“Kathryn Bigelows ‚The Hurt Locker‘ ist ein straffer, nervenzerreißender Thriller, der dich direkt in die Explosionszone versetzt.”
Ann Hornaday
The Washington Post

United Kingdom"Du musst kein Held sein, um diesen Job zu machen. Aber es hilft."
Kathryn Bigelows The Hurt Locker katapultiert dich direkt in die glühende Hitze Bagdads im Jahr 2004, mit einer Bombenentschärfungseinheit, die von improvisierten Sprengfallen lebt. Dies ist kein Kriegsfilm über große Schlachten oder Strategie. Es ist ein dichter, klaustrophobischer Blick auf drei Männer, die auf Explosionen zugehen, während alle anderen wegrennen. Der Film gewann sechs Academy Awards, darunter den für den besten Film, und Bigelow wurde die erste Frau, die den Oscar für die beste Regie erhielt.
Mark Boal schrieb das Drehbuch, nachdem er mit einem echten EOD-Team im Irak unterwegs war. Diese Erfahrung aus erster Hand durchdringt jede Szene, von der Art, wie Soldaten sprechen, bis zu den spezifischen Ritualen beim Nähern an einen mutmaßlichen Sprengsatz. Gedreht in Jordanien mit einer Handkamera, erzeugt der Film eine dokumentarische Unmittelbarkeit, die das Gewicht der Schutzweste und die trockene Wüstenluft spürbar macht.
Jeremy Renner führt als Sergeant First Class William James, ein Ersatz-Teamleiter, dessen Methoden seine Kollegen erschrecken. Anthony Mackie spielt den vorsichtigen Staff Sergeant Sanborn, und Brian Geraghty vervollständigt das Trio als ängstlicher Specialist Eldridge. Ihre Dynamik treibt die Geschichte genauso voran wie die Bomben selbst.
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Der Film beginnt mit einer angespannten Szene: Ein Roboter rollt auf einen Schutthaufen zu, während Sergeant Matt Thompson (Guy Pearce) versucht, einen IED zu entschärfen. Die Mission geht schief, und Thompson wird bei einer gewaltigen Explosion getötet. Sein Ersatz trifft am nächsten Tag ein: Sergeant First Class William James, ein Mann, der für den Job fast zu ruhig wirkt.
James gerät sofort in Konflikt mit Staff Sergeant J.T. Sanborn, einem Soldaten, der strikt nach Vorschrift handelt und vor allem auf Vorsicht setzt. Sanborn sieht James' Vorgehen als leichtsinnig, ja sogar selbstmörderisch. James legt seine Schutzweste ab, um freier zu arbeiten, er wirft den Roboter zugunsten der manuellen Entschärfung beiseite und behandelt jede Bombe wie ein persönliches Rätsel. Specialist Owen Eldridge, das jüngste und verletzlichste Mitglied des Teams, gerät zwischen die Fronten und kämpft darum, einem Anführer zu vertrauen, der einen Todeswunsch zu haben scheint.
Der Trupp rückt zu einer Reihe von erschütternden Einsätzen aus. Eine Mission führt sie zu einer Wüstenstraße, wo eine Autobombe unter der sengenden Sonne steht. Eine andere zwingt sie in ein dunkles Lagerhaus voller gestapelter Sprengstoffe, die in einem Albtraum von Zündern miteinander verbunden sind. Eine dritte entwickelt sich zu einem Scharfschützenduell, nachdem sie eine Gruppe von Auftragnehmern unter Beschuss finden, darunter ein Teamleiter, gespielt von Ralph Fiennes. Jede Situation stellt ihre Fähigkeiten und Nerven auf unterschiedliche Weise auf die Probe.
In der Freizeit versuchen die Soldaten abzuschalten, auf eine Weise, die ihre zerrütteten Geisteszustände offenbart. Sanborn trinkt und lässt seinem Frust freien Lauf. Eldridge sucht einen Militärpsychiater auf und kämpft mit Schuldgefühlen wegen eines Todes, den er sich selbst zuschreibt. James hingegen findet seltsamen Trost im Chaos. Er sammelt Bombenteile wie Souvenirs und bewahrt sie unter seinem Bett auf. Er spielt Fangen mit einem jungen irakischen Jungen namens Beckham, eine Beziehung, die auf eine weichere Seite hindeutet, aber auch Gefahr vorwegnimmt.
Die letzte große Mission des Teams betrifft eine Selbstmordweste, die einem unschuldigen Mann angelegt wurde. James beschließt, sie selbst zu entschärfen, anstatt den Roboter zu benutzen, und zwingt Sanborn und Eldridge, hilflos aus der Ferne zuzusehen. Die Sequenz spielt sich in quälender Echtzeit ab, jeder Schnitt an einem Draht ein potenzieller Auslöser für die Vernichtung. James gelingt es, aber die Erfahrung bringt jeden Mann näher an seine Belastungsgrenze.
Gegen Ende ihres Einsatzes gesteht Sanborn, dass er einen Sohn haben möchte, etwas Reales, zu dem er nach Hause zurückkehren kann. James scheint von dieser Zukunft losgelöst, mehr auf den nächsten Einsatz konzentriert. Der Film baut auf eine Entscheidung hin, die sie alle definieren wird.
Official Australian Trailer
Official Trailer
Kritischer Konsens
The Hurt Locker ist ein intensiver, viszeraler und meisterhaft inszenierter Film, der das Publikum in das Chaos und die psychischen Belastungen des Krieges eintauchen lässt. Kathryn Bigelows Regie ist hervorragend, und die schauspielerischen Leistungen sind fesselnd.
“Kathryn Bigelows ‚The Hurt Locker‘ ist ein straffer, nervenzerreißender Thriller, der dich direkt in die Explosionszone versetzt.”
Ann Hornaday
The Washington Post
“Ein viszerales, adrenalingeladenes Erlebnis, das ebenso psychologisch komplex wie aufregend ist.”
Peter Debruge
Variety
“Der Film ist ein Meisterwerk der Spannung, ein fesselnder und oft erschreckender Blick auf die Männer, die den gefährlichsten Job der Welt machen.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Bigelow inszeniert einen Film, der unmittelbar und authentisch wirkt und das Publikum direkt in die intensive, klaustrophobische Welt der Bombenentschärfung versetzt.”
David Jenkins
Little White Lies
Director
Kathryn Bigelow
Writer
Mark Boal
Composers
Buck Sanders, Marco Beltrami
Cinematographer
Barry Ackroyd
Producers
Nicolas Chartier, Jenn Lee, Mark Boal, Greg Shapiro, Kathryn Bigelow
Academy Awards (2010)
Bester Film: Won
Academy Awards (2010)
Beste Regie: Won
Academy Awards (2010)
Bestes Originaldrehbuch: Won
Academy Awards (2010)
Bester Schnitt: Won
Academy Awards (2010)
Bester Tonschnitt: Won
Academy Awards (2010)
Beste Tonmischung: Won
BAFTA Awards (2010)
Beste Regie: Won
Golden Globe Awards (2010)
Beste Regie: Won
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