. Geboren am 15. Dezember 1958 in Algier, machte er sich als kreativer Stürmer bei FC Porto einen Namen, wo er eines der ikonischsten Tore in der Geschichte des Europapokals erzielte. Im Finale 1987 gegen Bayern München glich Madjer mit einem frechen Hackentrick aus und bereitete dann den Siegtreffer vor, was Portos ersten europäischen Titel bescherte. Dieser Moment machte ihn in Portugal zu einer Legende und in Algerien zu einem Nationalhelden.
Madjer bestritt über 80 Länderspiele für Algerien und spielte bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986. Sein Stil war elegant und technisch, er verband Kraft mit Feinheit. 1987 gewann er die Auszeichnung als Afrikas Fußballer des Jahres, als erster Algerier überhaupt. Nach seiner Karriere trainierte er die algerische Nationalmannschaft in drei Amtszeiten und arbeitete mit Vereinen in Katar. Stand 2026 bleibt er eine beliebte Persönlichkeit und arbeitet als Experte und Botschafter für den algerischen Fußball.
Frühes Leben & Hintergrund
Rabah Madjer wuchs im Stadtteil Hussein Dey von Algier auf, einem Arbeiterbezirk, in dem Straßenfußball zum Alltag gehörte. Er lernte sein Handwerk auf staubigen Plätzen und entwickelte die enge Ballkontrolle und Improvisation, die später sein Spiel prägten. Im Alter von 14 Jahren trat er der Jugendakademie des örtlichen Vereins NA Hussein Dey bei, wo sein Talent schnell auffiel.
Sein Debüt für die Seniorenmannschaft von NA Hussein Dey gab er Ende der 1970er Jahre und half dem Verein, 1979 den algerischen Pokal zu gewinnen. Dieser Sieg brachte ihn auf den Radar europäischer Scouts. Bis 1982 hatte er sich einen Platz im algerischen WM-Kader erarbeitet und gab kurz vor dem Turnier sein Länderspieldebüt. Seine Leistungen bei der Weltmeisterschaft 1982, darunter ein berühmter Sieg gegen Westdeutschland, überzeugten FC Porto, ihn 1983 zu verpflichten.
Karriereentwicklung
Madjers Wechsel zu FC Porto im Jahr 1983 war ein Wendepunkt. Nach einer schwierigen ersten Saison, in der er sich an den europäischen Fußball anpassen musste, wurde er zu einem Schlüsselspieler und gewann 1985 und 1986 die portugiesische Meisterschaft. Sein größter Erfolg gelang ihm am 27. Mai 1987 im Finale des Europapokals der Landesmeister gegen Bayern München. Als Porto mit 1:0 zurücklag, vollführte Madjer einen Hackentrick, der über den Torwart hinweg ins Tor segelte und auf spektakuläre Weise den Ausgleich erzielte. Anschließend legte er Juary den Siegtreffer auf und sicherte Porto den ersten Europapokalsieg.
Im selben Jahr gewann er auch den Europäischen Supercup und den Weltpokal, wobei er in beiden Endspielen traf. 1987 wurde er zu Afrikas Fußballer des Jahres gekürt. Nach einem kurzen, weniger erfolgreichen Engagement bei Valencia 1988 kehrte er zu Porto zurück und gewann weitere Meistertitel und Pokale. Seine aktive Karriere beendete er 1992 in Katar bei Qatar SC. Als Trainer trainierte er die algerische Nationalmannschaft in drei Amtszeiten (1993–1995, 1999, 2001–2002), konnte sich jedoch nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Außerdem trainierte er die katarischen Vereine Al-Sadd und Al-Wakrah.
Karriereverlauf
Öffentliches Bild & Stil
Madjer wird in Algerien als Nationalheld und bei FC Porto als Legende verehrt. Algerische Fans, bekannt als Les Fennecs, sehen ihn als den Mann, der den algerischen Fußball auf die Landkarte brachte. Sein charakteristisches Hackentrick-Tor wird jährlich in den sozialen Medien von Fans aus Algerien und Porto gefeiert. Er ist bekannt für seinen eleganten, technischen Spielstil und seine Kreativität am Ball. In den Medien wird er als würdevolles, stolzes Bild dargestellt, obwohl seine offenen Kommentare gelegentlich für Kontroversen sorgen. Er selbst ist nicht aktiv in sozialen Medien, aber Fan-Accounts halten sein Vermächtnis lebendig. Während großer Turniere tritt er häufig als Experte auf algerischen Fernsehsendern wie EPTV und BeIN Sports auf.
Ruhm & Fandom (iFAMOUS Rankings)
Rabah Madjer commands a distinct tier of global recognition, anchored by his status as a defining figure in African sports history and Portuguese football lore. His current standing reflects sustained attention across media coverage, search activity, and consumption signals worldwide, placing him firmly within the upper echelons of public figures from his region. According to the iFANN Global Fame Rankings, he is currently the 13th most famous person from Algeria, a position he has held steady since the previous cycle. This placement underscores his enduring legacy as a national icon whose influence transcends his playing days. While his fame is deeply rooted in specific historical achievements, it remains broad enough to secure this high ranking among all Algerians. Regarding his organized following, there is no documented formal name for his fanbase; unlike modern pop stars with dedicated clubs, his supporters are united by national pride and generational reverence rather than structured organizations. His reputation has faced recent complications due to legal controversies, yet his cultural mythology persists, largely centered on the iconic back-heel goal that defined an era.
Interessante Fakten und Legenden
Madjer's signature backheel goal in the 1987 European Cup final is often cited as the most famous goal in Portuguese football history, a moment where he equalized against Bayern Munich before setting up the winner to secure Porto's first European title. His first name, Rabah, translates to 'winner' in Arabic, fitting for a player who became the first Algerian to win the African Footballer of the Year award. Despite his playing success, his coaching career saw mixed results, notably failing to qualify Algeria for the 1994 and 2002 World Cups. He built strong ties with Qatari football, managing Al-Sadd and Al-Wakrah after playing for Qatar SC. In 1999, he was ranked 4th Best African Player of the 20th Century by IFFHS and received the Algerian Order of Merit (Achir) along with the Key to the City of Algiers. The legendary backheel goal occurred on May 27, 1987, at the Praterstadion in Vienna during extra time against Steaua București. With the score tied at 1–1, Madjer executed a blind acrobatic volley from a pass by Jaime Pacheco, securing a 1–0 victory and cementing his status as a legend. This single moment is widely retold as the defining event of his career and a watershed in African football history, earning him the Ballon d'Or that same year.
Bemerkenswerte Zitate
“I didn't think about it. I just did it. It was instinct.”
“Algeria is my heart. I gave everything for my country. The fans are my family.”
Familie & Privatleben
Madjer wurde am 15. Dezember 1958 in Algier geboren. Er wuchs im Stadtteil Hussein Dey mit seiner Familie auf. Er absolvierte seine Sekundarschulbildung in Algier, nahm aber kein Hochschulstudium auf und konzentrierte sich ganz auf den Fußball. Anfang der 1980er Jahre heiratete er eine Frau namens Mounia, und sie sind Stand 2026 noch immer verheiratet. Sie haben zwei Kinder: einen Sohn, Fateh Madjer (geboren 1984), der Profifußballer wurde und als Stürmer für Vereine in Algerien und Frankreich spielte, und eine Tochter, Nesrine. Die Familie hielt sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, Madjer schützt sein Privatleben. Sie teilen ihre Zeit zwischen Algier und Doha auf, wo Madjer berufliche Verbindungen hat.
Bemerkenswerte Verbindungen
Madjer spielte bei Porto zusammen mit Juary, Fernando Gomes und Paulo Futre. Beim Europapokalsieg 1987 wurde er von Artur Jorge trainiert. In der algerischen Nationalmannschaft teilte er sich den Platz mit Lakhdar Belloumi und Salah Assad.
Beziehungen & Dating-Vergangenheit
Madjer heiratete Anfang der 1980er Jahre eine Frau namens Mounia. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: Fateh (geboren 1984) und Nesrine. Sie sind seit über vier Jahrzehnten verheiratet, ohne öffentliche Aufzeichnungen über eine Trennung oder andere Beziehungen. Madjer ist dafür bekannt, in Bezug auf seine Ehe ein privater Mensch zu sein. Stand 2026 ist er immer noch mit Mounia verheiratet.
- VerheiratetMounia1982 - heuteAktuellAnfang der 1980er Jahre geheiratet; haben zwei gemeinsame Kinder.
Gehalt, Vermögen in 2026
$8 Million
Schätzung der iFANN-Redaktion
Per iFANN's editorial analysis, Rabah Madjer's net worth stands at $8 Million as of 2026. His financial portfolio is primarily derived from his illustrious playing career, which included significant salaries at FC Porto, Valencia, and Qatar SC. Additional wealth accumulation stems from various coaching roles undertaken with the Algerian national team and prominent Qatari clubs such as Al-Sadd and MC Alger. Endorsement deals with major brands like Pepsi in Algeria have also contributed to his earnings. While Madjer likely maintains real estate holdings in both Algiers and Doha, he has not pursued major business ventures outside of these assets. His net worth has remained stable since his retirement from active coaching duties.
Gewonnene Auszeichnungen (13)
Madjer gewann 1987 mit Porto den Europapokal der Landesmeister, den Europäischen Supercup und den Weltpokal. Er gewann auch mehrere portugiesische Meistertitel und Pokale. Individuell wurde er 1987 zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt.
1987 · Spieler des Jahres
FC Porto / Algeria
1987 · Gewinner
FC Porto
Bekannt für
FC Porto
1984 · Stürmer
Algeria national team
1982 · Stürmer
Schlagwörter
Kurzfakten
- Beruf
- Fußballspieler, Fußballtrainer
- Geboren
- +1958-12-15
- Geburtsort
- Algiers
- Geschlecht
- Männlich
- Sternzeichen
- Sagittarius
Persönliche Details
- Vollständiger Name
- Rabah Mustapha Madjer
- Größe
- 5 ft 10 in (1.78 m)
- Ehepartner
- Mounia
- Kinder
- 2
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Rabah Madjer?
Wie hoch ist das Vermögen von Rabah Madjer?
Ist Rabah Madjer verheiratet?
Wie viele Kinder hat Rabah Madjer?
Was war Rabah Madjers berühmtes Tor?
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