“Ein ausuferndes, sentimentales und oft zutiefst bewegendes Gefängnisdrama.”
Janet Maslin
The New York Times

United States"Ein Wunder betrat den Todestrakt. Und es wurde hingerichtet."
Frank Darabont kehrte mit diesem Film aus dem Jahr 1999 in Stephen-King-Gefilde zurück, drei Jahre nach Die Verurteilten. Die Geschichte spielt in den 1930er Jahren im Cold Mountain Penitentiary in Louisiana und folgt Paul Edgecomb (Tom Hanks), dem leitenden Wärter des Todestraktes, der aufgrund seines kränklichen Linoleumbodens als „Green Mile“ bekannt ist. Seine Routine wird durch die Ankunft von John Coffey (Michael Clarke Duncan) erschüttert, einem hochgewachsenen, sanften Mann, der des Mordes an zwei kleinen Mädchen verurteilt wurde. Coffey besitzt eine seltsame Gabe: Er kann Krankheiten und Schmerzen von anderen absorbieren und als leuchtende Kugeln ausstoßen.
Der Film kostete 60 Millionen Dollar und spielte weltweit über 286 Millionen Dollar ein. Michael Clarke Duncan erhielt für seine Leistung eine Oscar-Nominierung, seine erste große Rolle. Thomas Newmans Filmmusik mit ihren melancholischen Klavier- und Streicherklängen wurde ebenso ikonisch wie der Film selbst. Darabont drehte den Film in chronologischer Reihenfolge, eine seltene Entscheidung, die den Schauspielern half, die emotionalen Bögen ihrer Figuren nachzuverfolgen.
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Paul Edgecomb, mittlerweile ein alter Mann in einem Pflegeheim, beginnt über seine Zeit als leitender Wärter des E-Blocks im Cold Mountain Penitentiary im Jahr 1935 zu schreiben. Der grüne Linoleumboden des Blocks gibt ihm seinen Spitznamen. Paul leitet ein Team, zu dem der stoische Brutus „Brutal“ Howell (David Morse), der freundliche Dean Stanton (Barry Pepper) und der schüchterne Harry Terwilliger (Jeffrey DeMunn) gehören. Ihre ruhige Routine umfasst die Betreuung von Häftlingen wie dem älteren Indianer Arlen Bitterbuck (Graham Greene) und dem Franzosen Eduard Delacroix (Michael Jeter), der eine Haustiermaus namens Mr. Jingles hat.
Die Ankunft von John Coffey, einem massigen schwarzen Mann, der wegen Vergewaltigung und Mordes an zwei weißen Mädchen verurteilt wurde, bringt den Block durcheinander. Coffey ist sanft, kindlich und hat Angst vor der Dunkelheit. Er spricht leise und bittet um ein Nachtlicht. In der Zwischenzeit quält der sadistische Wärter Percy Wetmore (Doug Hutchison), Neffe des Gouverneurs, sowohl Häftlinge als auch Personal. Er zertritt Mr. Jingles unter seinem Stiefel und verspottet dann Delacroix' Trauer.
Paul leidet an einer schweren Harnwegsinfektion, die Coffey heilt, indem er ihn berührt und die Krankheit als einen Schwarm leuchtender Partikel ausstößt. Paul erkennt, dass Coffey über übernatürliche Kräfte verfügt. Als die Frau des Direktors, Melinda Moores (Patricia Clarkson), an einem Hirntumor stirbt, bringen Paul und sein Team Coffey heimlich zu ihr. Coffey heilt sie, indem er den Tumor in sich aufnimmt. Die Wärter beginnen zu vermuten, dass Coffey unschuldig ist. Ihre Ermittlungen deuten auf den psychopathischen Häftling „Wild Bill“ Wharton (Sam Rockwell) hin, der durch Sticheleien und gewalttätiges Verhalten sein wahres Wesen offenbart.
Official Trailer
Kritischer Konsens
„The Green Mile“ ist ein langes, sentimentales Gefängnisdrama, das sich seine emotionale Wirkung durch starke schauspielerische Leistungen, insbesondere von Michael Clarke Duncan, verdient. Während einige Kritiker die Laufzeit und die offensichtliche Sentimentalität als übertrieben empfanden, lobten die meisten die spirituelle Tiefe und die kraftvolle Erzählweise.
“Ein ausuferndes, sentimentales und oft zutiefst bewegendes Gefängnisdrama.”
Janet Maslin
The New York Times
“Darabont hat einen Film geschaffen, der sowohl ein kraftvolles Gefängnisdrama als auch eine bewegende spirituelle Fabel ist.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“„The Green Mile“ ist ein Film, der sich seine Tränen, seine Keuchlaute und seine Momente tiefer Verwunderung verdient.”
Desson Thomson
The Washington Post
“Es ist ein wirkungsvolles, wenn auch gelegentlich zu langes Stück Filmkunst, das noch lange nach dem Abspann nachwirkt.”
David Stratton
Variety
Director
Frank Darabont
Writers
Frank Darabont, Stephen King
Composer
Thomas Newman
Cinematographer
David Tattersall
Producers
Frank Darabont, David Valdes
Academy Awards (2000)
Bester Film: Nominated
Academy Awards (2000)
Bester Nebendarsteller: Nominated
Academy Awards (2000)
Bester Ton: Nominated
Golden Globe Awards (2000)
Bester Nebendarsteller – Film: Nominated
Saturn Awards (2000)
Bester Fantasy-Film: Won
Saturn Awards (2000)
Bester Darsteller: Won
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