Etwa zwei Jahrzehnte nach dem Original spielt Der Teufel trägt Prada 2 in einer Welt, in der die ikonische Modemagazin Runway ums Überleben kämpft – beherrscht von Tech-Milliardären, Social-Media-Metriken und dem Zusammenbruch des Printmediums. Miranda Priestly ist immer noch Chefredakteurin, aber ihre Macht wird nun durch Daten-Dashboards, kostensenkende Manager und externe Investoren eingeschränkt. Andy Sachs, die einst Runway den Rücken kehrte, hat eine Karriere im Journalismus aufgebaut – nur um denselben wirtschaftlichen Kräften gegenüberzustehen, die das Magazin bedrohen. Emily Charlton, heute eine mächtige Figur im Luxusmarketing, wird zur entscheidenden Vermittlerin zwischen traditionsreichen Institutionen und neuem Geld.
Der Film erkundet die Spannung zwischen altmodischem Glamour und kalten digitalen Realitäten, verbindet Humor und Drama und kritisiert die Erosion redaktioneller Autorität. Mit einer herausragenden Besetzung unter der Führung von Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt liefert die Fortsetzung einen scharfen, melancholischen Blick darauf, was es bedeutet, eine kulturelle Institution in einem Zeitalter des Umbruchs zu bewahren.
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Theatrical
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PlotSpoilerfrei
Zwei Jahrzehnte nachdem Andy Sachs Runway verlassen hat, steckt das Modemagazin in der Krise. Die Printauflage ist eingebrochen, die Werbeeinnahmen sind auf digitale Plattformen umgestiegen, und die Unternehmenseigentümer suchen nach einem Ausstieg. Miranda Priestly flößt immer noch Angst und Ehrfurcht ein, aber sie muss nun gegenüber Führungskräften Rechenschaft ablegen, die in Engagement-Metriken und algorithmischer Zielgruppenansprache sprechen. Die einst unantastbare Chefredakteurin ist gezwungen, datengesteuerte Strategien vor einem Vorstand zu präsentieren, der virale Inhalte über redaktionelle Visionen stellt.
Andy Sachs, inzwischen eine angesehene Journalistin, steckt in ihrer eigenen Krise. Ihre Publikation baut Stellen ab, und der Druck, Klicks zu jagen, bedroht ihre Integrität. Als eine Geschichte sie zurück in Mirandas Orbit führt, muss sie sich mit alten Loyalitäten und neuen Konflikten auseinandersetzen. Emily Charlton, Mirandas ehemalige Assistentin, hat sich als Führungskraft im Luxusmarketing neu erfunden. Sie bewegt sich zwischen den Welten der Haute Couture und des Tech-Kapitals und positioniert sich als Schlüsselfigur im Schicksal von Runway.
Betreten Sie Benji Barnes, einen Tech-Milliardär, dessen soziale Plattform für Mode die Branche revolutioniert hat. Er möchte Runway übernehmen, verspricht finanzielle Stabilität, verlangt aber redaktionelle Kontrolle. Seine Frau Sasha Barnes ist eine scharfsinnige Verhandlerin, die sowohl Medienprestige als auch digitale Macht versteht. Die geschäftliche Seite wird von Irv Ravitz und seinem Sohn Jay beaufsichtigt, Unternehmensmanager, die abwägen, ob sie Runway verkaufen, schließen oder ausschlachten sollen.
Nigel Kipling, Mirandas vertrauter kreativer Verbündeter, bleibt eine Stimme der Vernunft und des Handwerks. Er sieht zu, wie das Magazin, das er liebt, auf eine Position in einer Bilanz reduziert wird. Die Erzählung webt durch Vorstandsschlachten, Modenschauen und private Konfrontationen, während Andy, Emily und Miranda sich jeweils mit ihren eigenen Kompromissen auseinandersetzen. Die zentrale Frage ist, ob Runway überleben kann, ohne seine Seele zu verlieren – und was Überleben überhaupt bedeutet, wenn Prestige allein die Rechnungen nicht bezahlen kann.
Kritiker sehen Der Teufel trägt Prada 2 als eine visuell polierte, aber tonal unausgewogene Legacy-Fortsetzung, die mehr die Angst zusammenbrechender Medienimperien einfängt als den prickelnden Charme des Originals. Während Streep und Hathaway ihre Figuren vertiefen, hinterlässt der schwerfällige Kommentar des Drehbuchs über Tech-Milliardäre bei vielen Rezensenten das Gefühl, dass der Film eher sauer und lehrhaft als unterhaltsam ist.