“Ein glatt produzierter, wenn auch letztlich entbehrlicher Heist-Film, der auf dem beträchtlichen Charisma seiner beiden Hauptdarstellerinnen beruht.”
Jordan Mintzer
The Hollywood Reporter
Mélanie Laurent, am besten bekannt für ihre feurige Rolle in Inglourious Basterds, führt Regie und spielt in dieser französischen Action-Komödie über zwei lebenslange Freundinnen und Kunstdiebinnen, die aussteigen wollen. Adèle Exarchopoulos spielt Alex, eine Frau, die des ständigen Risikos und des moralischen Kompromisses überdrüssig ist. Sie und Carole (Laurent) sind seit Jahren Partnerinnen und stehlen für eine skrupellose Verbrecherbossin, La Marraine (Isabelle Adjani), Kunstwerke in ganz Europa. Ihr Plan: Ein letzter Coup, um ihre Freiheit zu erkaufen. Das Ziel ist die Ferrari Crown, ein unbezahlbares Artefakt, das in einem Hightech-Tresor an der französischen Riviera eingeschlossen ist. Um den Coup durchzuziehen, rekrutieren sie Sam (Manon Bresch), eine junge Straßenrennfahrerin mit mehr Nerven als Können.
Der Film, der auf dem Graphic Novel La Grande Odalisque von Bastien Vivès und Florent Ruppert basiert, lebt stark von der Chemie zwischen seinen Hauptdarstellerinnen. Exarchopoulos und Laurent sind im wirklichen Leben Freundinnen, und diese Leichtigkeit überträgt sich auf die Leinwand, ihr Geplänkel wirkt authentisch, ihre Loyalität ist verdient. Regisseurin Laurent hält das Tempo hoch und verwebt Verfolgungsjagden durch die Hügel von Nizza und Cannes mit einem Soundtrack, der Celine Dion und Aya Nakamura enthält. Mit 114 Minuten ist Wingwomen ein schlanker, stilvoller Heist-Film, der Charakter über Spektakel stellt.
Produziert von Gaumont und nach einem kurzen Kinostart in Frankreich international auf Netflix veröffentlicht, erhielt der Film auf IMDb von über 500 Stimmen eine Bewertung von 6,1. Kritiker lobten die Leistungen der Hauptdarstellerinnen, fanden die Handlung aber vorhersehbar. Es ist ein solider Beitrag im Genre der von Frauen geführten Heist-Filme, der sich durch seinen Fokus auf eine tiefe, nicht-romantische Freundschaft auszeichnet, eine Dynamik, die im Actionkino immer noch selten ist.
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Alex und Carole sind seit Menschengedenken beste Freundinnen und Partnerinnen im Verbrechen. Sie arbeiten für La Marraine, eine mächtige und elegante Verbrecherbossin, die sie wie Töchter behandelt, aber absolute Loyalität verlangt. Ihre Spezialität ist Kunstdiebstahl, das Einschleichen in Galerien, das Ausschalten von Alarmen und das Verschwinden mit millionenschweren Gemälden. Aber Alex ist müde. Sie will ein normales Leben: ein Haus, einen Garten, vielleicht einen Hund. Sie sagt Carole, dass sie fertig ist.
La Marraine ist keine, die leicht loslässt. Sie bietet ihnen einen Deal an: ein letzter Job, und sie sind frei. Das Ziel ist die Ferrari Crown, eine legendäre, mit Juwelen besetzte Tiara, die in einem privaten Tresor eines rivalisierenden Gangsterbosses namens Clarence aufbewahrt wird. Der Tresor befindet sich in den Hügeln oberhalb von Cannes und wird von Bewegungssensoren, Druckplatten und bewaffneten Männern bewacht. Um einzubrechen, brauchen sie eine Spezialfahrerin. Da kommt Sam ins Spiel, eine junge Frau, die für illegale Straßenrennen bekannt ist, aber keinerlei Erfahrung mit Raubüberfällen hat. Sie ist rücksichtslos, eingebildet und genau das, was sie brauchen.
Das Trio beginnt mit der Planung. Alex und Carole erkunden den Tresor und geben sich als potenzielle Käuferinnen in einer nahegelegenen Kunstgalerie aus. Sam übt die Fluchtroute, eine kurvenreiche Küstenstraße mit Haarnadelkurven. Aber die Spannungen steigen. Alex ist begierig darauf, das Leben hinter sich zu lassen; Carole zögert, ihre einzige Familie zu verlieren. Unterdessen scheint La Marraine etwas zu verbergen. Clarence hat ebenfalls seine eigenen Pläne für die Krone. Der Raubüberfall ist für die Nacht einer Gala angesetzt, wenn die Sicherheit des Tresors angeblich geringer ist. Aber als sie sich in Position bringen, wird klar, dass nichts an diesem Job einfach ist.
WINGWOMEN Trailer Oficial | Netflix
Kritischer Konsens
Ein stilvoller, aber ungleichmäßiger französischer Heist-Film, der stark von der Chemie seiner Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Mélanie Laurent profitiert, aber letztendlich durch eine vorhersehbare Handlung und lustlose Actionszenen enttäuscht.
“Ein glatt produzierter, wenn auch letztlich entbehrlicher Heist-Film, der auf dem beträchtlichen Charisma seiner beiden Hauptdarstellerinnen beruht.”
Jordan Mintzer
The Hollywood Reporter
“Laurents Regie ist energisch, aber der Film kämpft damit, seinen Buddy-Komödien-Ton mit der Gewalt seiner kriminellen Unterwelt in Einklang zu bringen.”
Phuong Le
The Guardian
“Trotz einer charismatischen Leistung von Adèle Exarchopoulos stiehlt 'Wingwomen' als Heist-Film nie wirklich Ihr Herz.”
Manuel Betancourt
Variety
“Die besten Szenen des Films sind die ruhigen Momente zwischen Exarchopoulos und Laurent, in denen ihre lange gemeinsame Geschichte spürbar wird.”
Richard Brody
The New Yorker
“Eine unterhaltsame, aber vergessenswerte Action-Komödie, die sich mehr wie der Pilot einer Serie als ein eigenständiger Film anfühlt.”
Lena Wilson
RogerEbert.com
Director
Mélanie Laurent
Writers
Cédric Anger, Chris Deslandes, Mélanie Laurent, Bastien Vivès, Florent Ruppert
Cinematographer
Antoine Roch
Producers
Sidonie Dumas, Guillaume Colboc
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