

Xbox Series S
United States"Die kleine Konsole, die es schaffte – Next-Gen-Gaming in 1440p"
Übersicht
Als Microsoft die Xbox Series S am 10. November 2020 auf den Markt brachte, ging sie eine kühne Wette ein: dass eine kleinere, günstigere, rein digitale Konsole ein echtes Next-Gen-Erlebnis bieten könnte, ohne die 4K-Leistung ihres großen Bruders, der Xbox Series X. Und zum größten Teil ging das auf. Die Series S zielt auf 1440p bei 60 Bildern pro Sekunde ab, mit Unterstützung für bis zu 120 FPS in ausgewählten Titeln, und nutzt hardwarebeschleunigtes Raytracing und eine benutzerdefinierte NVMe-SSD, um Ladezeiten drastisch zu verkürzen. Ihr kompaktes weißes Gehäuse ist etwa 60 % kleiner als das der Series X, sodass sie sich leicht in engen Unterhaltungszentren verstauen oder zu einem Freund mitnehmen lässt.
Unter der Haube teilt sich die Series S dieselbe CPU-Architektur wie die Series X, einen Achtkern-AMD-Zen-2-Prozessor, reduziert aber die GPU auf 4 Teraflops und den Systemspeicher auf 10 GB GDDR6. Der geringere Arbeitsspeicher war ein wiederkehrendes Gesprächsthema unter Entwicklern. Einige Studios, wie das Team hinter dem kommenden Cyberpunk-Plattformer Replaced, haben öffentlich die Herausforderung diskutiert, ihre Spiele in den Speicherrahmen der Series S zu packen. Microsoft hat reagiert, indem es zusätzlichen Speicherplatz freigegeben hat und Entwicklern in aktuellen SDK-Updates Hunderte zusätzliche Megabyte zur Verfügung stellt. Die Konsole unterstützt zudem variable Bildwiederholfrequenz auf kompatiblen Displays und Dolby Vision für HDR, wobei VRR eher mit PC-Gaming in Verbindung gebracht wird.
Die rein digitale Natur der Series S bedeutet, dass jedes Spiel aus dem Microsoft Store heruntergeladen oder über den Xbox Game Pass gespielt werden muss. Dieser Abonnementdienst ist wohl die Killer-App der Konsole: Mit Game Pass Ultimate erhalten Spieler Zugang zu Hunderten von Titeln, einschließlich Day-One-Veröffentlichungen wie Fable (kommt Herbst 2026) und Beast of Reincarnation (Sommer 2026), die beide auf der Xbox Developer_Direct 2026 gezeigt wurden. Smart Delivery stellt sicher, dass du immer die beste Version eines Spiels für deine Hardware erhältst, egal ob du eine Series S oder eine Series X besitzt. Und die Abwärtskompatibilität umfasst vier Generationen von Xbox-Spielen, oft mit verbesserten Bildraten und schnellerem Laden auf der SSD.
Spielmechanik
Die Series S ist auf Geschwindigkeit und Zugänglichkeit ausgelegt. Die benutzerdefinierte SSD verkürzt die Ladezeiten in den meisten Spielen auf nur wenige Sekunden, und Quick Resume ermöglicht es, bis zu drei Titel gleichzeitig zu pausieren und fast sofort wieder einzusteigen. Die Konsole unterstützt native 1440p-Ausgabe mit 4K-Hochskalierung für kompatible Displays und kann 120 FPS in Spielen wie Halo Infinite und Call of Duty: Warzone erreichen, wenn sie an einen 120-Hz-Bildschirm angeschlossen ist. Raytracing ist vorhanden, aber oft mit niedrigeren Auflösungen oder weniger Effekten als bei der Series X. Spiele wie Control, das im Februar 2021 ein kostenloses Next-Gen-Update erhielt, sehen immer noch beeindruckend aus, laufen aber möglicherweise mit 1080p und aktiviertem Raytracing.
Da die Series S rein digital ist, muss jedes Spiel auf der internen 512-GB-SSD installiert werden (davon 364 GB nutzbar). Das füllt sich bei modernen Titeln schnell, aber du kannst den Speicher über eine proprietäre Seagate- oder WD-Erweiterungskarte erweitern, die auf der Rückseite eingesteckt wird, oder ein standardmäßiges USB-3.1- externes Laufwerk für abwärtskompatible Xbox-One-, Xbox-360- und Original-Xbox-Spiele verwenden. Die Konsole unterstützt auch Xbox Play Anywhere, sodass digitale Käufe auf der Xbox auch die PC-Version freischalten, und spielübergreifendes Netzwerk ist für unterstützte Titel aktiviert. Variable Bildwiederholfrequenz ist auf HDMI-2.1-Displays verfügbar und glättet Bildraten-Hickser in anspruchsvollen Szenen.
Geschichte
Die Xbox Series S wurde der Öffentlichkeit im September 2020 vorgestellt, nur zwei Monate vor dem Start, und überraschte viele mit ihrem aggressiven Preis von 299 US-Dollar. Microsoft positionierte sie als die günstigste Möglichkeit, Next-Gen-Spiele zu spielen, und zielte auf dasselbe Publikum ab, das die Xbox One S All-Digital Edition zu einem bescheidenen Erfolg gemacht hatte. Das Design der Konsole, eine matte weiße Box mit einem schwarzen kreisförmigen Lüftungsgitter, war sofort unverwechselbar, und ihr kleiner Fußabdruck machte sie zu einem Gesprächsthema.
In den Jahren seit dem Start wurde die Series S sowohl gelobt als auch diskutiert. Sie brachte Next-Gen-Funktionen wie Raytracing und SSD-Geschwindigkeiten einem Massenpublikum näher, aber ihr geringerer Arbeitsspeicher und ihre GPU-Leistung haben bei einigen Entwicklern für Kopfschmerzen gesorgt. Das Replaced-Team von Sad Cat Studios musste beispielsweise stark optimieren, um ihr Spiel vor der Veröffentlichung am 14. April 2026 auf Game Pass auf der Konsole zum Laufen zu bringen. Microsoft hat das SDK im Laufe der Zeit leise angepasst und Entwicklern mehr Arbeitsspeicher und bessere Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Der kulturelle Einfluss der Konsole ist mit ihrer Rolle verbunden, Next-Gen-Gaming zugänglicher zu machen – eine kleine weiße Box, die für viele den ersten Schritt in eine neue Generation darstellt, ohne das Budget zu sprengen.
Schlagwörter
Quellen
Spielinfo
- Entwickler
- Microsoft
- Herausgeber
- Microsoft
- Veröffentlichungsdatum
- 2020-11-10
- Veröffentlichungsdatum
- November 10, 2020
- Entwickler
- Microsoft
- Launch Price
- $299
- Storage
- 512 GB (364 GB usable)
- Target Resolution
- 1440p (4K upscaled)
- Maximum Framerate
- 120 FPS
- GPU Power
- 4 teraflops
- RAM
- 10 GB GDDR6
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