“Christopher Nolan hat einen Film geschaffen, der selbst ein Zaubertrick ist, der die Sinne blendet und gleichzeitig den Geist herausfordert.”
Manohla Dargis
The New York Times

United States"Schaust du genau hin?"
Benutzerbewertung
17,749 votes
Prestige – Die Meister der Magie, 2006 veröffentlicht, ist Christopher Nolans komplexe Studie über Besessenheit, angesiedelt in den gasbeleuchteten Theatern des viktorianischen Londons. Der Film folgt Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale), zwei Bühnenmagiern, deren Freundschaft nach einem tragischen Unfall in eine erbitterte Rivalität umschlägt. Michael Caine spielt Cutter, den Ingenieur, der ihre Illusionen entwirft, und Scarlett Johansson tritt als Olivia auf, eine Assistentin, die zwischen ihnen gefangen ist. David Bowie porträtiert Nikola Tesla in einer entscheidenden Nebenrolle. Gedreht mit einem Budget von 40 Millionen Dollar, spielte der Film weltweit über 109 Millionen Dollar ein und ist seitdem ein Maßstab für puzzleartiges Geschichtenerzählen.
Die Erzählung entfaltet sich durch eine Reihe von Tagebucheinträgen und Rückblenden, wobei jede Schicht neue Täuschungen offenbart. Nolan, der nach einem Drehbuch arbeitet, das er gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan Nolan verfasst hat und das auf Christopher Priests Roman von 1995 basiert, strukturiert den Film wie einen dreiteiligen Zaubertrick: das Versprechen, die Wendung und die Prestige. Das Ergebnis ist ein Film, der genaue Aufmerksamkeit belohnt und mehrmaliges Ansehen erfordert, dessen wahre Bedeutung erst nach der finalen Enthüllung vollständig klar wird. Wally Pfisters Kameraführung und David Julyans minimalistische Filmmusik verstärken die Atmosphäre von Melancholie und Bedrohung.
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
Viktorianisches London, das goldene Zeitalter der Bühnenmagie. Zwei junge Magier, Robert Angier und Alfred Borden, arbeiten als Assistenten für John Cutter, einen Illusionsingenieur. Angiers Frau Julia ertrinkt während eines Wasserflucht-Tricks, als ein Knoten falsch gebunden wird. Angier macht Borden dafür verantwortlich, der seine Unschuld nicht erklären kann, ohne ein Geheimnis preiszugeben, das er über alles hütet. Die Freundschaft endet, und eine Fehde beginnt.
Angier, ein Showman mit geerbtem Vermögen, nutzt seine Ressourcen, um Bordens Auftritte zu sabotieren. Borden, ein Naturtalent mit einer Begabung für Erfindungen, revanchiert sich in gleicher Weise. Ihre Rivalität eskaliert, als Borden eine neue Illusion namens „Der transportierte Mann“ vorstellt: Er tritt durch eine Tür und erscheint sofort an einer anderen. Das Publikum ist verblüfft. Angier wird von dem Wunsch verzehrt, das Geheimnis zu lüften.
Er engagiert ein Double namens Root, um eine grobe Version des Tricks vorzuführen, aber es fehlt an Überzeugungskraft. Er schickt seine Assistentin Olivia aus, um Borden auszuspionieren, nur damit sie in Bordens Bann gerät. In der Zwischenzeit erfährt Angier, dass Borden Pläne von dem Erfinder Nikola Tesla erhalten hat, der damals in Colorado Springs arbeitet. Angier reist nach Amerika und beauftragt Tesla, ihm eine Maschine zu bauen, die die Illusion replizieren kann. Tesla warnt ihn, dass das Gerät gefährlich ist, aber Angier besteht darauf.
Die Erzählung ist um Tagebücher herum aufgebaut: Angier liest Bordens verschlüsseltes Journal; Borden liest Angiers. Jedes Tagebuch enthält falsche Einträge und Irreführungen. Die Geschichte steuert auf einen Höhepunkt in einem neuen Theater zu, wo Angier seine Version des transportierten Mannes enthüllt. Die Illusion beinhaltet eine riesige Maschine, einen Lichtblitz und einen Verschwindeakt, der das Publikum verblüfft zurücklässt. Aber die Kosten dieses Tricks und die wahre Natur von Teslas Maschine bleiben bis zu den letzten Momenten verborgen. Der Film wechselt zwischen dieser Aufführung und einem Rahmen: Borden sitzt im Gefängnis, verurteilt wegen Angiers Mordes, und wartet auf seine Hinrichtung.
The Prestige - Trailer
The Prestige (2006) Official Trailer
Kritischer Konsens
Ein akribisch inszenierter, intellektuell ambitionierter Thriller, der genaue Aufmerksamkeit mit einem zutiefst befriedigenden narrativen Puzzle belohnt. Während einige Kritiker seine emotionale Distanz als herausfordernd empfanden, lobten die meisten seine Darstellungen, Struktur und thematische Tiefe.
“Christopher Nolan hat einen Film geschaffen, der selbst ein Zaubertrick ist, der die Sinne blendet und gleichzeitig den Geist herausfordert.”
Manohla Dargis
The New York Times
“Ein atemberaubendes Stück filmischer Taschenspielertricks, das einen bis zur letzten, atemberaubenden Enthüllung rätseln lässt.”
Peter Travers
Rolling Stone
“Eine komplexe, elegante und letztlich eindringliche Geschichte über Besessenheit, die zu Nolans besten Werken zählt.”
Todd McCarthy
Variety
“Der Film ist ein Labyrinth aus Spiegeln und Irreführungen, aber Nolan verliert nie die menschlichen Kosten im Zentrum aus den Augen.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“Ein dunkler, cleverer und zutiefst beunruhigender Film, der seine Geheimnisse mit der Präzision eines Meistermagiers preisgibt.”
Peter Bradshaw
The Guardian
Director
Christopher Nolan
Writers
Christopher Nolan, Jonathan Nolan, Christopher Priest
Composer
David Julyan
Cinematographer
Wally Pfister
Producers
Aaron Ryder, Emma Thomas, Christopher Nolan
Academy Awards (2007)
Beste Kameraarbeit: Nominated
Academy Awards (2007)
Beste künstlerische Leitung: Nominated
BAFTA Awards (2007)
Bestes Produktionsdesign: Nominated
BAFTA Awards (2007)
Beste Kameraarbeit: Nominated
Saturn Awards (2007)
Bester Fantasy-Film: Won
Empire Awards (2007)
Bester Film: Won
Empire Awards (2007)
Beste Regie: Won
National Board of Review (2006)
Top Ten Filme des Jahres: Won
Der Community beitreten
Fans diskutieren