Nickelodeons Victorious, kreiert von Dan Schneider, lief von 2010 bis 2013 über vier Staffeln und 57 Episoden. Die Serie folgt Tori Vega (Victoria Justice), einer Teenagerin von einer normalen High School, die unerwartet einen Platz an der Hollywood Arts, einer renommierten Schauspielschule in Los Angeles, erhält. Die Serie verbindet Slapstick-Komödie mit musikalischen Darbietungen und richtet sich mit ihrer hellen Ästhetik, übertriebenen Charakteren und Originalsongs an ein jugendliches Publikum. Zum Ensemble gehören Leon Thomas III als der treue Musiker Andre Harris, Matt Bennett als der Bauchredner Robbie Shapiro, der eine hölzerne Puppe namens Rex mit sich führt, Elizabeth Gillies als die Goth-Drama-Queen Jade West, Ariana Grande als die süße, aber naive Cat Valentine und Avan Jogia als der lässige Herzensbrecher Beck Oliver.
Kritiker bemerkten oft die formelhaften Handlungen der Serie und die Abhängigkeit von einer Lachspur, aber sie erzielte starke Einschaltquoten für Nickelodeon und startete Grandes Musikkarriere. Der Ton ist unbeschwert und absurd, mit Musikeinlagen, die in den alltäglichen Schulalltag eingewoben sind. Die Serie wurde 2012 abrupt ohne ein richtiges Finale abgesetzt, wodurch große Handlungsstränge ungelöst blieben. Trotzdem hat sie eine treue Fangemeinde und wird oft für ihre eingängigen Songs und die Chemie ihrer jungen Besetzung in Erinnerung behalten.
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PlotSpoilerfrei
Tori Vega ist eine normale Highschool-Schülerin, deren Leben sich ändert, als sie für ihre ältere Schwester Trina bei einer Vorführung für die Hollywood Arts, eine Elite-Schauspielschule, einspringt. Ihre spontane Darbietung beeindruckt den exzentrischen Schauspiellehrer Sikowitz, und sie wird sofort eingeschrieben. Die Hollywood Arts ist ein surrealer Campus mit einem Dachcafé, einer Sushibar in der Cafeteria und einer riesigen Gabel-Skulptur, an der sich die Schüler versammeln. Zum Lehrpersonal gehören der freigeistige Sikowitz, der strenge stellvertretende Direktor Mr. Dickers und der stets genervte Direktor Mr. Eikner.
Tori findet schnell eine Kerngruppe von Freunden. Andre Harris ist ein begabter Musiker und Komponist, der ihr engster Vertrauter und musikalischer Partner wird. Robbie Shapiro ist ein schüchterner Bauchredner, der durch seine hölzerne Puppe Rex kommuniziert, die er wie eine lebendige Person behandelt. Jade West ist eine sarkastische, Gothic-kleidende Drama-Queen, die Tori zunächst bekämpft, aber später zu einer komplizierten Freundin und Rivalin wird. Cat Valentine ist eine kindliche, übermäßig fröhliche Rothaarige, die dazu neigt, Situationen misszuverstehen. Beck Oliver ist der gutaussehende, lockere Herzensbrecher, der mit Jade eine On-Off-Beziehung führt. Toris Schwester Trina ist eine selbstverliebte Aufmerksamkeitssuchende, die oft Ärger macht.
Der zentrale Konflikt dreht sich darum, dass Tori sich in der wettbewerbsorientierten und absurden Welt der Hollywood Arts zurechtfindet, während sie ihren Traum verfolgt, professionelle Sängerin zu werden. Jede Episode beinhaltet typischerweise eine Schulaufgabe, eine Aufführungsmöglichkeit oder ein persönliches Dilemma, das die Freunde gemeinsam lösen, oft endend mit einer musikalischen Nummer. Die Serie balanciert Slapstick-Humor mit Momenten über Freundschaft, Ehrgeiz und sich selbst treu zu bleiben.
Staffel 1 (19 Episoden, 2010) führt Toris Eingewöhnung an der Hollywood Arts, ihre Kernfreundschaften und frühe Konflikte mit Jade und Trina ein. Zu den Schlüsselepisoden gehören eine schulweite Schnitzeljagd und ein katastrophales Schulstück. Staffel 2 (13 Episoden, 2011) vertieft die Freundschaften mit einem Gesangswettbewerb, einer Reise zu einer abgelegenen Insel und weiteren romantischen Verwicklungen. Staffel 3 (12 Episoden, 2012) erhöht die Einsätze, als die Charaktere über ihre Zukunft nachdenken, Tori eine große Aufführungsmöglichkeit bekommt und Becks und Jades Beziehung unter Druck gerät. Staffel 4 (13 Episoden, 2012-2013) zeigt die Gruppe, die sich auf das Leben nach der High School vorbereitet, aber die Serie endet ohne ein richtiges Finale und lässt Handlungsstränge wie Toris Plattenvertrag und Becks und Jades Beziehung ungelöst.
Victorious erhielt gemischte Kritiken von Kritikern, die die musikalischen Talente der Besetzung lobten, aber die formelhaften Handlungen und die Abhängigkeit von Slapstick-Humor kritisierten. Die Serie startete Ariana Grandes Karriere und enthielt starke Musiknummern, obwohl viele Rezensenten die Komödie als inkonsistent und die Charaktere als klischeehaft empfanden. Die Zielgruppe der Jugendlichen reagierte begeistert, was die Serie trotz lauwarmer Kritiken zu einem Quotenerfolg machte.