Übersicht
Im Jahr 2002 veröffentlichte das japanische Direct-to-Video-Studio Museum Stray Dog, ein stimmungsvolles Perioden-Actiondrama, das Akira Kurosawas Klassiker von 1949 in die 1920er Jahre verlegt. Regisseur Ken'ichi Fujiwara, ein Veteran der V-Cinema-Szene, inszeniert eine Noir-lastige Geschichte über einen degradierten Detektiv, der einen gestohlenen Polizeirevolver durch die neonbeleuchtete Unterwelt einer fiktiven Hafenstadt jagt. Der Film spielt mit Kazuki Kitamura, der vor allem für seine Arbeit in Takashi Miikes Dead or Alive-Reihe bekannt ist, als den verfolgten Protagonisten Joji Katsuragi.
Produziert von Masashi Kitada nach einem Drehbuch von Nakaaki Yamaguchi, dauert der Film 101 Minuten und wurde in Japan direkt auf VHS und DVD veröffentlicht. Obwohl er nie eine Kinoauswertung oder nennenswerte kritische Aufmerksamkeit außerhalb von Sammlerkreisen erhielt, hat Stray Dog unter Fans des japanischen Kultkinos eine bescheidene Anhängerschaft für seine atmosphärischen historischen Details und seine düstere, schnörkellose Erzählweise gewonnen. Der Titel des Films ist eine direkte Hommage an Kurosawa, aber Fujiwara und Yamaguchi verlegen die Handlung in eine andere Zeit und tauschen das Nachkriegs-Tokio gegen eine regennasse Jazz-Ära, die an amerikanische Film Noirs erinnert.
PlotSpoilerfrei
Der ehemalige Detektiv Joji Katsuragi lebt im Japan der 1920er Jahre ein ruhiges Leben in Schande. Nach einer fehlgeschlagenen Ermittlung, die zum Tod seines Vorgesetzten führte, wurde er aus dem Dienst entlassen und arbeitet nun als Wachmann. Er klammert sich an ein einziges Andenken aus seinem alten Leben: einen Polizeirevolver, den er in seinem Spind aufbewahrt. Eines regnerischen Nachts bricht ein Kleinkrimineller in die Wachhütte ein und stiehlt die Waffe. Katsuragi weiß, dass die Waffe unweigerlich für einen Mord benutzt wird, wenn er sie nicht zurückbekommt. Seine Schuld und Verzweiflung treiben ihn auf eine verdeckte Suche durch das kriminelle Milieu der Stadt.
Die Spur führt ihn zu Spielhöllen, Bordellen und verrauchten Bars. Er kreuzt die Wege von Ryuji, einem ehrgeizigen jungen Yakuza-Vollstrecker, der den Revolver als Sprungbrett zur Macht betrachtet. Eine müde Barhostess namens Yuki wird unfreiwillig zur Informantin und verbirgt ihre eigene Vendetta gegen die Gang. Ein korrupter Polizeikommissar, einst Katsuragis Kollege, blockiert aktiv seine Ermittlungen, um einen Skandal zu vermeiden. Jeder Schritt vorwärts kostet Katsuragi etwas, eine Prügelstrafe, einen Verrat, ein Stück seiner verbliebenen Würde. Die gestohlene Waffe wandert von Hand zu Hand durch die Hierarchie der Stadt, und Katsuragi kämpft gegen die Zeit, um das von ihr versprochene Unheil zu stoppen.
Ending ExplainedSpoiler
Kritikerrezeption
Kritischer Konsens
Als eine Nischen-Veröffentlichung des japanischen Direct-to-Video aus dem Jahr 2002 wurde Stray Dog nicht von großen englischsprachigen Kritikern rezensiert. Sein Ruf lebt unter V-Cinema-Sammlern fort, die seine stimmungsvolle Noir-Atmosphäre und die historische Kulisse schätzen. Der Film ist eine lose Hommage an Kurosawa, verlegt in die 1920er Jahre mit einem düsteren Charme und niedrigem Budget.
Top-Besetzung
Crew
Director
Ken'ichi Fujiwara
Writer
Nakaaki Yamaguchi
Producer
Masashi Kitada
Schlagwörter
Fakten
- Status
- Released
- Originalsprache
- Japanese
- Regisseur
- Ken'ichi Fujiwara
- Produktion
- Museum
- Homage
- Direct reimagining of Akira Kurosawa's 1949 film Stray Dog
- Release Format
- Direct-to-video (VHS/DVD)
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