“Der Film ist ein lautes, chaotisches Durcheinander, das von Leuten gemacht zu sein scheint, die nicht verstehen, was den Cartoon so liebenswert machte.”
Elvis Mitchell
The New York Times

Teil einer Sammlung
Scooby-Doo Collection
Im Jahr 2002 brachte Warner Bros. den beliebten Hanna-Barbera-Cartoon mit einer Mischung aus CGI und praktischen Effekten als Realfilm heraus. Unter der Regie von Raja Gosnell folgt der Film Mystery Inc., die sich wiedervereinigt, um seltsame Vorkommnisse auf Spooky Island zu untersuchen, einem Themenpark für Collegestudenten. Zur Besetzung gehören Freddie Prinze Jr. als Fred, Sarah Michelle Gellar als Daphne, Matthew Lillard als Shaggy und Linda Cardellini als Velma, Neil Fanning spricht Scooby-Doo.
Der Film war ein kommerzieller Erfolg und spielte weltweit über 275 Millionen Dollar bei einem Budget von 84 Millionen Dollar ein. Trotz gemischter Kritiken wurde er zu einem kulturellen Meilenstein für eine Generation, insbesondere aufgrund von Lillards Darstellung, die ihm später die Rolle als Shaggys Sprecher in Zeichentrickserien einbrachte. Der Film markierte auch eine Abkehr vom Ton des Cartoons, indem er den Charakteren deutliche Fehler und eine zynischere Note verlieh.
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Der Film beginnt damit, dass Mystery Inc. einen Fall in einem verlassenen Leuchtturm löst. Doch ihr Erfolg wird von internen Konflikten überschattet: Freds Besessenheit von aufwendigen Fallen, Daphnes Frustration darüber, als hilflose Jungfrau dargestellt zu werden, Velmas Gefühl, für selbstverständlich gehalten zu werden, und Shaggys und Scoobys Fokus auf Essen. Ein hitziger Streit führt zur Auflösung der Gruppe.
Zwei Jahre später sind die Gangmitglieder getrennte Wege gegangen. Fred moderiert eine erfolglose Reality-Show, Daphne schreibt Selbsthilfebücher, Velma arbeitet in einer Denkfabrik, und Shaggy und Scooby sind Strandlöwen auf Hawaii. Sie werden von Emile Mondavarious, dem exzentrischen Besitzer von Spooky Island, einem beliebten Themenpark für Collegestudenten, herbeordert. Mondavarious erklärt, dass seltsame übernatürliche Ereignisse die Besucher vertreiben. Er hat jedes Mitglied separat angeheuert, um zu ermitteln.
Widerwillig auf der Insel wiedervereint, findet die Gang die gotische, voodoo-thematisierte Atmosphäre des Parks beunruhigend. Die Studenten scheinen unter einem Bann zu stehen und sich roboterhaft zu verhalten. Das Team teilt sich auf: Fred und Daphne erkunden die Hauptattraktionen, Velma untersucht Sicherheits- und wissenschaftliche Anomalien, während Shaggy und Scooby in verbotene Bereiche stolpern, darunter einen gruseligen Sumpf und die Burg des Schreckens. Sie treffen auf den voodoo-praktizierenden Manager des Parks, Voodoo Maestro, und seinen Assistenten N' Goo Tuana. Sie treffen auch Mary Jane, eine lockere Angestellte, die zu einer Verbündeten wird.
Hinweise deuten auf eine finstere Verschwörung hin, die Voodoo-Rituale, ein mysteriöses Artefakt namens Daphne-Diamant und einen Plan, ein großes Übel zu entfesseln, umfasst. Die Gruppe muss ihre persönlichen Differenzen überwinden und sich der schrecklichen Realität stellen, dass die Monster echt sein könnten, nicht Männer in Masken.
Film Trailer
Kritischer Konsens
Kritiker verrissen den Film wegen seines juvenilen Humors und des Scheiterns, den Geist des Cartoons einzufangen, lobten aber Matthew Lillards treffsicheren Shaggy. Der Film hat seitdem eine Kult-Anhängerschaft für seinen Meta-Humor und nostalgischen Wert gewonnen.
“Der Film ist ein lautes, chaotisches Durcheinander, das von Leuten gemacht zu sein scheint, die nicht verstehen, was den Cartoon so liebenswert machte.”
Elvis Mitchell
The New York Times
“Die Besetzung ist engagiert, besonders Matthew Lillard, der die Stimme und Manierismen des Cartoon-Shaggy perfekt kanalisiert.”
Todd McCarthy
Variety
“Während die Schauspieler Spaß zu haben scheinen, ist der Film eine reizlose, überproduzierte Übung in Markenerweiterung.”
Kirk Honeycutt
The Hollywood Reporter
“Es ist eine überraschend düstere und zynische Interpretation der beliebten Charaktere, aber die Energie der Besetzung rettet es fast.”
Roger Ebert
RogerEbert.com
Director
Raja Gosnell
Writers
James Gunn, Bob Camp, Craig Titley
Composer
David Newman
Cinematographer
David Eggby
Producers
Richard Suckle, Charles Roven
Golden Raspberry Awards (2003)
Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung: Nominated
Kids' Choice Awards (2003)
Lieblingsfilm: Won
Teen Choice Awards (2003)
Choice Movie: Comedy: Won
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