“Ein seltener und kostbarer Film, voller Wunder und Magie.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
John Sayles, ein Filmemacher, der für seinen unabhängigen Geist und seine reichen Charakterstudien bekannt ist, präsentiert uns Die Legende vom Meermann (Originaltitel: The Secret of Roan Inish), eine ruhige Fabel, die in der irischen Folklore verwurzelt ist. Die Geschichte dreht sich um die zehnjährige Fiona Conneely, gespielt von Jeni Courtney, die in ein abgelegenes Dorf in Donegal kommt, um bei ihren Großeltern Tess und Hugh zu leben, dargestellt von Eileen Colgan und Mick Lally. Es ist das Jahr 1921, und Fiona wird weggeschickt, nachdem ihre Mutter sich nicht mehr um sie kümmern kann. Das Dorf ist tief in der Legende der Selkies verwurzelt, Robben, die ihre Haut abstreifen und als Menschen an Land gehen können, eine Geschichte, die für Fiona sehr persönlich wird.
Ihre eigene Familiengeschichte ist mit diesem Mythos verbunden, insbesondere das Verschwinden ihres kleinen Bruders Liam, der Jahre zuvor vom Meer fortgerissen wurde. Dieser Verlust wirft einen langen Schatten auf die Familie. Als Fiona die raue Küste und die nahegelegene verlassene Insel Roan Inish erkundet, beginnt sie zu glauben, etwas Außergewöhnliches gefunden zu haben – eine Verbindung zur Insel und vielleicht zur Legende selbst. Der Film, der in Irland und den Vereinigten Staaten gedreht wurde, verbindet die Magie der Folklore mit den rohen Emotionen der Familiengeschichte und der anhaltenden Anziehungskraft des Meeres. Mit einem bescheidenen Budget von 5,7 Millionen US-Dollar schuf Sayles einen visuell beeindruckenden und emotional resonanten Film, der an den Kinokassen respektable 6,1 Millionen US-Dollar einspielte und das Publikum mit seinem sanften Tempo und seiner bezaubernden Erzählung fesselte.
Mieten
Prime Video
Prices vary
Apple TV
Prices vary
Google Play Movies & TV
Prices vary
YouTube
Prices vary
Vudu
Prices vary
Verfügbarkeit und Preise können sich ändern. Vor dem Kauf auf der Website des Anbieters bestätigen.
In der windgepeitschten Schönheit der irischen Küste im Jahr 1921 kommt die zehnjährige Fiona Conneely in ein kleines, abgelegenes Dorf, um bei ihren Großeltern Tess und Hugh zu leben. Ihre Mutter kann sich nicht mehr um sie kümmern, und Fionas Anwesenheit bringt eine neue Dynamik in das ruhige Leben des älteren Paares. Die Dorfgemeinschaft ist tief mit der Überlieferung der Selkies verbunden, mythische Wesen, die im Wasser Robben sind, aber an Land menschliche Gestalt annehmen können. Diese Legende ist nicht nur eine Geschichte; sie ist in das Gefüge ihres Lebens eingewoben und, wie Fiona bald erfährt, auch in die Vergangenheit ihrer eigenen Familie.
Die Familie trauert noch immer um den Verlust von Fionas jungem Bruder Liam, der Jahre zuvor während eines heftigen Sturms verschwand. Die Umstände seines Verschwindens sind in Trauer und den allgegenwärtigen Selkie-Mythos gehüllt. Ihre Großeltern, Tess und Hugh, haben eine tiefe Verbindung zum Meer und zur trostlosen Insel Roan Inish, einem windgepeitschten Felsvorsprung vor der Küste. Hugh insbesondere glaubt fest an die Selkie-Legende und verbringt seine Tage damit, die Robben und die Gezeiten rund um die Insel zu beobachten.
Als Fiona beginnt, ihre neue Umgebung zu erkunden, trifft sie verschiedene Verwandte, darunter ihren zurückgezogen lebenden Vater Tadhg und ihren Fischeronkel Stephen. Diese Begegnungen offenbaren die unausgesprochenen Spannungen und Sorgen innerhalb der Familie, die alle aus Liams Verlust resultieren. Fiona, ein sensibles und aufmerksames Kind, fühlt sich zunehmend von Roan Inish angezogen. Die Insel scheint eine besondere Bedeutung für sie zu haben, und sie spürt eine starke Anziehung zu ihren Ufern und den Robben, die dort leben. Ihre Vorstellungskraft wird durch die Geschichten, die sie hört, und die wilde, ungezähmte Landschaft um sie herum beflügelt. Der Film baut nach und nach eine Atmosphäre des Geheimnisses und des Wunders auf, während Fiona sich auf eine stille Reise begibt, um die Wahrheit hinter dem Verschwinden ihres Bruders und die alten Geheimnisse, die vom Meer geflüstert werden, zu verstehen, während sie gleichzeitig ihr neues Leben und die anhaltende Kraft von Familie und Folklore navigiert.
The Secret of Roan Inish (1994) Trailer (VHS Capture)
Kritischer Konsens
Eine wunderschön gestaltete und bezaubernde Fabel, Die Legende vom Meermann (Originaltitel: The Secret of Roan Inish) ist ein ruhiger, visuell beeindruckender Film, der irische Folklore mit einer zutiefst menschlichen Geschichte über Familie, Verlust und anhaltende Hoffnung verbindet. Sein sanftes Tempo und sein magischer Realismus haben ihm breite Anerkennung eingebracht.
“Ein seltener und kostbarer Film, voller Wunder und Magie.”
Roger Ebert
Chicago Sun-Times
“John Sayles' zugänglichster und bezauberndster Film bisher.”
Janet Maslin
The New York Times
“Die Legende vom Meermann (Originaltitel: The Secret of Roan Inish) ist ein Beweis für die Kraft des Geschichtenerzählens und die anhaltende Anziehungskraft von Mythen.”
Variety Staff
Variety
“Ein Film, der Ihnen noch lange nach dem Abspann in Erinnerung bleiben wird.”
Kevin Thomas
Los Angeles Times
Director
John Sayles
Writers
John Sayles, Rosalie K. Fry
Composer
Mason Daring
Cinematographer
Haskell Wexler
Producers
Sarah Green, Maggie Renzi
Independent Spirit Awards (1995)
Beste Kameraarbeit: Nominated
Independent Spirit Awards (1995)
Bester Nebendarsteller: Nominated
Boston Society of Film Critics Awards (1994)
Beste Kameraarbeit: Won
Chicago Film Critics Association Awards (1995)
Beste Kameraarbeit: Nominated
National Board of Review, USA (1995)
Besondere Auszeichnung: Won
Der Community beitreten
Fans diskutieren