“Laura Ingraham's Show ist eine tägliche Übung in Missstandspolitik, zugeschnitten auf ein Publikum, das sich von einem sich wandelnden Amerika abgehängt fühlt.”
James Poniewozik
The New York Times

Als Laura Ingraham im Oktober 2017 The Ingraham Angle auf dem Fox News Channel startete, übernahm sie den Sendeplatz um 22 Uhr ET, der von Bill O'Reilly geräumt worden war. Die Sendung wurde schnell zu einem festen Bestandteil des konservativen Primetime-Programms und verband Nachrichtenanalysen mit einem populistischen Ton, den Ingraham während ihrer Jahre als Radiomoderatorin verfeinert hatte. Als ehemalige Gerichtsangestellte am Obersten Gerichtshof für Clarence Thomas brachte Ingraham in jeder Folge juristische Strenge und eine scharfe redaktionelle Kante ein, oft beginnend mit einem Monolog, der sich gegen das richtete, was sie als liberales Übermaß ansah.
Die Struktur des Programms ist unkompliziert: Ingraham liefert einen Kommentar und interviewt dann Gäste, die von republikanischen Gesetzgebern bis hin zu einfachen Bürgern reichen, deren Geschichten ihre Themen illustrieren. Segmente wie „Angle Investigation“ befassen sich mit Einwanderung, Wirtschaftspolitik und kulturellen Brennpunkten. Die Sendung hat Anzeigenboykotte und Kritik von Medienbeobachtern überstanden, zieht aber dennoch regelmäßig Millionen von Zuschauern an. Stand 2025 werden weiterhin neue Folgen ausgestrahlt, ohne dass ein Ende in Sicht ist.
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Laura Ingraham positioniert The Ingraham Angle als ein tägliches Forum für das, was sie die „vergessenen Männer und Frauen Amerikas“ nennt, werktätige und mittelständische Bürger, die ihrer Meinung nach von den Eliten vernachlässigt werden. Die Sendung ist keine fiktive Erzählung, sondern ein politisches Kommentarprogramm in Echtzeit, das die wichtigsten Nachrichtenzyklen der Trump- und Post-Trump-Ära verfolgt. Jede Folge beginnt typischerweise mit Ingraham's Eröffnungsmonolog, in dem sie ein aktuelles Thema aus einer konservativen, populistischen Perspektive beleuchtet. Anschließend führt sie Interviews mit einer wechselnden Besetzung von Gästen: republikanische Senatoren wie Ted Cruz und Josh Hawley, konservative Kommentatoren wie Mark Levin und gelegentlich normale Menschen, deren persönliche Erfahrungen die Themen der Sendung hervorheben.
Die Serie folgt keinem traditionellen Multi-Staffel-Bogen. Stattdessen wird ihre Form vom politischen Kalender bestimmt. Die erste Staffel (2017-2018) konzentrierte sich stark auf die frühe Trump-Präsidentschaft, die Steuerreform und die Bestätigung von Supreme Court Justice Brett Kavanaugh. Die zweite Staffel (2018) sah die Sendung die Zwischenwahlen und die Migrantenkarawane abdecken, die Ingraham ausführlich thematisierte. Nachfolgende Staffeln befassten sich mit der COVID-19-Pandemie, der Wahl 2020 und deren Folgen sowie den anhaltenden Kulturkriegen um Bildung, Einwanderung und Unternehmensdiversity-Initiativen. Ingraham's durchgängige Botschaft ist, dass normale Amerikaner durch von Eliten getriebene Politik geschädigt werden, sei es aus Washington oder aus dem Silicon Valley.
Das Format der Sendung bleibt über die Staffeln hinweg stabil: ein Monolog, zwei oder drei Interviewsegmente und gelegentliche Sonderberichte. Es gibt kein Finale oder Ende, das enthüllt werden könnte, da die Serie andauert. Der zentrale Konflikt ist ideologischer Natur und nicht narrativer; Ingraham und ihre Gäste argumentieren gegen liberale Politik und „woke“ Kultur, während sie begrenzte Regierung, freie Meinungsäußerung und nationale Souveränität befürworten. Die Sendung war eine wichtige Plattform für die „America First“-Bewegung und wurde wegen der Verbreitung von Verschwörungstheorien kritisiert, insbesondere im Zusammenhang mit der Wahl 2020 und COVID-19. Ihr kultureller Einfluss ist unbestreitbar; sie hat dazu beigetragen, die Konversation unter konservativen Zuschauern zu prägen, und war ein häufiges Ziel von Medienbeobachtern wie Media Matters for America.
Kritischer Konsens
Eine polarisierende, meinungsgetriebene Plattform, die konservativen Populismus verstärkt, scharfe Kritik von Medienbeobachtern auf sich zieht und gleichzeitig ein treues Primetime-Publikum auf Fox News hält. Ihre niedrige IMDb-Bewertung spiegelt ihre Nischenattraktivität und ihren kontroversen Charakter wider.
“Laura Ingraham's Show ist eine tägliche Übung in Missstandspolitik, zugeschnitten auf ein Publikum, das sich von einem sich wandelnden Amerika abgehängt fühlt.”
James Poniewozik
The New York Times
“The Ingraham Angle ist weniger eine Nachrichtensendung als vielmehr eine Kundgebung, bei der die Moderatorin mit einer polierten, fast theatralischen Darbietung Angst und Wut schürt.”
Brian Lowry
CNN
“Ingraham hat sich auf Fox News eine deutliche Nische geschaffen und verbindet persönliche Erzählungen mit hartem Konservatismus, der bei ihrer Basis Anklang findet.”
Michael M. Grynbaum
The New York Times
“Der Erfolg der Sendung liegt in ihrer Fähigkeit, komplexe Themen durch eine einfache, populistische Linse zu rahmen – wir gegen sie –, was viele Zuschauer als überzeugend empfinden.”
David Bauder
Associated Press
“Kritiker haben das Programm wegen der Verbreitung von Fehlinformationen angeprangert, aber seine Einschaltquoten beweisen, dass es eine mächtige Kraft in den konservativen Medien bleibt.”
Oliver Darcy
CNN
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