“Herr DiCaprio liefert eine furchterregend konzentrierte Leistung... Er macht Jims Zerfall sowohl schockierend als auch glaubwürdig.”
Janet Maslin
The New York Times

United States"Vom Basketballplatz zur Crackpfeife: Der Fall und der Kampf eines Jungen."
Scott Kalverts Film The Basketball Diaries aus dem Jahr 1995 adaptiert Jim Carrolls autobiografischen Bericht über die Sucht eines Teenagers mit einem schonungslosen, unerschütterlichen Blick. Der Film spielt im New York der frühen 1960er Jahre und folgt Carroll (Leonardo DiCaprio), einem begabten Basketballspieler an einer katholischen High School, dessen Leben sich auflöst, nachdem er Heroin probiert. Zur Nebenbesetzung gehören Bruno Kirby als übergriffiger Trainer, Lorraine Bracco als Jims kämpfende Mutter und Ernie Hudson als unterstützender Mentor. Gedreht mit einem bescheidenen Budget von 2 Millionen Dollar, spielte der Film 2,4 Millionen Dollar an den Kinokassen ein, aber seine Wirkung übertraf diese Zahlen bei weitem.
DiCaprios intensive Darstellung, die kurz vor seinem Titanic-Ruhm kam, zeigt seine frühe Bandbreite. Der Film ist wegen seiner grafischen Darstellungen von Drogenkonsum und Gewalt mit R bewertet und bleibt eine eindringliche Warnung vor dem Griff der Sucht nach der Jugend. Sein Soundtrack mit Songs von PJ Harvey, R.E.M. und The Smashing Pumpkins wurde zu einem Markenzeichen des alternativen Rockkinos der 1990er Jahre.
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Jim Carroll (Leonardo DiCaprio) ist ein 16-jähriger Basketballstar an einer katholischen High School in New York City. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter (Lorraine Bracco) in einem Arbeiterviertel und verbringt seine Tage mit Basketballspielen mit seiner eingeschworenen Clique: dem rücksichtslosen Mickey (Mark Wahlberg), dem sanften Neutron (Patrick McGaw) und dem treuen Pedro (James Madio). Ihre Welt dreht sich um Schule, Mädchen und den Traum von einem College-Basketballstipendium.
Der Ärger beginnt, als die Freunde mit Marihuana und Pillen experimentieren, einem Einstieg, der bald zu Heroin führt. Unter dem Einfluss älterer Süchtiger entwickelt sich Jims gelegentlicher Konsum zu einer ausgewachsenen Sucht. Seine Leistung auf dem Spielfeld leidet, seine Noten fallen, und seine Beziehungen zu seiner Mutter und seinen Freunden zerbrechen. Ein entscheidender Moment kommt, als ein enger Freund stirbt, was Jims Verzweiflung vertieft. Er wird von der Schule verwiesen und von zu Hause rausgeworfen, gezwungen, auf der Straße zu leben.
Obdachlos und verzweifelt steigt Jim in eine brutale Unterwelt aus Diebstahl, Prostitution und Gewalt ein, um seine Sucht zu finanzieren. Der Film verfolgt seine erschütternde Reise durch die Drogenhöhlen und Gassen der Stadt und zeigt die unerbittliche physische und emotionale Belastung durch die Sucht. Als er am absoluten Tiefpunkt angelangt, baut die Erzählung auf eine klimaktische Konfrontation hin, die darüber entscheiden wird, ob er einen Ausweg findet oder vollends verzehrt wird.
Official Trailer
Kritischer Konsens
Der Film ist ein rohes und kraftvolles Vehikel für einen jungen Leonardo DiCaprio, aber seine schonungslose Darstellung der Sucht wird oft durch ein melodramatisches Drehbuch und einen Mangel an erzählerischen Nuancen untergraben, was ihn eher als warnendes Beispiel denn als vollständig realisierte Charakterstudie effektiv macht.
“Herr DiCaprio liefert eine furchterregend konzentrierte Leistung... Er macht Jims Zerfall sowohl schockierend als auch glaubwürdig.”
Janet Maslin
The New York Times
“Es ist kein großartiger Film, aber es ist eine großartige Leistung. DiCaprio... ist so überzeugend, dass der Film trotz seiner Schwächen funktioniert.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Ein düsterer, gut gespielter, aber letztlich deprimierender und eintöniger Bericht über den Abstieg eines Teenager-Basketballstars in die Drogensucht.”
Todd McCarthy
Variety
“The Basketball Diaries ist ein erschütternder, oft brillanter Film, der in seiner Darstellung des Abstiegs eines Teenagers in die Hölle kein Blatt vor den Mund nimmt.”
Peter Stack
San Francisco Chronicle
“Obwohl er Momente echter Kraft hat, ist der Film zu schematisch und vorhersehbar, um wirklich effektiv zu sein.”
Kenneth Turan
Los Angeles Times
Director
Scott Kalvert
Writers
Bryan Goluboff, Jim Carroll
Composer
Graeme Revell
Cinematographer
David Phillips
Producers
John Bard Manulis, Liz Heller
MTV Movie Award for Best Male Performance (1996)
Beste männliche Darbietung: Nominated
Young Artist Award for Best Performance by a Young Actor in a Drama Film (1996)
Beste Leistung eines jungen Schauspielers in einem Dramafilm: Nominated
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